FAQ

Lest euch die Antworten durch. Was ihr nicht findet, findet ihr bei uns info@diebergstation.at

  • Was ist ein Freeride Camp?
  • Lerne ich da besser Skifahren?
  • Wie gut muß ich sein?
  • Ist die Unterkunft inkludiert?
  • Was brauche ich an Material?
  • Warum ist das alles so teuer?
  • Warum ist das alles so billig?
  • Nehmt ihr auch Snowboarder mit?
  • Wie viele Leute sind pro Camp/pro Gruppe dabei?
  • Bekomme ich bei Schlechtwetter mein Geld zurück?
  • Sind die Liftkarten inkludiert, bzw besorgt ihr uns die Karten?
  • Wie alt sind die Teilnehmer so ungefähr?
  • Fahren bei euch auch Mädels mit?
  • Wie fit muss ich für ein Freeride Camp sein?
  • Wie fit muss ich für ein Skitourencamp sein?
  • Muss ich da von Felsen springen?
  • Kannst du mich beim Fahren fotografieren?
  • Gibts da am Abend Bars zum Biertrinken?

Was ist ein Freeride Camp?

Bei einem Freeride Camp sind wir hauptsächlich im Gelände unterwegs. Ein Ziel ist, abseits der Piste technisch versierter zu werden und das Selbstvertrauen zu stärken. Für Techniktraining – oder zum Einfahren – sind wir auch auf der Piste unterwegs.
Das wichtigste Ziel der Camps ist allerdings, ein höheres Verständnis für alpine Gefahren zu entwickeln. Wir diskutieren vor dem Camp die notwendigen Vorbereitungen für einen Tag draußen am Berg. Dazu gehört das richtige Material, die passende Sicherheitsausrüstung aber auch aktuelle Informationen zu Lawinen- und Wettersituation. Letzteres besprechen wir gemeinsam täglich in der Früh und lassen euch dann an unseren Entscheidungsprozessen teilhaben.

Untertags suchen wir uns die schönsten und interessantesten Abfahrten mit hoffentlich dem feinsten Powder. Wir bewerten die Lines auf ihre Sicherheit und diskutieren generell das Verhalten in der Gruppe. Einmal pro Camp machen wir, so gewünscht, auch eine detailierte Übung mit Lawinenverschüttetensuchgeräten (LVS, „Pieps“) und demonstrieren wie ein ABS Rucksack funktioniert.

Sonst wird viel gefahren – wir bewegen uns zum Großteil im Lifterschlossenen Gebiet – und trotzdem hin und wieder kurz aufgestiegen um einsamere Runs zu erreichen. Und generell wird Gas gegeben.

Lerne ich da besser Skifahren?

Das ist ein definitives Ziel. Die Guides sind allesamt staatlich geprüfte Skilehrer und bilden Skilehrer- und Innen aus. Wir wollen euch nicht nur alpine Erfahrungen vermitteln und im Gelände die schönsten Abfahrten finden. Wir werden auch nicht mit technischen Tipps geizen, denn auch technisches Können lässt dich sicherer im Gelände unterwegs sein.

Wie gut muß ich sein?

Die einzelnen Camps sind grob für Einsteiger (1) und Fortgeschrittene (2) oder beide ausgerichtet und gekennzeichnet.
(1) Einsteiger
Die Inhalte orientieren sich hauptsächlich am individuellen Können der Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Die Teilnehmer haben schon erste Erfahrungen abseits der Piste, fühlen sich aber – vor allem ohne Begleitung – noch unwohl wenn es um technisches Können und Einschätzung der alpinen Bedingungen geht. Neben dem Freerideerlebnis steht auch die persönliche ski- bzw. snowboardtechnische Weiterentwicklung bei einem (1) Camp im Vordergund.
(2) Fortgeschrittene
Die Inhalte orientieren sich hauptsächlich an den jeweiligen Bedingungen. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen können bei allen Schneebedingungen sturzfrei und sicher fahren. Sie haben eventuell schon Freeride Camp Erfahrung. Das Ziel ist, persönliche Limits zu erkennen und im Idealfall zu erweitern. Linienfindung, Aufstiegsarten, neue alpine Erkenntnisse und körperliche Herausforderungen zeichnen ein (2) Camp aus.

Ist die Unterkunft inkludiert?

Beim Austragungsort Ramsau am Dachstein empfehlen wir das schmucke Montanara, am Fusse des Dachsteins. Im Zuge eines Die Bergstation Camps gibt es vergünstigte Tarife. Bitte schreibt an montanara@aon.at

Beim Austragungsort Serfaus Fiss Ladis empfehlen wir das glamouröse Haus Neier in Ladis. Bitte schreibt an markus@diebergstation.at

Beim Austragungsort Tauplitzalm empfehlen wir das Hotel Kogler in Bad Mitterndorf. Bitte schreibt Johannes an info@hotelkogler.at

Generell suchen die Teilnehmer ihre Unterkunft eigenständig, wir haben aber Adressen günstiger oder auch besserer Quartiere. Schreibt uns ein Email an info@diebergstation.at

Was brauche ich an Material?

Verpflichtend sind Lawinenrucksack (mit Schaufel und Sonde) und LVS. Beides bekommt ihr von uns leihweise (natürlich ohne Kosten) solltet ihr keine haben. Gebt das bitte bei der Anmeldung an. Ein Helm und Rückenprotektor (der auch im Rucksack integriert sein kann) ist auch zu tragen. Außerdem könnt ihr bei uns je nach Verfügbarkeit Fischer Freeride Ski testen.

Warum ist das alles so teuer?

Unsere Guides sind alle (staatlich geprüfte) Diplomskilehrer und Skiführer Österreich und/oder Bergführer. Nur als solche sind sie rechtlich befugt, mit euch im Winter im hochalpinen Gelände kommerziell unterwegs zu sein.

Warum ist das alles so billig?

Mehr Geld ausgeben geht immer. Wir freuen uns über Trinkgeld und schöne, glitzernde Geschenke. Peter freut sich über alles Essbare, Stephan über alles Lesbare.

Nehmt ihr auch Snowboarder oder Telemarker mit?

Sowieso. Bitte gib das bei der Anmeldung an, so dass wir auf eine homogene Gruppe achten können.

Wie viele Leute sind pro Camp/pro Gruppe dabei?

Die maximale Gruppengröße liegt bei 8 Leuten. Eine Gruppe dieser Größe ist mit 2 Guides (staatlich geprüfte Skiführer) unterwegs. Sollten mehr Leute an einem Camp teilnehmen wollen, teilen wir natürlich wieder in Gruppen zu maximal 8 Leuten und nehmen weitere Guides aus dem Bergstationkollektiv her. Die sind natürlich, um es noch einmal zu erwähnen, allesamt Profis und staatlich geprüfte Ski- oder Bergführer.

Bekomme ich bei Schlechtwetter mein Geld zurück?

Legitime Frage. Kurze, brutale Antwort: Nein. Längere, liebevolle Erklärung: Freeriden und alles was dazugehört findet in den Bergen und im Winter statt. Beides bietet in Kombination eine wunderschöne, wenn nicht sogar die schönste Bühne für Freizeitspaß und unvergessliche Erlebnisse. Leider – oder zum Glück – sind die beiden (Winter und Berge) im irren Tanz mit dem Wetter ziemliche Diven, die uns endlos fetten Powder und strahlenden Sonnenschein bescheren können. Tage, von denen wir ein Leben lang zehren. Andererseits brauchen wir auch das schlechte Wetter, den Niederschlag und ja, auch die schlechten – oder gar gefährlichen – Schneeverhältnisse. All das ist schwer prognostizierbar und ausserdem gehört diese Vielfalt zum Skilauf dazu. Nochmal. Freeriden ist Vielfalt, in Gelände, Schneebedingungen, Wetter.
Sollte das Wetter also wirklich, wirklich unfahrbar schlecht sein, so werden wir den Tag mit ebenso wichtigen LVS („Pieps“) Suchübungen verbringen, uns mit dem Material (ABS etc.) genauer beschäftigen und uns der Lawinen- und Schneekunde widmen.

Sind die Liftkarten inkludiert, bzw besorgt ihr uns die Karten?

Nein. Zum einen haben oft Teilnehmer schon eigene Liftkarten (weil sie zum Beispiel gerade länger in der Region auf Urlaub sind, oder Saisonkarten haben), zum anderen entscheiden wir uns oft aufgrund von Wetter- und Schneebedingungen kurzfristig für ein bestimmtes Gebiet. Da wir auch in nicht besonders großen Gruppen unterwegs sind, können wir oft nicht von Gruppentarifen profitieren. Solltet ihr aber Fragen zu bestimmten Liftkartenangeboten (zb Steiermark Joker, oder Salzburg Super Ski Card) haben, schreibt uns einfach ein Email.

Wie alt sind die Teilnehmer so ungefähr?

Zwischen Anfang Zwanzig und Mitte Fünfzig.

Fahren bei euch auch Mädels mit?

Natürlich!

Wie fit muss ich für ein Freeride Camp sein?

Gute Frage. Vage ausgedrückt sagen wir „guter Durchschnitt.“ Das heisst, wenn du regelmässig ein bißchen Sport betreibst, solltest du keine Probleme haben. Wenn du einen ganzen Tag Skifahren kannst, ohne schon um halb elf am Vormittag Laktatinduzierte Halluzinationen zu haben, bist du für ein Freeride Camp fit genug. Teilweise sind ja auch kürzere Anstiege (bis zu einer halben Stunde) dabei, hier geben wir das Tempo vor und achten natürlich genau auf die Fitness der Teilnehmer.

Es kommt auch vor, dass Teilnehmer schon früher auf die Hütte abbiegen, weil sie müde sind. Wir unterstützen diese Selbstverantwortung. Absolut fehl am Platz sind falsch verstandener Ehrgeiz, das heisst wir beobachten eure körperliche Verfassung ganz genau und es kommt oft vor, dass wir Teilnehmer eventuell schon vor der letzten Fahrt bitten, bei Kaffee und/oder Radler auf uns auf der Hütte zu warten. Wir wollen euch schließlich ein schönes Erlebnis bieten und nicht traumatisieren.

Wie fit muss ich für ein Skitourencamp sein?

Eine gute, aber schwierige Frage. Das hängt nämlich auch von der Gruppe ab. Du wirst bei der Anmeldung gebeten, eine Selbsteinschätzung deiner Fitness anzugeben. Warum? Dass die Guppe nicht nur Spaßmässig sondern auch körperlich halbwegs zusammenpasst. Auch wenn wir selbstverständlich unterwegs stets auf euren Zustand achten, sind wir doch meistens länger unterwegs.

Muss ich da von Felsen springen?

Ihr glaubt nicht, wie oft wir diese Frage gestellt bekommen. Nein, natürlich nicht.
Aber andersrum erklärt, wir geben euch selbstverständlich die Möglichkeit, das zu lernen, bzw zu machen. Wenn die Bedingungen und das Können passen.

Es ist naheliegend, aber trotzdem gut, es immer wieder in geschriebener Form zu lesen: Bei uns wird niemand zu irgendwas gezwungen. (Ernste, seriöse Stimme) Die  Berge sind nur sehr selten der geeignete Platz für Gruppenzwang und Selbstdarstellung. Sowas (Gruppenzwang und Selbstdarstellung) unterbinden wir normalerweise und überlassen das Triathleten und Hobbygärtnern.

Kannst du mich beim Fahren fotografieren?

Natürlich, wenn du willst. Bist du Triathlet oder Hobbygärtner?

(Ernsthaft: Sowieso!)

Gibts da am Abend Bars zum Biertrinken?

Immer.