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	<title>downdays Archives - Die Bergstation</title>
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	<title>downdays Archives - Die Bergstation</title>
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	<item>
		<title>Schnee!</title>
		<link>https://www.diebergstation.at/schnee/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2016 10:51:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alpine Safety]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der ganz gewöhnliche Versuch einer oberflächlich gehaltenen Überlegung, was man als Freeskier über Schnee und seine Eigenschaften wissen muss.<a href="http://www.diebergstation.at/2016/01/06/schnee/"> Mehr...</a></p>
<p><img src="http://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2016/01/snowflakeicon.jpg" alt="" width="200" border="0" /></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em><a href="http://freeski.downdays.eu" target="_blank" rel="noopener">Downdays</a> hat in der&nbsp;zweiten Ausgabe des Winters 15/16 diesen Text schon Ende November gebracht, in der Annahme, er wäre anlaßbezogen. Heute wissen wir, der Schnee ist erst nach Jahreswechsel gekommen. Daher erst jetzt ein paar Worte über Schnee, geschrieben von einem Chionophilen.</em></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="387" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/chionophile.jpg" alt="" class="wp-image-1400" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/chionophile.jpg 640w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/chionophile-300x181.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Artikel über Schnee &#8211; noch dazu ein relativ kurzer &#8211; ist ungefähr so außergewöhnlich wie lautstarkes Beschweren, dass die fetten Skienden nicht in die Gondel passen. Aber anders als dem nervigen Skitransport gehört dem Schnee meine uneingeschränkte Liebe und Aufmerksamkeit, und das schon seit Jahrzehnten. Daher hier der gewöhnliche Versuch einer oberflächlich gehaltenen Überlegung, was man als Freeskier über Schnee und seine Eigenschaften wissen muss.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie entsteht Schnee?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wikipedia, wieder mal: “Schnee entsteht, wenn sich in den Wolken feinste Tröpfchen unterkühlten Wassers an Kristallisationskeimen (zum Beispiel Staubteilchen) anlagern und dort gefrieren.”</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schnee besteht aus vielen kleinen Eiskristallen, die meist stark verzweigt sind. Die Kristalle haben eine sechseckige Plättchen- oder Sternform. Schneeflocken sind keine gefrorenen Wassertropfen, sondern bilden sich in einer Kette von physikalischen Prozessen. Können Schneeflocken auch fünf- oder achtzackig sein? Nein. Gibt es zwei Schneeflocken, die gleich aussehen? Die Wahrscheinlichkeit schreit auch hier “Nein.” Sind Schneekristalle in ihrer ursprünglichen Form komplett symmetrisch und perfekt? Ebenfalls Nein.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large wp-image-1541"><img decoding="async" width="1024" height="878" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/bentleysnowflake3-1024x878.jpg" alt="" class="wp-image-2151" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/bentleysnowflake3-1024x878.jpg 1024w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/bentleysnowflake3-300x257.jpg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/bentleysnowflake3-768x659.jpg 768w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/bentleysnowflake3.jpg 1348w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Imperfect perfection. (<a href="http://snowflakebentley.com" target="_blank" rel="noopener">Snowflake Bentley</a>)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Schneedecke, Schönmacher der Natur</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Liegt der Schnee erst mal am Boden und deckt die Unschönheiten/Unregelmäßigkeiten der Natur gnädig zu wird er für uns relevant. Dass es unterschiedliche Schneekonsistenz gibt, die sich noch dazu schnell ändern kann, ist jedem, der schon einmal mit der Zunge Schneeflocken gefangen hat, bekannt. Aber welche Einflüsse ändern den Schnee und wie betreffen sie uns als Freeskier?</p>



<ol class="wp-block-list"><li>Luftfeuchtigkeit und Temperatur. Bindet den Schnee und setzt die Schneedecke. Je nach Ausmaß der Feuchtigkeit und Temperatur kann der Schnee nun schneller werden oder bremsen.</li><li>Wind. Bindet den Schnee und macht ihn in Kombination mit Kälte spröde, bremst wenn Schneekristalle brechen und scharfkantiger werden.</li><li>Die Schwerkraft. Zieht den Schnee und dich nach unten.</li></ol>



<p class="wp-block-paragraph">Schnee ist in einem Zustand permanenter Veränderung. Auch wenn er scheinbar still daliegt und Postkartenmotiv spielt, laufen in der Schneedecke umsetzende Prozesse ab, die die Konsistenz verändern. Zum einen folgt auch Schnee den Gesetzen der Schwerkraft und kriecht&nbsp;immer talwärts. (Daher werden Geländeformen bei größeren Schneemassen flacher.) Und zum anderen kann durch Umwelteinflüsse zum Beispiel aus einem relativ sicheren Hang in kurzer Zeit ein gefährliches Abenteuer werden.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full wp-image-1547"><img decoding="async" width="538" height="540" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/donald_snow.jpg" alt="" class="wp-image-1405" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/donald_snow.jpg 538w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/donald_snow-300x300.jpg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/donald_snow-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 538px) 100vw, 538px" /><figcaption>Truer words were never spoken.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wann ist die Schneedecke gefährlich?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie in so vielen Bereichen des Lebens sind Extremzustände nicht unbedingt das Entspannendste. So ist es natürlich auch beim Schneedeckenaufbau.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zweierlei dazu: Erstens sind extreme Unterschiede in der Schneedecke ein Gefahrenzeichen. Zum Beispiel Temperaturunterschiede, aber natürlich auch und vor allem Unterschiede in der Konsistenz. Daraus ergibt sich nicht ein homogener <em>Snowpack</em>, sondern eine Überlagerung vieler verschiedener Schichten mit unterschiedlicher Festigkeit, Bindung, Dichte undsoweiter. Je mannigfacher sie sind, desto häufiger kann es Schichten geben, die ungut miteinander verbunden sind oder als Gleitschicht fungieren können. Die Schneedecke ist lawinengefährlich, und gerade im Frühwinter finden wir solche Eigenschaften. Temperaturunterschiede zwischen Luft und Untergrund sind groß, die Schneemächtigkeit gering. Wird ein Hang allerdings den Winter über regelmäßig befahren, so zerstört das Gleitschichten und die Lawinenwahrscheinlichkeit sinkt. Wichtig bei diesem Phänomen ist, dass das Gelände wirklich über einen längeren Zeitraum und nach allen Niederschlagsperioden befahren wird. Zu Tragen kommt dieser positive Effekt dadurch erst später in der Saison, und der Frühwinter bleibt eine nicht zu unterschätzende Zeit für Lawinengefahr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und den zweiten Extremzustand finden wir normalerweise im Frühjahr, wenn Sister Sonne ihr Werkzeug auspackt, die Schneedecke bearbeitet und Spielverderberin spielt, weil sie Hänge gefährlich macht. Je später der Winter, desto größer ist der Einfluss der Sonne und desto unterschiedlicher ist die Schneequalität in verschiedenen Expositionen, Hangneigungen und Höhenlagen. Während man im schattigen Norden noch Pulver findet, kann in Südhängen die Schneedecke durch Sonneneinstrahlung bereits komplett durchfeuchtet sein. (Südliche Hemisphäre? Andersrum.)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine solche Schneedecke weist zwar keine unterschiedlichen Schichten mehr auf, ist als gesamtes allerdings instabil und in ihrer Masse &#8211; wenn einmal in Bewegung &#8211; ein gnadenloser Frachtzug, der ziemlich alles und jedes wegräumt, das im Weg herumliegt. Es existieren genug Videos, die zeigen wie Nassschneelawinen Sessellifte, Verkehrswege oder ganze Dörfer annihilieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da sich Schnee im Zustand einer ständigen Metamorphose befindet, bleibt er für uns jeden Tag spannend. Sich mit oder im Schnee spielen bringt Erfahrung und Wissen über die verschiedenen Formen und erlaubt außerdem, Sinnsprüche über die Vergänglichkeit von Schneekristallen zu formulieren. Wer’s mag.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="616" height="420" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/schneesinnspruch.jpg" alt="" class="wp-image-1411" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/schneesinnspruch.jpg 616w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/schneesinnspruch-300x205.jpg 300w" sizes="(max-width: 616px) 100vw, 616px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><br>Über den Autor</strong><br>Stephan Skrobar ist staatlich geprüfter Skilehrer und Skiführer, fährt im Fischer Freeski Team, ist Alpinausbildner für den steirischen Skilehrerverband, Team Manager des&nbsp;Pieps Freeride Teams&nbsp;und Leiter vom ‘Die Bergstation Freeride &amp; Alpin Center’. Stephan betreibt auch eine Kommunikationsagentur und liebt gepflegten Punkrock. Beide (Stephan und Punkrock) sind nicht immer ernst zu nehmen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Redundanz im Backcountry</title>
		<link>https://www.diebergstation.at/redundanz-im-backcountry/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2015 11:50:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[alpine sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Leben ist bekanntlich kein Streichelzoo, und oft genug muss man mit den langwierigen Konsequenzen risikobehafteten Verhaltens leben. Ja, genau. Das macht das Leben ja erst lebenswert. Was können wir also tun, um Horrorszenarien weitgehend vorbereitet entgegenzutreten?<a href="http://www.diebergstation.at/2015/11/13/redundanz-im-backcountry/"> Mehr...</a></p>
<p><img src="http://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2015/11/Redundantly_redundant_road_sign.jpg" alt="" width="400" border="0" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Weil wir ja Fans von <a href="http://freeski.downdays.eu" target="_blank" rel="noopener">Downdays</a> sind, und uns Layout und Inhalt immer wieder in leise Verzückung werfen, freuen wir uns natürlich, auch diese Saison wieder die Vielschichtigkeiten des Winters betrachten zu dürfen. Diese Expertenartikel erscheinen in der <a href="http://freeski.downdays.eu/magazine/" target="_blank" rel="noopener">Printausgabe</a> des Magazins, und hernach auch hier.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Irgendwo im vorderen Teil der ersten Downdays Ausgabe des Winters 15/16&nbsp;beschreibt <a href="https://www.facebook.com/DaneTudorShreds" target="_blank" rel="noopener">Dane Tudor</a> einen Tag, den er sich höchstwahrscheinlich anders vorgestellt hat. Und bei allem “Es gibt ja auch eine positive Seite der Medaille” muss gesagt werden, dass bis heute jeder, den ich kenne &#8211; mich inkludiert &#8211; auf jede Sportverletzung liebend gerne verzichtet hätte, hätte er oder sie die Wahl gehabt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber das Leben ist bekanntlich kein Streichelzoo, und oft genug muss man mit den schmerzhaften und langwierigen Konsequenzen jungen und risikobehafteten Verhaltens leben. Ja, genau. Das macht das Leben ja erst lebenswert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zurück zu den nüchternen Fakten. Dass ein Ausflug ins winterliche Backcountry mehr Potential für Desaster (ich bin mir sicher, dass irgendwo in Finnland eine obskure Death Metal Band diesen Namen trägt) als ein frühlingshafter Nachmittag im Biergarten in sich birgt, liegt nahe. (Bei näherer Betrachtung vielleicht nicht. Hm.)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was können wir also tun, um Horrorszenarien weitgehend vorbereitet entgegenzutreten? Gut vorbereiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>&#8220;Redundanz ist das zusätzliche Vorhandensein funktional gleicher oder vergleichbarer Ressourcen eines […] Systems, wenn diese bei einem störungsfreien Betrieb im Normalfall nicht benötigt werden.&#8221; (sagt Wikipedia, und wir stimmen zu.)</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor jedem Trip in den alpinen Winter, und sei es nur ein schneller nachmittäglicher Hikeausflug aus dem Skigebiet heraus, läuft im Hinterkopf ein immer gleicher Gedankengang ab: Was kann schiefgehen und wie werde ich darauf reagieren?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Je größer das Projekt, je mehr unsichere Faktoren ins Spiel kommen, desto aufwändiger werden die Überlegungen und die notwendigen Vorbereitungen. Ad hoc fallen mir vier Bereiche ein, die ich &#8211; mal genauer, mal oberflächlicher &#8211; überdenke.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>1. Mit wem bin ich unterwegs?</strong><br>Abgesehen von Solounternehmungen ist das Buddy System eine effektive Möglichkeit, redundant am Weg zu sein. In losen Paaren fährt man gegenverantwortlich &#8211; jeder weiß, wo der Partner gerade ist und was er oder sie gerade macht. Zusätzlich können sich Partner in ihren Kompetenzen gut ergänzen und stärken.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large wp-image-1500"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="662" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/bastisteph-1024x662.jpg" alt="" class="wp-image-1382" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/bastisteph-1024x662.jpg 1024w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/bastisteph-300x194.jpg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/bastisteph-768x497.jpg 768w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/bastisteph.jpg 1195w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>&#8220;Kompetenzen&#8221;, &#8220;ergänzen&#8221;, &#8220;stärken&#8221;. (Mit <a href="http://skibikehike.blogspot.co.at/2014/04/140406-serles-2717m-nordrinne.html" target="_blank" rel="noopener">Mel und Basti unterwegs</a>. Serles 2014)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>2. Wie kann ich kommunizieren?</strong><br>Die wichtigste Überlegung ist, ob und wie ich eine Rettungskette initiieren kann: Kann ich die Außenwelt kontaktieren und notwendige Informationen übermitteln? Möglichkeiten, die Rettungskette einzuleiten sind: Mobiltelefon. Geht das wegen mangelnder Netzabdeckung nicht, dann Funkgerät. Kein Funkgerät und keine Trucker-CB-HelloRubberDucky Skills? Satellitentelefon. Und bevor die leicht schnaufende Argumentation “Ja, aber wer hat denn schon ein Satellitentelefon und überhaupt, was das alles kostet?” beginnt. Das stimmt. Mit einem Satellitentelefon telefonieren ist teuer, aber muss, wenn andere Kommunikationskanäle nicht zur Verfügung stehen, eingeplant werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>3. Welche Verletzungen kann ich mit meinen Erste Hilfe Fähigkeiten abdecken?</strong><br>Nein, es reicht natürlich nicht, mit autoritärer Stimme laut “Lassen Sie mich durch, ich bin Arzt!” rufen zu können, um medizinische Kompetenz zu erlangen. Genauso wenig darf man sich zu wenig zutrauen. Als Guide oder alter Fuchs ist man regelmäßig bei Unfällen dabei, und erlangt über die Jahre eine gewisse Fähigkeit, die Natur und den Schweregrad einer Verletzung einzuschätzen. Aber erst bei Unfällen, die nicht in Skigebietsnähe oder in vom Helikopter leicht erreichbarem Gelände passieren, muss man selbstverantwortlich handeln. Dann hilft es, wenn man weiß wie man einen SAM Splint anlegt oder über das eigene Geschrei oder das des Verletzten entscheiden kann, ob Transport oder weitere Belastung möglich ist.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full wp-image-1493"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="315" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/sam_splint.jpg" alt="" class="wp-image-1395" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/sam_splint.jpg 600w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/sam_splint-300x158.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption>Uncle Sam wants you to use a SAM splint.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>4. Wie kann ich Verletzte transportieren?</strong><br>Oder kann ich sie überhaupt transportieren? Im Idealfall glüht ein grantiger Liftler die nahegelegene Piste zu mir und schleift mich mit seinem Skidoo zur bereitstehenden Rettung. Leider erlaubt das Gelände weder Pistengerät noch Skidoo. Also Helikopter rufen. Shit, kein Flugwetter. Naja, Bergrettung anrufen, die sind austrainiert und in einer guten Stunde hier. Kein Empfang. Wenn also redundante Systeme langsam dünn werden, hilft es, den Abtransportmöglichkeiten mit eigenen Mitteln, also zum Beispiel einer Biwaksackschleife, zu kennen und anwenden zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bleibt zuletzt die Frage, inwiefern das “Abenteuer” darunter leidet, wenn man im Vorfeld versucht, so viele Risikofaktoren wie möglich zu minimieren. Ich denke, diese Frage kann jeder erst dann leicht beantworten, wenn eine Scheisssituation wirklich eintritt und eine sehr persönliche Angelegenheit wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über den Autor</strong><br>Stephan Skrobar ist staatlich geprüfter Skilehrer und Skiführer, fährt im Fischer Freeski Team, ist Alpinausbildner für den steirischen Skilehrerverband, Team Manager des&nbsp;<a href="http://pieps.com/de/freeride" target="_blank" rel="noopener">Pieps Freeride Teams</a>&nbsp;und Leiter vom &#8216;Die Bergstation Freeride &amp; Alpin Center&#8217;. Stephan betreibt auch eine Kommunikationsagentur und liebt gepflegten Punkrock. Beide (Stephan und Punkrock) sind nicht immer ernst zu nehmen.</p>
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			</item>
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		<title>Ein Berg ist kein Frosch</title>
		<link>https://www.diebergstation.at/ein-berg-ist-kein-frosch/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2015 16:01:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alpine Safety]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
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		<category><![CDATA[accident management]]></category>
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		<category><![CDATA[downdays]]></category>
		<category><![CDATA[human factor]]></category>
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		<category><![CDATA[menschlicher faktor]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lawinenunfälle mit Verletzten oder gar Toten sind selten ausschließlich auf Schneedeckenaufbau, Geländeform und Wetter zurückzuführen. Vielmehr spielt ein bestimmtes Element die oft wichtigste Rolle: Wenn Menschen in Gruppen unterwegs sind, werden Entscheidungen getroffen, die nicht immer die besten sind, und im schlimmsten Fall tragisch enden können. Ein Blick auf den menschlichen Faktor beim Freeriden.<a href="http://www.diebergstation.at/2015/02/02/ein-berg-ist-kein-frosch/"> Mehr...</a></p>
<p><img src="http://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2015/02/downdays3.jpg" alt="" width="400" border="0" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>(Der dritte Teil der &#8216;Brains&#8217; Trilogie ist soeben auf <a href="http://www.downdays.eu" target="_blank" rel="noopener">Downdays</a> erschienen. Zum Abschluß&nbsp;durfte ich über den menschlichen Faktor bei Lawinenabgängen schreiben und mich dabei auf die Arbeit anerkannter Lawinenforscher berufen. Mehr dazu, Gastauftritte von Freeride&nbsp;Hund <a href="http://instagram.com/oskarthevizsla/" target="_blank" rel="noopener">Oskar H</a>. plus eigene Erfahrungen im Text.)</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Lawinenunfälle mit Verletzten oder gar Toten sind selten ausschließlich auf Schneedeckenaufbau, Geländeform und Wetter zurückzuführen. Vielmehr spielt ein bestimmtes Element die oft wichtigste Rolle: Wenn Menschen in Gruppen unterwegs sind, werden Entscheidungen getroffen, die nicht immer die besten sind, und im schlimmsten Fall tragisch enden können. Ein Blick auf den menschlichen Faktor beim Freeriden.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full wp-image-1310"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="450" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/amazon-horned-frog.jpg" alt="" class="wp-image-1165" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/amazon-horned-frog.jpg 600w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/amazon-horned-frog-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption>Sieht aus wie ein Berg, ist aber keiner. Der Amazon Horned Frog. (Foto <a href="http://animals.nationalgeographic.com/animals/amphibians/amazon-horned-frog/" target="_blank" rel="noopener">George Grall</a>)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht um den menschlichen Faktor bei Lawinenabgängen und gefährlichen Situationen am Berg. Welche rein subjektiven Entscheidungen passieren, die mit einer objektiven Betrachtung der Gesamtsituation nichts mehr zu tun haben und können also im schlimmsten Fall tragische Konsequenzen nach sich ziehen? Lawinenforscher <a href="http://www.snowpit.com/articles/traps%20reprint.pdf" target="_blank" rel="noopener">Ian McCammon</a>[1] hat diese heuristischen Fallen – auf Erfahrung basierende, selbstauferlegte Regeln, die Warnsignale oft verblassen lassen &#8211; beschrieben. Bei einigen hat sich wohl jeder schon mal ertappt, die meisten passieren bei fast jedem gemeinsamen Tag im Schnee. Offensichtlich sind sie alle. Rufen wir sie uns in Erinnerung und spicken sie mit eigenen Erlebnissen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Vertrautheit des Geländes „Da kenn’ ich mich aus.“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Erfahrene, gut ausgebildete und kompetente Skifahrer und Bergführer sind auf ihrem Hausberg in der Lawine gestorben. Das ist kein Klischee sondern Tatsache. Oft werden untypische Gefahrenquellen, zum Beispiel eine unübliche Windrichtung, die normal sichere Hänge giftig macht, ignoriert, weil man diesen Hang schon zu jeder Tages und Nachtzeit blind gefahren ist und nicht einmal daran denkt, dass der abgehen könnte. (Mir passiert.) Dieser Faktor ist insofern doppelt gefährlich, als er vor allem dann zu tragen kommt, wenn man allein unterwegs ist und so erst recht auf vertrauten Pfaden bleibt.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full wp-image-1319"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="434" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/oskar15_2.png" alt="" class="wp-image-1276" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/oskar15_2.png 600w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/oskar15_2-300x217.png 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption>Oskar versteht das Konzept &#8220;Entlastungsabstand&#8221; noch immer nicht. (Am Ski: Sebastian Huber)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Resignation durch Gruppendruck „Die anderen fahren ja auch.“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Faktor, der mit fortschreitendem Alter und wachsender Erfahrung an Relevanz verliert. Resignation bedeutet, dass man sein vielleicht unsicheres Gefühl dem oft unabsichtlichen Druck der Gruppe “weiterzugehen”, “einzufahren” oder “das Cliff zu droppen” resignierend hingibt und gegen das Bauchgefühl handelt. Bekannt, gefährlich, wird aber mit den Jahren besser.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Entschlossenheit „So eine Chance krieg’ ich so schnell nicht wieder.“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier können einige ungünstige Umstände eine Rolle spielen. Freeriden kostet einiges an Geld und Aufwand, zudem hat man nicht immer an genau jenen seltenen freien Tagen jene epischen Verhältnisse, die laut Medien eigentlich jeden Tag herrschen. Passt dann einmal alles zusammen, ist man ungern gewillt, wegen dem bisschen Lawinengefahr kurz unterm Gipfel umzudrehen oder nicht in das gnadenlos schöne Colouir zu droppen. Also geht man oft wider besseres Wissen unnötiges Risiko ein. Geht alles gut, ist man ein harter Hund. Geht es nicht gut, ist man ein toter Hund. Es gibt zu diesem Punkt ein nicht unpassendes Sprichwort in unseren Kreisen, das so oder so betrachtet wahr ist: Ein Berg ist kein Frosch. Er wird dir nicht davonlaufen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large wp-image-1309"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="766" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/oskar15_4-1024x766.png" alt="" class="wp-image-1281" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/oskar15_4-1024x766.png 1024w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/oskar15_4-300x225.png 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/oskar15_4-768x575.png 768w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/oskar15_4.png 1212w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Vielleicht nicht weglaufen. Aber mit dem Lift davonfahren.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Experten „Der weiß schon was er tut.“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier spreche ich nicht von geführten Freeride Trips, wo man zu Recht dafür bezahlt, dass man einen Großteil der Verantwortung abgeben kann, um entspannt den besten Powder zu genießen. Dafür sind Freeride Center und gut ausgebildete Leute ja da. Bei unserem Beispiel geht es darum, dass sich in fast jeder Kleingruppe, die am Berg selbständig unterwegs ist, eine Führungspersönlichkeit herauskristallisiert. Das muss nicht absichtlich passieren, und es kann jeden treffen. Vielleicht ist es die lauteste Person, oder der Local, oder diejenige, die vor zwei Jahren eine Lawinenschulung beim Alpenverein gemacht hat und gerade eine neuen Lawinenairbag gekauft hat. In heiklen Situationen, die rasche Entscheidungen fordern, kann das alle Beteiligten in eine ungute Position bringen. Hier gilt es, vorab oder auch unterwegs offen zu diskutieren, wer &#8211; wenn überhaupt &#8211; welche Kompetenzen mitbringt und auch einsetzen kann. Ein wichtiger Punkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bestätigung „Zwei Spuren im Schnee führ&#8217;n herab aus steiler Höh&#8217; also ist alles sicher.“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Klassiker. “Da sind Spuren, da kann ich fahren.” Zum Einen sollte sich inzwischen herumgesprochen haben, dass frische Spuren kein Indikator für die Sicherheit des Hanges sind. Sicherer wird ein Hang erst, wenn er regelmäßig den ganzen Winter über befahren wird und so das Bilden von Gleitschichten verhindert wird. Zweitens und häufiger werden Spuren gerne von Geländeunkundigen als Wegweiser hergenommen. Und das kann leider dumm enden, denn niemand weiß, ob die ursprünglichen Spuren ins Nirvana oder ins Nirgendwo führen. Sehr oft passiert das an einem der berüchtigtsten Berge der Freireiterei, dem Krippenstein. Hier werden an guten Tagen verirrte Freerider im Stundentakt vom Helikopter aus Felswänden geholt, weil sie einer unbekannten Spur nachgefahren sind. (Eventuell steht dann der erste verwirrte Freerider sogar noch da, und man wartet zu zweit auf das teure Lufttaxi. Billiger und weniger blöd wird es dadurch aber auch nicht.)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ungeduld aufgrund einer ausgewöhnlichen Situation „Erster!“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann kommt es zu jener eher seltenen Situation, in der man sich mit seinem ganzen aufgestauten Powderfanatismus vor einem unverspurten Hang wiederfindet und zappelig so schnell wie möglich wegstarten möchte. Hinten geiern die Verfolger. Vor dir das weiße Paradies. Jetzt oder nie. In diesem Falle werden oft alle rationalen Entscheidungsstrategien ignoriert. Das ist nachvollziehbar und verständlich, ändert allerdings nichts daran, dass man gerade jetzt für wenigstens ein paar Minuten den Kopf einschalten muss, bevor man sich dem Adrenalinrausch hingibt. Das fällt schwer, ich weiß.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist eingangs erwähnt worden. Viele, wenn nicht sogar alle Punkte dieser (durchaus erweiterbaren) Liste sind offensichtlich. Und doch ist es kein Fehler, hin und wieder drüber nachzudenken wenn man draußen unterwegs ist, und Unsicherheiten vor der Gruppe auszusprechen. Gute Freeskier und Skialpinisten entwickeln auch aus diesen psychologischen Aspekten das oft beschriebene Bauchgefühl, das ihnen hilft, zu guten alten Freeskiern und Skialpinisten zu werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">[1] “Evidence of heuristic traps in recreational avalanche accidents” (Ian McCammon)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über den Autor</strong><br>Stephan Skrobar ist staatlich geprüfter Skilehrer und Skiführer, fährt im Fischer Freeski Team, ist Alpinausbildner für den steirischen Skilehrerverband, Team Manager des <a href="http://pieps.com/de/freeride" target="_blank" rel="noopener">Pieps Freeride Teams</a> und Leiter vom &#8216;Die Bergstation Freeride &amp; Alpin Center&#8217;. Stephan betreibt auch eine Kommunikationsagentur und liebt gepflegten Punkrock. Beide (Stephan und Punkrock) sind nicht immer ernst zu nehmen.</p>
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		<title>Things To Do When Things Go Wrong</title>
		<link>https://www.diebergstation.at/things-to-do-when-things-go-wrong/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Dec 2014 17:39:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alpine Safety]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[accident management]]></category>
		<category><![CDATA[avalanche accidents]]></category>
		<category><![CDATA[downdays]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Again, we had the pleasure to contribute to the three-part series ‘Brains’ our friends at Downdays are running this season. This time in English. Here’s part Two, it’s about all the things to do when things go wrong. <a href="http://www.diebergstation.at/2014/12/17/things-to-do-when-things-go-wrong/">More...</a></p>
<p><img src="http://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2014/12/Downdays_December2014.jpeg" alt="" width="400" border="0" /></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Again, we had the pleasure to contribute to the three-part series &#8216;Brains&#8217; our friends at <a href="http://freeski.downdays.eu" target="_blank" rel="noopener">Downdays</a> are running this season. This time in English. Here&#8217;s part Two, it&#8217;s about&nbsp;all the things to do when things go wrong.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">This is wrong. This is oh so wrong. We are spending our time doing something incredibly wicked in an incredibly beautiful environment that a lot of people envy us for because social media tells them that We Are Living The Dream. But today we are talking about all the inherent risks, contemplate all the shit that might go down and how things can go just horribly wrong.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Because deep down we know that all the endless warnings from our parents and the colourful scenarios the media paints could theoretically happen. So let&#8217;s deal with this.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large wp-image-1219"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="733" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/oskar4-1024x733.jpeg" alt="" class="wp-image-1131" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/oskar4-1024x733.jpeg 1024w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/oskar4-300x215.jpeg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/oskar4-768x549.jpeg 768w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/oskar4-1536x1099.jpeg 1536w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/oskar4-2048x1465.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Reanimate this dog by feeding him a cup of coffee. Oskar, again.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Let&#8217;s talk about stuff you can do before things go wrong. A lot of what follows is obvious, but one or two things might still be overlooked, so let&#8217;s repeat together.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8211; Educate yourself on the avalanche situation, weather forecast, terrain and snowpack before you head out.<br>&#8211; Take the necessary equipment, including a small first aid pack with tape and tool.<br>&#8211; Your phone: Get a good map (<a href="http://www.apemap.com" target="_blank" rel="noopener">Apemap</a>, for example) and know how to use the GPS on your phone. Know the European emergency number (112), and store the number of the local mountain rescue and the number of a local taxi service. Know how long your battery lasts and know how to conserve battery power so it lasts past your estimated return time. (Turn your phone off or switch to airplane mode while it is plugged in to speed up the recharging process when you are on a hut on the mountain.)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Of all the countless things that can go wrong, two scenarios are &#8211; statistically speaking &#8211; most likely to happen when we are talking freeride accidents. Avalanches and injuries.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Avalanche</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">The shit hits the fan. An avalanche caught a buddy. (I am &#8211; for the sake of the length of this article &#8211; going to ignore the situation where you are getting caught in an avalanche, since most likely you&#8217;ll just be an immobile passenger, with your chance of celebrating another birthday purely depending on your buddies.)</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8211; Take note of the situation: Where exactly (GPS) are you, who and how many got caught (ideally where) and how many are you all together. This is the information the mountain rescue needs when you are calling for help.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8211; Initiate rescue. Call mountain rescue. Check for further avalanche danger. Get started on locating and digging out your friend(s).</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8211; Stay calm.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Injury</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Again, for the sake of the limited space here we are not talking about you being the injured skier (in which case you will be &#8211; most likely &#8211; again depending on the kindness of friends and strangers). So here we are talking about you dealing with a friend who is injured.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8211; Stay calm. Always.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8211; Can you get to your buddy without risking life and limb in a considerable time? If not, can you get in touch with the injured person via phone or yodelling?</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8211; Alert ski patrol or mountain rescue. When giving them the location of the accident try and be as specific as possible. Mountain rescue will ask about the injuries, so be prepared to give some sort of assessment (but don&#8217;t stress about it).</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8211; Most likely you are not a doctor. So assist your injured colleague depending on how well you are trained. Helping a hurt buddy involves a surprisingly large amount of common sense, so if the injuries are not visibly life-threatening try to keep him or her warm and comfortable until help arrives. If you are trained, feel free to question first aid measurements that maybe undertrained lift staff may apply, just because &#8220;that&#8217;s how we always do it&#8221;. (This particular scenario happened when an overzealous lifty tried to put an inflatable splint on a clearly injured knee, causing a lot of pain and distress. Luckily, this rarely happens.)</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8211; Regardless whether it is an injured friend or a stranger you are looking after, talk to them. They are in a situation of extreme physical and psychological stress, so their mind is running in overdrive (if they are conscious. Sorry. Inappropriate joke.). They will look at you for comfort and reassurement that everything is going to be alright. This is important.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8211; Think logistics. Ask where your friend is getting taken by mountain rescue or helicopter. Exchange relevant phone numbers and lend money if necessary. Inform the family, and remember the first bullet point on this list when talking to the family.</p>



<p class="wp-block-paragraph">These general recommendations apply to skiing inbounds or venturing out of bounds with a ski area or town in the general proximity. When you are heading out for multi-day mountaineering trips, you need to contemplate a more detailed self-help scenario, which obviously requires more thorough training and the appropriate equipment. The more you play with possible scenarios in your head, the more you train for emergency situation and the more experience you get the easier it is to stay calm and do the right thing when things go wrong.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full wp-image-1220"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="803" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/oskar5.jpeg" alt="" class="wp-image-1139" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/oskar5.jpeg 600w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/oskar5-224x300.jpeg 224w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption>Fuck &#8220;Stay Calm&#8221;. Run! Seriously. Run!</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">No dogs were harmed or ridiculed during the making of this text.</p>



<p class="wp-block-paragraph">About&nbsp;the author<br>Stephan Skrobar is a fully certified ski instructor and ski guide and head of the freeride center “Die Bergstation”. He is a member of the Fischer Freeski Team and team manager of the <a href="http://pieps.com/en/freeride" target="_blank" rel="noopener">Pieps Freeride Team</a>. He examines instructors, runs a communication agency and loves punkrock.</p>
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