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	<title>alpine sicherheit Archives - Die Bergstation</title>
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	<description>Freeride &#38; Alpin Center Dachstein</description>
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	<title>alpine sicherheit Archives - Die Bergstation</title>
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		<title>Wer darf das eigentlich?</title>
		<link>https://www.diebergstation.at/wer-darf-das-eigentlich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Feb 2016 13:22:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alpine Safety]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wem folgt ihr da eigentlich in unter Umständen hochalpines Gelände mit all seinen alpinen Schönheiten und Gefahren? Und was passiert, wenn was passiert? Wir versuchen, euren Blick für mögliche rechtliche Probleme ein wenig zu schärfen.<a href="http://www.diebergstation.at/2016/02/018/wer-darf-das-eigentlich"> Mehr...</a></p>
<p><img src="http://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2014/06/guide_icons.jpg" alt="" width="400" border="0" /></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>In der dritten <a href="http://freeski.downdays.eu" target="_blank" rel="noopener">Downdays</a>&nbsp;&#8216;Brains&#8217; Kolumne&nbsp;des Winters Fünfzehnsechzehn&nbsp;wirds zwar knochentrocken wie es der vergangene Sommer war, bleibt aber hoffentlich trotzdem so interessant wie der Schneedeckenaufbau dieses Winters. Let&#8217;s talk about the law, baby.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Text richtet sich an all jene, die gerne an Freeride Camps, von Magazinen und Skimarken veranstalteten Testtagen, von Sicherheitsausrüstern und staatlichen oder privaten Bildungseinrichtungen organisierten Freeridetagen oder auch von Profifreeskiern selbst beworbenen Ride-with-me Angeboten teilnehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wem folgt ihr da eigentlich in unter Umständen hochalpines Gelände mit all seinen alpinen Schönheiten und Gefahren? Und was passiert, wenn was passiert? Wir versuchen, euren Blick für mögliche Probleme ein wenig zu schärfen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full wp-image-1570"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1003" height="647" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/gruppeselafi15.jpg" alt="wechte" class="wp-image-1427" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/gruppeselafi15.jpg 1003w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/gruppeselafi15-300x194.jpg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/gruppeselafi15-768x495.jpg 768w" sizes="(max-width: 1003px) 100vw, 1003px" /><figcaption>Wer trägt hier die Verantwortung?</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Freeriden ist ja auch als Dienstleistungsgedanke in der Mitte der Wintersportindustrie angekommen. Das heißt, nicht nur der Sporthandel, die Skigebiete und der ÖAMTC mit seiner Helikopterarmada profitieren vom Fahren abseits der Pisten, sondern auch jene, die den Interessierten das Freeriden nahebringen und lehren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber wer darf in Österreich eigentlich als professioneller Freeride Guide auftreten? Wie in jedem Bereich gibt es auch hier eine Fülle von gesetzlichen Regelungen, mit denen wir euch nicht langweilen wollen. Sehr verkürzt gesagt: Jeder der aufgrund einer entsprechenden Ausbildung eine staatliche Berechtigung hierfür erworben hat. Das sind hier Berg- und Skiführer, und Skiführer mit Skischulkonzession beziehungsweise als Angestellte einer Skischule.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="400" height="200" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/guide_icons2-1.png" alt="" class="wp-image-2516" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/guide_icons2-1.png 400w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/guide_icons2-1-300x150.png 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Normalerweise&nbsp;interessiert das rechtliche Rundherum den geneigten Freerider nicht. Er oder sie möchte sich nicht mit den rechtlichen Aspekten eines Freeridetages auseinandersetzen, sondern jene fetten Powderfaces zershredden, die der Pro vorher ausgekundschaftet hat und in die er sich sodann laut jauchzend wirft. Und dass der Guide Pro ist, ist ja eh auf diversesten Social-Media-Kanälen ausreichend dokumentiert. Achtung: Im vorangegangenen Satz finden sich Spuren von Sarkasmus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tatsächlich vertrauen die Teilnehmer von Freeride Camps und dergleichen darauf, dass sie der Guide sicher wieder nach Hause bringt. Sehr oft ist der Hauptgrund, warum sich Freerider überhaupt an ein Freeride Center wenden, die eigene Unkenntnis des Geländes und die damit einhergehende Unsicherheit betreffend Linienwahl und Bedingungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt wird dieser Text ungewöhnlich nüchtern, denn: Ein Unfall kann niemals ausgeschlossen werden. Lawinenunglücke, Abstürze und ähnliche Tragödien passieren auch Bergführern, leider auch dann wenn sie mit Gästen unterwegs sind. Solche Vorfälle gibt es immer wieder, die Konsequenzen für die Verantwortlichen (also die Anbieter) können bis zu strafrechtlicher Verurteilung reichen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full wp-image-1565"><img decoding="async" width="800" height="526" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/oskarmugshot.jpg" alt="" class="wp-image-1440" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/oskarmugshot.jpg 800w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/oskarmugshot-300x197.jpg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/oskarmugshot-768x505.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Freeridehund Oskars aktuelles Fahndungsfoto.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Was hat der verletzte Kunde davon? Oder &#8211; noch schlimmer &#8211; die Hinterbliebenen? Der Anbieter könnte eventuell zivilrechtlich belangt werden, damit am Ende wenigstens eine finanzielle Entschädigung herausschaut. Diese Entschädigung wird im Normalfall von der Haftpflichtversicherung gedeckt, die jedes Freeride Center freiwillig abschließt – nach einigen landesgesetzlichen Regelungen ist eine Haftpflichtversicherung sogar Voraussetzung für die Berechtigung zur Berufsausübung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was aber, wenn der – Achtung, Anführungszeichen – „Guide“ keine Ausbildung und auch keine Haftpflichtversicherung hat? Dann bleibt dem motivierten Freerider neben dem Unfall nur der Blick durch die Finger. Die schadenersatzrechtlichen Forderungen sprengen schnell die finanziellen Möglichkeiten des „Guides“. Diese Überlegungen sollte jeder und jede anstellen, bevor er oder sie an Freeride Veranstaltungen aller Art teilnimmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich betrifft das nur jene Veranstaltungen, die sich tatsächlich draußen im Backcountry abspielen. Bei zum Beispiel einer Lawinensuchübung neben der Liftstation gelten solche Rahmenbedingungen nicht, hier ist ja auch das Risiko ein weit geringeres.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir wollen die Lust am Freeriden nicht mit Schreckensszenarien überlagern. Ihr solltet eure Entscheidung, wem ihr da ins Gelände nachfahrt aber auf Basis möglichst umfassender Information über die möglichen Konsequenzen treffen. Vielleicht konnten wir mit diesem Beitrag ein wenig zum Nachdenken anregen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danke an Lukas Marzi für die kritische Durchsicht in rechtlicher Hinsicht, und Profifreeskierin und Skiführerin <a href="http://lorrainehuber.com" target="_blank" rel="noopener">Lorraine Huber</a> für die Idee zu dem Text.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Warnhinweis: Dies ist ein Artikel, der zum Nachdenken anregen soll, kein rechtlicher Leitfaden. Österreich und die österreichische Gesetzgebung dienen als Beispiel, rechtliche Regelungen und Auslegungen können in anderen Ländern unterschiedlich sein.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über den Autor</strong><br>Stephan Skrobar ist staatlich geprüfter Skilehrer und Skiführer, fährt im Fischer Freeski Team, ist Alpinausbildner für den steirischen Skilehrerverband, Team Manager des&nbsp;<a href="http://pieps.com/de/freeride" target="_blank" rel="noopener">Pieps Freeride Teams</a>&nbsp;und Leiter vom &#8216;Die Bergstation Freeride &amp; Alpin Center&#8217;. Stephan betreibt auch eine Kommunikationsagentur und liebt Punkrock. Beide (Stephan und Punkrock) sind nicht immer ernst zu nehmen.</p>
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		<title>Redundanz im Backcountry</title>
		<link>https://www.diebergstation.at/redundanz-im-backcountry/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2015 11:50:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alpine Safety]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Opinion]]></category>
		<category><![CDATA[alpine sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[downdays]]></category>
		<category><![CDATA[redundanz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Leben ist bekanntlich kein Streichelzoo, und oft genug muss man mit den langwierigen Konsequenzen risikobehafteten Verhaltens leben. Ja, genau. Das macht das Leben ja erst lebenswert. Was können wir also tun, um Horrorszenarien weitgehend vorbereitet entgegenzutreten?<a href="http://www.diebergstation.at/2015/11/13/redundanz-im-backcountry/"> Mehr...</a></p>
<p><img src="http://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2015/11/Redundantly_redundant_road_sign.jpg" alt="" width="400" border="0" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Weil wir ja Fans von <a href="http://freeski.downdays.eu" target="_blank" rel="noopener">Downdays</a> sind, und uns Layout und Inhalt immer wieder in leise Verzückung werfen, freuen wir uns natürlich, auch diese Saison wieder die Vielschichtigkeiten des Winters betrachten zu dürfen. Diese Expertenartikel erscheinen in der <a href="http://freeski.downdays.eu/magazine/" target="_blank" rel="noopener">Printausgabe</a> des Magazins, und hernach auch hier.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Irgendwo im vorderen Teil der ersten Downdays Ausgabe des Winters 15/16&nbsp;beschreibt <a href="https://www.facebook.com/DaneTudorShreds" target="_blank" rel="noopener">Dane Tudor</a> einen Tag, den er sich höchstwahrscheinlich anders vorgestellt hat. Und bei allem “Es gibt ja auch eine positive Seite der Medaille” muss gesagt werden, dass bis heute jeder, den ich kenne &#8211; mich inkludiert &#8211; auf jede Sportverletzung liebend gerne verzichtet hätte, hätte er oder sie die Wahl gehabt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber das Leben ist bekanntlich kein Streichelzoo, und oft genug muss man mit den schmerzhaften und langwierigen Konsequenzen jungen und risikobehafteten Verhaltens leben. Ja, genau. Das macht das Leben ja erst lebenswert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zurück zu den nüchternen Fakten. Dass ein Ausflug ins winterliche Backcountry mehr Potential für Desaster (ich bin mir sicher, dass irgendwo in Finnland eine obskure Death Metal Band diesen Namen trägt) als ein frühlingshafter Nachmittag im Biergarten in sich birgt, liegt nahe. (Bei näherer Betrachtung vielleicht nicht. Hm.)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was können wir also tun, um Horrorszenarien weitgehend vorbereitet entgegenzutreten? Gut vorbereiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>&#8220;Redundanz ist das zusätzliche Vorhandensein funktional gleicher oder vergleichbarer Ressourcen eines […] Systems, wenn diese bei einem störungsfreien Betrieb im Normalfall nicht benötigt werden.&#8221; (sagt Wikipedia, und wir stimmen zu.)</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor jedem Trip in den alpinen Winter, und sei es nur ein schneller nachmittäglicher Hikeausflug aus dem Skigebiet heraus, läuft im Hinterkopf ein immer gleicher Gedankengang ab: Was kann schiefgehen und wie werde ich darauf reagieren?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Je größer das Projekt, je mehr unsichere Faktoren ins Spiel kommen, desto aufwändiger werden die Überlegungen und die notwendigen Vorbereitungen. Ad hoc fallen mir vier Bereiche ein, die ich &#8211; mal genauer, mal oberflächlicher &#8211; überdenke.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>1. Mit wem bin ich unterwegs?</strong><br>Abgesehen von Solounternehmungen ist das Buddy System eine effektive Möglichkeit, redundant am Weg zu sein. In losen Paaren fährt man gegenverantwortlich &#8211; jeder weiß, wo der Partner gerade ist und was er oder sie gerade macht. Zusätzlich können sich Partner in ihren Kompetenzen gut ergänzen und stärken.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large wp-image-1500"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="662" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/bastisteph-1024x662.jpg" alt="" class="wp-image-1382" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/bastisteph-1024x662.jpg 1024w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/bastisteph-300x194.jpg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/bastisteph-768x497.jpg 768w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/bastisteph.jpg 1195w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>&#8220;Kompetenzen&#8221;, &#8220;ergänzen&#8221;, &#8220;stärken&#8221;. (Mit <a href="http://skibikehike.blogspot.co.at/2014/04/140406-serles-2717m-nordrinne.html" target="_blank" rel="noopener">Mel und Basti unterwegs</a>. Serles 2014)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>2. Wie kann ich kommunizieren?</strong><br>Die wichtigste Überlegung ist, ob und wie ich eine Rettungskette initiieren kann: Kann ich die Außenwelt kontaktieren und notwendige Informationen übermitteln? Möglichkeiten, die Rettungskette einzuleiten sind: Mobiltelefon. Geht das wegen mangelnder Netzabdeckung nicht, dann Funkgerät. Kein Funkgerät und keine Trucker-CB-HelloRubberDucky Skills? Satellitentelefon. Und bevor die leicht schnaufende Argumentation “Ja, aber wer hat denn schon ein Satellitentelefon und überhaupt, was das alles kostet?” beginnt. Das stimmt. Mit einem Satellitentelefon telefonieren ist teuer, aber muss, wenn andere Kommunikationskanäle nicht zur Verfügung stehen, eingeplant werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>3. Welche Verletzungen kann ich mit meinen Erste Hilfe Fähigkeiten abdecken?</strong><br>Nein, es reicht natürlich nicht, mit autoritärer Stimme laut “Lassen Sie mich durch, ich bin Arzt!” rufen zu können, um medizinische Kompetenz zu erlangen. Genauso wenig darf man sich zu wenig zutrauen. Als Guide oder alter Fuchs ist man regelmäßig bei Unfällen dabei, und erlangt über die Jahre eine gewisse Fähigkeit, die Natur und den Schweregrad einer Verletzung einzuschätzen. Aber erst bei Unfällen, die nicht in Skigebietsnähe oder in vom Helikopter leicht erreichbarem Gelände passieren, muss man selbstverantwortlich handeln. Dann hilft es, wenn man weiß wie man einen SAM Splint anlegt oder über das eigene Geschrei oder das des Verletzten entscheiden kann, ob Transport oder weitere Belastung möglich ist.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full wp-image-1493"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="315" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/sam_splint.jpg" alt="" class="wp-image-1395" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/sam_splint.jpg 600w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/sam_splint-300x158.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption>Uncle Sam wants you to use a SAM splint.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>4. Wie kann ich Verletzte transportieren?</strong><br>Oder kann ich sie überhaupt transportieren? Im Idealfall glüht ein grantiger Liftler die nahegelegene Piste zu mir und schleift mich mit seinem Skidoo zur bereitstehenden Rettung. Leider erlaubt das Gelände weder Pistengerät noch Skidoo. Also Helikopter rufen. Shit, kein Flugwetter. Naja, Bergrettung anrufen, die sind austrainiert und in einer guten Stunde hier. Kein Empfang. Wenn also redundante Systeme langsam dünn werden, hilft es, den Abtransportmöglichkeiten mit eigenen Mitteln, also zum Beispiel einer Biwaksackschleife, zu kennen und anwenden zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bleibt zuletzt die Frage, inwiefern das “Abenteuer” darunter leidet, wenn man im Vorfeld versucht, so viele Risikofaktoren wie möglich zu minimieren. Ich denke, diese Frage kann jeder erst dann leicht beantworten, wenn eine Scheisssituation wirklich eintritt und eine sehr persönliche Angelegenheit wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über den Autor</strong><br>Stephan Skrobar ist staatlich geprüfter Skilehrer und Skiführer, fährt im Fischer Freeski Team, ist Alpinausbildner für den steirischen Skilehrerverband, Team Manager des&nbsp;<a href="http://pieps.com/de/freeride" target="_blank" rel="noopener">Pieps Freeride Teams</a>&nbsp;und Leiter vom &#8216;Die Bergstation Freeride &amp; Alpin Center&#8217;. Stephan betreibt auch eine Kommunikationsagentur und liebt gepflegten Punkrock. Beide (Stephan und Punkrock) sind nicht immer ernst zu nehmen.</p>
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