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	<title>skitouren Archives - Die Bergstation</title>
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	<description>Freeride &#38; Alpin Center Dachstein</description>
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	<title>skitouren Archives - Die Bergstation</title>
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		<title>Skitourengehen ist ansteckend</title>
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		<dc:creator><![CDATA[stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2020 07:54:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Adventure]]></category>
		<category><![CDATA[Alpine Safety]]></category>
		<category><![CDATA[Opinion]]></category>
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		<category><![CDATA[corona]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Corona und was wir vom Skitourengehen lernen können. Als der Sommer 2020 so richtig gut im Saft stand, die Tage noch brütend heiß, die Seen wohlig temperiert und draußen die Menschen an Felswänden hingen oder eifrig Gedichte für Gipfelbücher fabrizierten, kam die Bitte um eine essayhafte Auseinandersetzung mit dem Thema &#8220;Skitouren und welche Auswirkungen Corona [&#8230;]</p>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Corona und was wir vom Skitourengehen lernen können.</h3>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Als der Sommer 2020 so richtig gut im Saft stand, die Tage noch brütend heiß, die Seen wohlig temperiert und draußen die Menschen an Felswänden hingen oder eifrig Gedichte für Gipfelbücher fabrizierten, kam die Bitte um eine essayhafte Auseinandersetzung mit dem Thema &#8220;Skitouren und welche Auswirkungen Corona aufs Skitourengehen haben wird&#8221;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8220;Gerne!&#8221;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn das Thema schien klar. Die Auswirkungen waren im meinem Kopf eindeutig, und die sommerlichen Gespräche mit Vertretern der skiproduzierenden Industrie unterstützten meine Annahmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann wurden die Tage kürzer, die Abende kühler, die Seen kälter, die Finger beim Klettern klammer und die Gipfel einsamer. Und auf einmal war mir gar nicht mehr so klar, wie diese für uns als Gesellschaft so lebensverändernden neuen sozialen Rahmenbedingungen das Skitourengehen prägen werden?</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="549" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/dachsteinmassiv-1024x549.jpg" alt="" class="wp-image-2121" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/dachsteinmassiv-1024x549.jpg 1024w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/dachsteinmassiv-300x161.jpg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/dachsteinmassiv-768x412.jpg 768w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/dachsteinmassiv.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Oberflächlich erschien mir logisch, dass sich der Skisport eher weg von den überfüllten Pistengebieten und den Moshpits des Wintertourismus &#8211; den Apres-Ski Hütten und Liftschlangen &#8211; bewegen wird. Man wird stolz von dem anlassbezogenen &#8220;Rückzug zum Wesentlichen&#8221;, dem &#8220;Ausbrechen aus dem Hamsterrad&#8221;, der &#8220;Auseinandersetzung mit sich selbst&#8221; und vor allem &#8220;der Suche nach Ruhe&#8221; schwärmen und kann diesen Gründen auch gleich einen Hashtag voransetzen, praktisch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber wird das wirklich so sein?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, natürlich. Zunehmen wird die Zahl der Skitourengeherinnen und -geher schon, das hat schon der Bergsommer 2020 bewiesen. Aber bevor ich einen persönlichen Blick auf &#8220;Skitouren im Apokalypsenwinter 20/21&#8221; werfe habe ich mir überlegt warum ich das eigentlich so gerne mache?</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Skitourengehen ist geil</h2>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Erstens. Ich verdiene damit mein Geld. Es ist mein Beruf als Leiter eines Freeride und Alpincenters, mit Menschen aus allen soziodemografischen Schichten mit Ski über die Berge zu gehen. Und auch wenn ich das seit über einem Jahrzehnt mache, danke ich Ullr immer noch täglich, so einen geilen Job zu haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zweitens. Es macht unglaublich Spaß. Es gibt wenig an dem Thema, das ich nicht als vorteilhaft für das tägliche Leben sehe. Draußen in der Natur, das Erleben von Kälte und Schnee, die langsame und schnelle Bewegung, das Ausputzen des Hirns, die weiche Ruhe einer schneebedeckten Landschaft und das Gefühl, nach einem langen Tag die Skischuhe auszuziehen. Mit den Worten des großartigen Glen Plake: &#8220;There&#8217;s no better way to waste time than a day skiing.&#8221; Und aus der Kombination von Beruf und Privatvergnügen ergeben sich regelmäßig notwendige Trainingstouren, bei denen ich alleine unterwegs bin um meine Sinne für alle alpinen Eventualitäten zu schärfen, um dann mit Kunden in Extremsituationen nicht die Nerven zu schmeißen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/dachsteinrockice-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-1635" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/dachsteinrockice-1024x576.jpg 1024w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/dachsteinrockice-300x169.jpg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/dachsteinrockice-768x432.jpg 768w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/dachsteinrockice-1536x864.jpg 1536w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/dachsteinrockice.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wir nehmen an, dass die Zahl der Skitourengeher und -innen zunehmen wird, und zwar Corona bedingt in einem stärkeren Ausmaß, als dies die letzten Jahre eh schon geschehen ist. Was bedeutet das für die Szene?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein interessanter Aspekt an diesen Kreisen ist ja, dass Skitourengeher Individualität und Distanz zur Masse als Merkmal vor sich hertragen. Daraus resultieren &#8211; auch schon lange vor Corona &#8211; Situationen in denen eine durchaus signifikante Menge an Individuen auf einmal eine ziemlich homogene Masse ergibt, die in den gleichen Outfits, mit den gleichen Materialen die gleichen Gipfel besteigt und in gleicher Sprache darüber spricht. Ich nehme mich da in keiner Weise aus, sondern trage beruflich dazu bei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einige Skitourengeher, die sich übrigens demografisch leicht eingrenzen lassen, tun sich mit dem Schritt ihrer Sportart in den Mainstream leider etwas schwerer. Provinzialismus und Territorialismus tritt ausgeprägt auf und manifestiert sich durch schroffes, oft unfreundliches Auftreten, das gerne sozialromantisch als knorrig-berglerisch dargestellt wird. Wie gesagt, es sind nur wenige, und die lassen sich oft schon aus der Ferne ausmachen.<br>Denn insgesamt sind die Skitourengeherinnen und -geher ein offenes, freundliches Völkchen, das gerne auf seine Mitmenschen Rücksicht nimmt und die Koexistenz am Berg der einsiedlerischen Einsamkeit vorzieht. Und &#8211; ich erwähne es aus Gründen nochmal &#8211; Rücksicht aufeinander nimmt.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Rücksicht nehmen</h2>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">&#8220;Was hat das mit Corona zu tun, Skrobar?&#8221;, mag sich die Leserin, der Leser spätestens jetzt fragen. Corona verlangt wie das Skitourengehen ein Sozialverhalten, das sich in der Rücksichtnahme auf seine Mitmenschen begründet.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="1024" height="549" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2018/09/bergfuehrer-hilfe.jpg" alt="skitourenschule" class="wp-image-6193" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2018/09/bergfuehrer-hilfe.jpg 1024w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2018/09/bergfuehrer-hilfe-300x161.jpg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2018/09/bergfuehrer-hilfe-768x412.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Viele werden mit dem Skitourengehen beginnen, weil die eingangs erwähnten Hashtaggründe nicht nur klischeehaft sind, sondern vor allem auch der Realität entsprechen. Mit Ski übern Berg gehen ist für Kopf und Körper eine der schönsten Tätigkeiten. Einige wenige werden allerdings &#8211; eben eventuell Corona bedingt &#8211; mit dem Tourengehen beginnen, um dort ihre Individualität und &#8220;persönliche Freiheit&#8221; zu finden, und so die sozialen Regeln der Rücksichtnahme, die die Pandemie notwendig macht, lautstark ignorieren. Wer im täglichen Leben die absolute Erfüllung der eigenen Bedürfnisse als viel wichtiger als die Rücksicht auf seine Mitmenschen sieht, der wird sich hoffentlich in der Skitourenszene nicht wohl fühlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt beim Skitourengehen selbstregulierende Elemente, die Menschen die Einsamkeit und Distanz zu den Massen ermöglicht. Das eine ist die notwendige Technik, die für Aufstieg und vor allem Abfahrt Voraussetzung ist, und das zweite, und meist wichtigere, sind die Skills des alpinen Risikomanagements und der Tourenplanung. Beide verlangen langjährige, nie endende Lernprozesse. Die Motivation ist jedoch bei Einsteigern wie Profis die gleiche, so sollte es auch bei der Toleranz gehalten werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sollten die positiven Aspekte des rücksichtsvollen Verhaltens beim Skitourengehen in den Umgang mit der Pandemie mitnehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">(Geschrieben für <a href="https://www.sportaktiv.com" target="_blank" aria-label="undefined (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener">Sport Aktiv</a>, Ende September 2020)</p>



<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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		<title>Die Bergstation sagt Danke</title>
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		<dc:creator><![CDATA[stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 May 2020 17:55:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Adventure]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2020/05/peterperhab_stephanskrobar.jpg" alt="" width="400" border="0" /><br />Im Sommer 2010 saßen Peter und ich in Boardshorts und Flipflops in Ried im Innkreis bei Fischer im Büro. Die Bergstation war zu dem Zeitpunkt ein paar Monate alt und hatte noch keinen Winter erlebt. Ein Blick auf zehn Jahre Die Bergstation.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Im Sommer 2010 saßen Peter und ich in Boardshorts und Flipflops in Ried im Innkreis bei Fischer im Büro. Die Bergstation war zu dem Zeitpunkt ein paar Monate alt und hatte noch keinen Winter erlebt. Der beste Skiproduzent der Welt (Mehrheitsmeinung) hatte uns eingeladen, um uns in ein geheimes Projekt einzuweihen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Christian, der damalige Marketingleiter, präsentierte uns seine Idee.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8220;Ihr sollt mit einem Team von motivierten Hobbyskitourengehern über die Alpen gehen!&#8221;<br>
&#8220;…&#8221;<br>
&#8220;Ihr sucht die Route aus. Auf Wiedersehen. Wir hören uns.&#8221;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zehn Jahre später ist Die Bergstation zehn Jahre alt.</strong> (Ich lasse diesen Satz sickern.) Inzwischen haben wir zehn Mal die Fischer Transalp geplant und geleitet und Die Bergstation als vielseitigen Anbieter im Skitouren und Freeridebereich etabliert und uns damit einen Traum erfüllt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="639" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/skitouren_strategie-e1664447562492-1024x639.jpg" alt="" class="wp-image-2604" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/skitouren_strategie-e1664447562492-1024x639.jpg 1024w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/skitouren_strategie-e1664447562492-300x187.jpg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/skitouren_strategie-e1664447562492-768x479.jpg 768w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/skitouren_strategie-e1664447562492-1536x958.jpg 1536w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/skitouren_strategie-e1664447562492.jpg 1856w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Wir machen, was wir gut können: Sitzen und schauen. (Transalp 2014)</figcaption></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>In diesem Jahrzehnt haben wir viel ausprobiert</strong>, stundenlang an vielen Hotelbars oder daheim über inhaltliche, strategische aber vor allem stilistische und emotionale Ausrichtung diskutiert. Unsere Freeride Camps, Skitouren, Techniktrainings und Vorträge machen wir vor allem weil wir Freude daran haben und diese Freude am Abenteuer abseits des Alltags hoffentlich an unsere Kundinnen und Kunden (die im Übrigen sehr oft zu richtig guten Freunden geworden sind) weitergeben können. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wir halten diese Freude auch abseits der Bergstation am Leben.</strong> Gemeinsam bilden wir jedes Jahr viele SkilehrerInnen aus, wir schulen Bergretter, Meinungsbildner und Athleten im Lawinensuchbereich und dürfen bei der Materialentwicklung bei <a href="https://www.pieps.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Pieps (opens in a new tab)">Pieps</a>, <a href="https://www.fischersports.com/at_de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Fischer (opens in a new tab)">Fischer</a> und <a href="https://www.eskagloves.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Eska (opens in a new tab)">Eska</a> mitreden. Peter ist die oberste Instanz bei allen alpinen Belangen der <a href="https://www.fischersports.com/at_de/transalp2020" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Fischer Transalp (opens in a new tab)">Fischer Transalp</a>, ich darf bei der <a href="https://www.freerideworldtour.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Freeride World Tour (opens in a new tab)">Freeride World Tour</a> die Athleten, Medien und Mitarbeiter in der Lawinensuche schulen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="691" height="450" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/peterstephanhallstaettergletscher.jpg" alt="gletscher training" class="wp-image-2220" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/peterstephanhallstaettergletscher.jpg 691w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/peterstephanhallstaettergletscher-300x195.jpg 300w" sizes="(max-width: 691px) 100vw, 691px" /><figcaption>Oder stehen und schauen. (Dachstein, 2013)</figcaption></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das lebt vor allem durch die großartigen Guides</strong>, die wir schon einladen durften, für Die Bergstation zu führen. Danke Patrick, Hans, Markus, Lachi, Lu, Rol, Georg, Sepp, Flo, Clem, Reini, Birgit, Erich, Gerhard, Holi, Simon, Oliver, Stefan, Jochen, Paz, Roman und Ranjo.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="536" height="413" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/peterstephkartenlesen2.jpg" alt="" class="wp-image-300" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/peterstephkartenlesen2.jpg 536w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/peterstephkartenlesen2-300x231.jpg 300w" sizes="(max-width: 536px) 100vw, 536px" /><figcaption>Oder in die Karte schauen. (Transalp 2012)</figcaption></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Und ihr &#8211; unsere Gäste &#8211; macht das möglich, danke dafür. Es macht Spaß und bereichert unseren Job, so viele unglaublich interessante und vielseitige Menschen aus allen Bereichen des Lebens kennenzulernen, von der Gewichtheberin bis zum Kardiologen, von der Pferdehalterin zur Biophysikerin (Sandra, Martin, Katrin, Andrea respektive). Gemeinsam Ski fahren und solche Gespräche (siehe unten) motivieren uns, weiter an unserem Angebot und der Ausrichtung von Die Bergstation zu arbeiten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8220;Und? Was machst du?&#8221;<br>
&#8220;Bin bei der UNO.&#8221;<br>
&#8220;Was machst da?&#8221;<br>
&#8220;Bin fürn Weltraum zuständig.&#8221;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sehen uns im neuen Winter!</p>



<p class="wp-block-paragraph">(Mehr zu den Camps <a href="https://www.diebergstation.at/freeride-camps/">hier</a> und ein Artikel über die Transalp 2012 <a href="https://www.diebergstation.at/2012/04/durch-die-alpen-schon-wieder/">hier</a>.)</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Skitouren &#8211; Es ist nicht immer nur die Lawine</title>
		<link>https://www.diebergstation.at/skitourengehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Oct 2019 10:46:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alpine Safety]]></category>
		<category><![CDATA[Die Bergstation]]></category>
		<category><![CDATA[Opinion]]></category>
		<category><![CDATA[absturz]]></category>
		<category><![CDATA[lawinen]]></category>
		<category><![CDATA[skitouren]]></category>
		<category><![CDATA[treewell]]></category>
		<category><![CDATA[verirren]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.diebergstation.at/?p=2704</guid>

					<description><![CDATA[<p><img src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2019/10/skitouren.jpg" alt="" width="400" border="0" /><br />Lawinen sind ein wichtiger Faktor beim Skitourengehen und Freeriden, das ist unbestritten, doch sind vor allem Einsteiger und Einsteigerinnen meist in lawinensicherem Gebiet unterwegs. Dieser Artikel soll die Aufmerksamkeit auch auf andere Gefahrenquellen beim Skitourengehen lenken, die Übermacht der ‚Angst vor der Lawine‘ durch Fokus auf andere Risiken abschwächen und so die Unsicherheit vor dem Skitourengehen nehmen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Viele Wintersportbegeisterte spielen mit dem Gedanken, dieses Skitourengehen, von dem alle schwärmen, einmal auszuprobieren. Klingt ja faszinierend. Allerdings ist da die stets präsente Gefahr, von der Lawine frühzeitig aus dem Leben gerissen zu werden. Das berichten jedenfalls viele Medien und die Arbeitskollegen, die auch schon einmal davon gehört haben, dass der Bekannte einer entfernten Bekannten angeblich den weißen Tod gestorben sei. Also lieber nicht. Man weiß ja nie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun soll dieser Text zunächst mit dieser Fehleinschätzung aufräumen. Lawinen sind ein wichtiger Faktor bei Skitouren und beim Freeriden, das ist unbestritten, doch sind vor allem Einsteiger und Einsteigerinnen meist in lawinensicherem Gebiet (so etwas gibt es) unterwegs. Und außerdem soll dieser Artikel die Aufmerksamkeit mehr auf andere Gefahrenquellen beim Skitourengehen lenken. Also die Übermacht der &#8216;Angst vor der Lawine&#8217; durch Fokus auf andere Risiken abschwächen und so die Unsicherheit vor dem Skitourengehen nehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Klingt wie ein unmögliches Unterfangen, aber probieren wir es einmal.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Winter 2018/19</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der vergangene Winter war in vielen Belangen ein außergewöhnlicher. Die extremen Schneefälle der ersten Jännerhälfte haben zwei Dinge ausgelöst. Zum einen sind die Medien in eine Art hyperventilierende Schnappatmung verfallen, die mit der Realität des Alltags in einer sehr schneereichen Region des Landes wenig zu tun hat (der Autor dieses Textes lebt in einer der scheereichsten Regionen des Landes), und zweitens haben sie eine Reihe anderer Gefahren beim Tourengehen verstärkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lockerschneemassen und Treewells &#8211; Hohlräume im lichten Wald</h2>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large wp-image-2717"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="612" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/treewell-1024x612.jpg" alt="" class="wp-image-2108" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/treewell-1024x612.jpg 1024w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/treewell-300x179.jpg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/treewell-768x459.jpg 768w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/treewell.jpg 1109w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Danyo und sein Snowboard vor den Treewells. (Motherland Camp 2012, Tauplitz)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Anfang des Jahres ist in der Steiermark ein Lehrer wenige Meter neben der Piste und vor den Augen seiner Schülerinnen im Lockerschnee erstickt. Er ist ganz banal über den Pistenrand hinaus über eine Böschung geschlittert, wurde vom nachrutschenden Lockerschnee begraben und&nbsp;konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien. Diese unglaubliche Tragödie zeigt eine der größten Gefahren, die vor allem in Perioden starken Niederschlags auftreten. Bei heftigem Schneefall bleiben Skitourengeherinnen und Freerider oft in leicht bewaldetem und mäßig steilem Gelände &#8211; vor allem auch wegen schlechter Sicht im baumfreien Gebiet. Und besonders um Nadelbäume bilden sich oft metertiefe Hohlräume &#8211; sogenannte Treewells (&#8220;Baumbrunnen&#8221;), lautlose Fallen aus denen man sich nicht mehr befreien kann, zumal Ski oder Snowboard oft als zusätzliche Anker wirken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Absturz</h2>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full wp-image-2711"><img loading="lazy" decoding="async" width="945" height="630" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/LuistrenkerErnstBaumann.jpg" alt="" class="wp-image-2086" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/LuistrenkerErnstBaumann.jpg 945w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/LuistrenkerErnstBaumann-300x200.jpg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/LuistrenkerErnstBaumann-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 945px) 100vw, 945px" /><figcaption>Luis schaut. (Foto: Ernst Baumann)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Absturzgefahr war im schneereichen Winter nicht größer oder kleiner als sonst. Sie gilt als oft vom Wetter unabhängige Gefahr, die beim Bewegen in den Bergen naturgemäß gegeben ist. Viele Menschen stellen sich unter Absturz ein Trenkereskes, dramatisches Herabstürzen über eine mehrere tausend Meter hohe Nordwand vor, begleitet von gutturalem Schrei und entsetztem Blick der zumeist weiblichen Beobachterin. Oft bedeutet ein Absturz beim Skitourengehen allerdings ein Abrutschen über wenige (oder mehrere) Meter felsiges Gelände, das ungute Verletzungen nach sich zieht. Tatsächlich tritt dieses Gefahrenmuster gar nicht so selten auf, weil einige Faktoren mitspielen. Zum einen die Schneebedingungen (wenig Schnee und harte Schneedeckenoberfläche sind besonders brisant), zum anderen ist vor allem beim Aufstieg der Halt am Ski durch die Fersenfreiheit der Bindung reduziert. Bei der Abfahrt verstärkt fehlende Technik und Selbstüberschätzung diese Gefahr.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Verirren</h2>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full wp-image-2715"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/skitourimnebel.jpg" alt="" class="wp-image-2097" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/skitourimnebel.jpg 1000w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/skitourimnebel-300x200.jpg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/skitourimnebel-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption>Fischer Transalp 2018 (Foto: Max Kroneck/Fischer)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bei starkem Schneefall oder einfallendem Nebel einfach verschwinden. Auch diese Gefahr war im niederschlagsreichen #Powstria des vergangenen Jänners größer als sonst. Wer gemeinsam in Skigebietsnähe unterwegs ist, und bei schlechter Sicht bei der Abfahrt kurz verloren geht, wird meistens von den Begleitern schnell wieder gefunden, Telefon sei Dank. Anders ist es, wenn das Sich-kurz-Verlieren entweder Punkt 1 oder Punkt 2 nach sich zieht, oder das Wetter so umschlägt, dass ein Wiederfinden unmöglich wird. Gerade bei schnell einsetzenden Extrembedingungen kann die Situation eskalieren, neben fehlender Sicht wird bei starkem Wind auch die akustische Kommunikation unmöglich. Anfang Februar ist ein erfahrener Tourengeher als Resultat sich rapide ändernder Bedingungen tragisch erfroren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Warum waren aber die Lawinen weniger Thema? Einerseits beschleunigt das Eigengewicht der Neuschneemassen die Setzung &#8211; so war nach 15 Tagen mehr oder weniger andauerndem Schneefall und der damit verbundenen Lawinenwarnstufe 4 und 5 in der Steiermark nach einigen Tagen moderater Temperatur und Sonne die LWS wieder bei 2. Die Situation hat sich also schnell beruhigt. Und andererseits, und das macht Hoffnung, die Menschen brauchen keine geifernden Medien um zu verstehen, dass bei anhaltend starkem Schneefall, starkem Wind, und nicht mehr als einem halben Meter Sicht hochalpine Räume kein guter Platz für entspanntes Skitourengehen oder Freeriden sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ist nun nach Lektüre dieses Textes die Hemmschwelle, mit dem Skitourengehen zu beginnen, gesunken? Wahrscheinlich nicht. Allerdings ist hoffentlich das Bewusstsein schärfer geworden, dass man beim Skitourengehen eine Vielzahl an Faktoren beachten muss. Faktoren, die eigentlich logisch erscheinen und derentwegen man nicht in Panik sondern nüchterne Aufmerksamkeit verfallen sollte. Es wird nun nicht ein altes Sprichwort, demnach zu Tode gefürchtet auch gestorben sei, bemüht, sondern darauf hingewiesen, dass vor allem im Anfängerbereich die Anreise zur Skitour gefährlicher sein kann als die Tour selbst. Skitourengehen ist wunderschön, deshalb machen es ja so viele Menschen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Über den Autor</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Skrobar ist staatlich geprüfter Skilehrer und Skiführer und Alpinausbildner für den<a href="http://www.skilehrerverbandsteiermark.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> steirischen Skilehrerverband</a>. Gemeinsam mit Peter Perhab leitet er das ‚<a href="http://www.diebergstation.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Bergstation Freeride &amp; Alpin Center</a>‘. Stephan betreibt nebenher eine Kommunikationsagentur. Einer seiner engsten Freunde ist vergangenen Winter bei einer Skitour ums Leben gekommen. Dieses prägende Ereignis war Motivation für diesen Text.</p>



<p class="wp-block-paragraph">(Dieser Artikel wurde für das <a href="https://www.sportaktiv.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SportAktiv Magazin</a> geschrieben.)</p>
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