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	<title>Bike Archives - Die Bergstation</title>
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	<description>Freeride &#38; Alpin Center Dachstein</description>
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	<title>Bike Archives - Die Bergstation</title>
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		<title>Bike, Yoga und jede Menge Kulinarik am Weissensee</title>
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		<dc:creator><![CDATA[stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2020 15:28:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Adventure]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bike]]></category>
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		<category><![CDATA[bikefex]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2020/06/diebergstation_bikefex4.jpg" alt="" width="400" border="0" /><br />Wir bieten unserem Partner Bikefex Platz, um zu schwärmen: Mit dem Bike unterwegs am Weissensee. Feine Trails, wunderschöne Almen, Yoga und gutes Essen. Die Geschichte einer Bikereise.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wir bieten hier unserem Bikepartner <a href="https://www.bikefex.at">Bikefex</a> gerne Platz, damit René (der Chef von Bikefex und dementsprechend kompetent am Bike) von einer typischen Bikereise erzählen kann, die wirklich einladend klingt. Viel Spaß beim Lesen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="534" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/bikefex-mtb-reisen-3.jpg" alt="" class="wp-image-2228" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/bikefex-mtb-reisen-3.jpg 800w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/bikefex-mtb-reisen-3-300x200.jpg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/bikefex-mtb-reisen-3-768x513.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Spielen auf der Alm</figcaption></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">&#8220;<strong>Yoga, Biken, Yoga, Eat, Sleep, Repeat</strong> … für 4 volle Tage, oder auch mehr. Besonders hervorzuheben ist an dieser Stelle der Zeitraum von kurz vor dem Essen, bis zum Schlafengehen. Wenn man sich abends am Tisch wieder erinnert, was man früh morgens auf der Essens-Liste ankreuzte und das Wasser in Strömen im Mund zusammen fließt. Wenn man es kaum erwarten kann, nach einem herbstlichen Traumtag am Bike und entspannten Übungen auf der Matte, endlich dem Knurren in der Magengegend Herr zu werden. Bekanntlich ist ja Hunger der beste Koch, doch hier im Biohotel Gralhof ist der beste Koch immer noch Michael. Und das schmeckt man, bei jedem Bissen. Und bevor der letzte Schluck Gin-Tonic getan ist, freut man sich bereits wieder auf das leckere Frühstück.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischen den erwähnten Mahlzeiten findet sich dann auch noch ein wenig Zeit für’s Mountainbiken. Und wer nicht bis zum Abend warten kann, der schmiert sich beim Frühstück schnell ein Jausenbrot um die lange Durststrecke zu überbrücken. Doch jetzt genug vom Essen, wir sind ja eigentlich zum Arbeiten hier. Neue Strecken erkunden, Fotos knipsen, das Programm überarbeiten und Termine für die kommende Saison fixieren. Und hab ich schon erwähnt, wie lecker das Essen hier ist?</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="800" height="534" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/diebergstation_bikefex3.jpg" alt="" class="wp-image-2303" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/diebergstation_bikefex3.jpg 800w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/diebergstation_bikefex3-300x200.jpg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/diebergstation_bikefex3-768x513.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Dieser Mann heißt Klaus und kann auch Skifahren, hat er bei einigen <a href="https://www.diebergstation.at/freeride-camps/">Freeride Camps </a>bewiesen.</figcaption></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Explosives gefällig?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Wir erweitern unseren Radius und planen nun schon während der Anreise eine Tour zum Aufwärmen ein. Das große Unwetter und der Sturm letztes Jahr hat zahlreiche Bäume gefällt und ganze Bergrücken gerodet. Bis heute dauern hier am Weissensee die mühsamen Aufräumarbeiten an – und bis heute sind Teile der Wander- und Forstwege noch gesperrt. Mit den Wetterkapriolen der letzten Jahre weiß man nie, was einen so erwartet und daher stocken wir unser Repertoire an Strecken ein wenig auf. Eine Alm etwas südlich des Weissensees hat’s uns angetan. Auch wenn ihr Name bist heute nicht flüssig auszusprechen ist, so freuen wir uns riesig, nach 3,5 Stunden Autofahrt endlich Bewegung in die müden Beine zu bringen. Aufgesattelt und los geht’s. Oben angekommen thront eine Alpenvereins-Hütte auf einem kleinen Plateau. Traumlage. Traumwetter. Unglaublich durstig. Als verwöhnter Bergsteiger hofft man, irgendwo die Wirtsleute oder hinter der Hütte einen Brunnen mit kühlen Getränken vorzufinden. Hier setzt man allerdings auf Selbstversorger, eine Kassa oder etwas zum Schlürfen sucht man vergebens. Ein Schild zeigt gen Osten zu einer Quelle. Und nachdem auch unsere Wasserflaschen leer sind, machen wir uns auf die Suche. Wasser gefunden, 3 große Herrenpilze und einen genialen Ausblick in das Tal.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Herzlich Willkommen am Gralhof</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Nun aber nichts wie runter, der Magen knurrt und wo wäre wohl der beste Ort, um das Hungergefühl zu befriedigen? Und schon wieder reden wir vom Essen, jetzt aber ab auf den Sattel und gen Tal. Vom Windwurf größtenteils verschont schlängeln wir uns teilweise steil, beizeiten flowig und manchmal etwas technisch bergab. Bike am Auto montiert und ab geht die Post zum See. Bevor wir uns aber über die Leckereien aus der Küche hermachen, erstmal ein wohlverdienter Sprung ins kühle Nass. Ende September und der See hat immer noch angenehme 19°C Wassertemperatur. Glücklich und erfrischt begrüßen uns Cori und Michael vom <a href="https://gralhof.at" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Gralhof (opens in a new tab)">Gralhof</a>. Man darf uns hier mittlerweile getrost als Stammgäste bezeichnen. Lediglich der eigene Tisch mit Namenstafel aus Holz fehlt noch… kommt Zeit, kommt Rat. Abendessen, na endlich. Jetzt kommt Freude auf. Michael steht selbst in der Küche und zaubert was das Zeug hält. Wir sind täglich auf’s Neue begeistert. Allerdings ist er zeitlich dadurch ein wenig eingeschränkt, und so kann er die Tage nicht mit uns am Bike verbringen. Aber da muss man einfach Opfer bringen – Essen geht vor.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/diebergstation_bikefex2.jpg" alt="" class="wp-image-2294" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/diebergstation_bikefex2.jpg 800w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/diebergstation_bikefex2-300x200.jpg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/diebergstation_bikefex2-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Auch hier ist es in der Nacht dunkel.</figcaption></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Rund um den See</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das restliche Tagesprogramm ist altbekannt, dennoch schauen wir mal, wie weit die Forstarbeiten gekommen sind und ob all unsere geplanten Touren problemlos befahrbar sind. Mit der Alpen-Perle, einem Hybrid-Boot, geht es erstmal an das einsame Ostufer des Weissensees. Mir ist das einfädeln meines Bikes in den Passagierraum zu mühsam, und schnell hat’s der Kapitän vorne auf den Bug gelegt. Zum Glück hält sich der Wellengang in Grenzen und ich habe größtes Vertrauen in die Steuer-Eigenschaften der Crew. Per Mikrofon werden wir über den Naturpark Weissensee und das Hotel Dolomitenblick aufgeklärt, bevor wir freudig vom Boot springen und Richtung Gipfel kurbeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Herbst hält hier bereits Einzug, es fehlen zwar die goldenen Lärchen für den letzten Schliff Kitsch, schön ist es dennoch durch die herbstliche Landschaft zu fahren. Von Almhütte zu Almhütte geht es weiter bergwärts bis unter den Gipfel das Latschurs. Das Hochplateau lädt zum Verweilen ein und das Jausenbrot vom Frühstück schmeckt hier heroben gleich noch einmal so lecker.<br>Ein ewig langer, meist flacher Wanderweg, zieht nun den gesamten Bergrücken entlang bis zur nächsten Alm. Doch wer uns kennt, der weiß, Hunger ist groß und es gibt nur einen Ort wo wir jetzt hin wollen. Vielleicht ist aber der ein oder andere auch vom leckeren Gin-Tonic angetan und hat das Gefühl, wie ein Magnet am Gralhof zu kleben. Bevor es allerdings an die Teller geht, legt uns Hannes, unser Yoga-Lehrer von <a href="http://imagin-abel.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (opens in a new tab)">imagin-abel.com</a> nochmal auf die Matte. Wir hören was von Namaste, Kriegern, Sonnengrüßen und Schlussentspannung. Das ist auch gleich unser Stichwort, ab in die Gaststube.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="534" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/diebergstation_bikefex1.jpg" alt="" class="wp-image-2285" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/diebergstation_bikefex1.jpg 800w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/diebergstation_bikefex1-300x200.jpg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/diebergstation_bikefex1-768x513.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>&#8220;Essen!&#8221;</figcaption></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Käse-Ballast</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Auch morgens starten wir erstmal mit einer Portion Yoga. Alle Muskeln aktiviert, fit und halbwegs munter starten wir motiviert in den Tag. Heut geht es an das Südufer des Sees. Auf den um den See befindlichen Almen gibt es zahlreiche regionale Produkte. Sei es der hausgemachte Blaubeerkuchen, die Bio-Produkte oder der auf der Alm hergestellte Käse. Es ist auch nicht das erste Mal, das wir hier unser letztes Erspartes liegen lassen. Und auch wenn der Weiterweg bergauf mit 2 kg Käse im Gepäck alles andere als leicht ist, so ist es dieses große Eck an Kulinarik jeden Höhenmeter wert, geshuttelt zu werden. Oben muss es für die Gipfel-Jause herhalten und bergab sorgt es für den notwendigen Anpressdruck und Grip am Trail.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="534" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/diebergstation_bikefex4.jpg" alt="" class="wp-image-2312" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/diebergstation_bikefex4.jpg 800w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/diebergstation_bikefex4-300x200.jpg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/diebergstation_bikefex4-768x513.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Trail-Spaß am Lift</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 2018 gibt es beim Weissensee-Lift in Techendorf nun <a href="https://www.weissensee.com/sommer/mountainbike-urlaub-oesterreich.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">3 Mountainbike-Strecken</a>. Zuvor noch ein Abstecher zur <a href="http://www.naggleralm.at" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Naggler Alm</a>, Schwarzbeer-Kaiserschmarr’n, danach geht’s gleich mal direkt ab auf den Trail. In zahlreichen Serpentinen schwindeln wir uns bergab Richtung See. Mit diesem Blick wird auch klar, woher der Weissensee seinen Namen hat. Der weiß leuchtende Sand am Ufer löst das Rätsel schnell auf. Mit den gelben Blättern und dem türkis schimmernden Wasser eine traumhafte Kombination.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir werfen auch noch einen Blick auf die anderen Trails und sind bis auf ein paar eckige Kurven begeistert. Zwar zieht es uns doch lieber auf Natur-Trails im alpinen Gelände – aber ab und zu ein wenig Bremse loslassen und den Berg runter brettern gefällt auch uns. Eine große Wippe im Übungsgelände hat es uns dann nochmal angetan. Wer schafft es wohl, am Bike balancierend, die Wippe im Gleichgewicht zu halten? Gefühlt vergehen Stunden, so richtig klappen will es aber dann doch nicht. Und war da nicht noch was? Ach ja, Abendessen… Yum. Bis gleich.&#8221;</p>



<p class="wp-block-paragraph">(Anmerkung: Wir haben 2018 einen Blick auf die liftunterstützten Möglichkeiten am Weissensee geworfen. <a href="https://www.diebergstation.at/2018/08/unterwegs-am-bike-die-trails-von-saalbach-petzen-weissensee-miesenbach/">Hier</a> der Artikel dazu.)</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Über den Autor</h4>



<div class="wp-block-media-text alignwide is-vertically-aligned-center has-background has-very-light-gray-background-color has-background" style="grid-template-columns:18% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="500" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/rene-profil-quadrat.jpg" alt="" class="wp-image-2361 size-full" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/rene-profil-quadrat.jpg 500w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/rene-profil-quadrat-300x300.jpg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/rene-profil-quadrat-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="has-very-light-gray-background-color has-background wp-block-paragraph">René Sendlhofer-Schag ist Mountainbike-Reiseveranstalter (<a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (opens in a new tab)" href="http://www.bikefex.at" target="_blank">www.bikefex.at</a>) und Fotograf. Ausgehend von seiner Heimat im Ennstal zieht es ihn regelmäßig in die Berge dieser Welt. Dabei spielt es keine Rolle für ihn ob er zu Fuß, mit Skiern oder dem Bike am Gipfel steht. Hauptsache er kann die zahlreichen Abenteuer gemeinsam mit Familie, seinen zwei Hunden und Freunden erleben.</p>
</div></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Unterwegs am Bike &#8211; Die Trails von Saalbach, Petzen, Weissensee, Miesenbach</title>
		<link>https://www.diebergstation.at/unterwegs-am-bike-die-trails-von-saalbach-petzen-weissensee-miesenbach/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Aug 2018 15:30:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Adventure]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sommer ist der neue Winter. Je nach Budget und Verständnis der Tourismusverantwortlichen tauchen in den letzten Jahren auch bei uns in Österreich immer mehr abfahrtsorientierte Mountainbikemöglichkeiten rund um meist nur im Winter genutzte Infrastruktur auf. Sie sorgen dafür, dass nun Budget und Verständnis der Tourismusverantwortlichen wachsen. Und vor allem die Freude bei vielen, vielen Radlern. [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Sommer ist der neue Winter. Je nach Budget und Verständnis der Tourismusverantwortlichen tauchen in den letzten Jahren auch bei uns in Österreich immer mehr abfahrtsorientierte Mountainbikemöglichkeiten rund um meist nur im Winter genutzte Infrastruktur auf. Sie sorgen dafür, dass nun Budget und Verständnis der Tourismusverantwortlichen wachsen. Und vor allem die Freude bei vielen, vielen Radlern.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full wp-image-2294"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="527" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/asitz-trail.jpg" alt="" class="wp-image-1826" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/asitz-trail.jpg 800w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/asitz-trail-300x198.jpg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/asitz-trail-768x506.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Sorgt auch für Freude: Das Pferd (links).</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wir haben uns in den letzten Wochen abseits der uns regional bekannten (und vielleicht eher geheim gehaltenen) Wegerln ein paar Biketourismusdestinationen angesehen. Was hier folgt ist ein sehr subjektiver Blick, vom Pinzgauer Platzhirschen bis zu den kleinen oststeirischen Familientrails.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie gesagt, subjektiv, denn so soll es sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beginnen wir protzend.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Saalbach</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die wissen eindeutig, was sie tun, und meiner Meinung nach passt das <a href="https://www.saalbach.com/de/sommer/mountainbiken" target="_blank" rel="noopener">Mountainbiken im Sommer</a> viel besser zum Tal als das Freeriden im Winter.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Infrastruktur</strong><br>Tiptop. Alles da was man sich wünscht. Freundliche Liftler und Liftlerinnen (Gewinner: Schattberg), Waschstationen, Speicherseen zum Abkühlen, Shops, Gastronomie mit manchmal Eiskaffee.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Trails</strong><br>Gewinnner: X-Line. Star: Hacklberg und Buchegg. Außer Konkurrenz: Wanderweg unterm Hochalmtrail. Absteiger: Z-Line. Soziale Empfehlung: Asitztrail, wo sich die Fullface- und Spandexfraktion mit Wanderern und Weidevieh einen Weg teilt. Samstag Vormittag ein unvergleichlich lustiges Schauspiel, das Demut üben lässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gut übrigens, mitten in Österreich ein ganzes Tal mit so durchgängig Bikefreundlicher Einstellung zu finden. Fast Livigno-Feeling.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full wp-image-2299"><img loading="lazy" decoding="async" width="741" height="525" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/x-line-saalbach.jpg" alt="" class="wp-image-1932" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/x-line-saalbach.jpg 741w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/x-line-saalbach-300x213.jpg 300w" sizes="(max-width: 741px) 100vw, 741px" /><figcaption><a href="http://www.hohewandwiese.com/de/trailcenter" target="_blank" rel="noopener">Horst</a> bei der Arbeit auf der X-Line. Verschwommenes Bild heißt: Der Mann ist schnell!</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Petzen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Na gut, wenn im Vorfeld nicht nur Bikemedien sondern auch die Supermarktkassiererin meines Vertrauens den Petzen Flow Trail lobt, bin ich grundsätzlich eher misstrauisch. Zu Unrecht. Am <a href="http://www.petzen.net" target="_blank" rel="noopener">Petzen</a> herrscht wirklich entspannte und entschleunigte Stimmung, das Angebot ist im Vergleich zu Saalbach überschaubar, aber gut und eigentlich günstig.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Infrastruktur</strong><br>Passt. Die Gondelfahrt fordert zwar hitzetechnisch, dafür sind die Bikes außen und die Preise extrem fair. Der Nachwuchs fährt zum Beispiel vier Stunden um 12 Euro. Besonders gut ist den Kärntnern der Übungsparcour bei der Talstation gelungen, sowas wünscht man sich in jedem Dorf statt dem lokalen Kriegerdenkmal. Minimalshop ist da, Waschstation ebenfalls.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Trails</strong><br>Der Flow Country Trail ist zu Recht berühmt. Über 11 Kilometer lang perfekt gebaute Anlieger und Tables. Ab der zweiten Abfahrt stellt sich der Flow nämlich wirklich ein und man fliegt mit Tunnelblick durch den Wald. Nachdem er keine technische Gefährlichkeit bietet, ist er auch für Anfänger geeignet, andererseits kann man ihn mit dem motivierten Freeridenachwuchs im Nacken auch in etwas mehr als einer Viertelstunde durchfahren, um sich nachher vollkommen sprachlos anzugrinsen. Vong Flow her.<br>Petzen Thriller: Wir sind die ersten Sektionen des Enduro Trails gefahren, die zwar technisch, aber wirklich schön sind. Ungut sind oben die golfballgroßen Steine auf erdigem Untergrund, aber das gehört meiner Meinung nach dazu und macht (gerade ein paar Tage nach dem Speed in Saalbach) den Reiz des Mountainbikens aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nettigkeitsfaktor in der Region übrigens sehr hoch. (Abgesehen vom seltsamen Vibe in Völkermarkt, wo einige dem betrunken verunglückten ehemaligen Landeshauptmann scheinbar noch nachtrauern.)</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full wp-image-2285"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="470" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/flowtrail-petzen.jpg" alt="" class="wp-image-1860" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/flowtrail-petzen.jpg 800w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/flowtrail-petzen-300x176.jpg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/flowtrail-petzen-768x451.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption><a href="https://www.instagram.com/jkbilikemybike/" target="_blank" rel="noopener">@jkbilikemybike</a> genießt noch die Landschaft. Dann Tunnelblick.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Weissensee</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der <a href="https://www.weissensee.com/sommer/mountainbike-urlaub-oesterreich.html" target="_blank" rel="noopener">Weissensee</a> gilt ja als eines der urtypischen österreichischen Tourismusbilder, und ich finde absolut zu Recht. Es ist schon sehr schön dort oben. Und es gibt liebevoll gebaute, mit Liftunterstützung erreichbare Trails. Wir haben uns zwei (den &#8216;mittleren&#8217; und den &#8216;schweren&#8217;) angesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Infrastruktur</strong><br>Mit dem Sessellift nach oben zu gondeln ist meistens feiner, als in der Gondel nach oben zu sesseln. Pluspunkt hier also. Abzug für die personelle Fehlbesetzung an der Kassa, er kann mit Touristen im Allgemeinen und Bikern im Speziellen offensichtlich wenig anfangen. Der Übungsparcour oberhalb der Talstation hat Verbesserungspotential. Die Balancestrecken sind lässig, über die Wippe kann man allerdings ungut abgehen. Insgesamt wirkt das ein bissl lieblos. Schaut mal beim Petzen vorbei. Die Waschstation ist sehr gut, weil auch mit Bürsten bestückt. Und der See daneben ist sowieso geil.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Trails</strong><br>Den Weissensee Singletrail gibt es seit einigen Jahren, ein &#8211; jahreszeitlich bedingt &#8211; staubiger aber abwechslungsreicher Weg mit etwas über 3 Kilometer Länge. Das Internet schreibt irgendwo von S2, was ich für übertrieben halte. Es gibt keine unguten technischen Überraschungen, die Wurzelstufen sind schön zu fahren. Eventuell ist er nach Regenfällen übermäßig matschig, allerdings: Keine Ahnung, bei uns war&#8217;s trocken. Staubtrocken. Der Panorama West ist neu (er wird offiziell in einem Monat eröffnet), wurde uns als &#8216;schwer&#8217; beschrieben, ist er aber nicht. Aufpassen sollte man bei den gut gebauten Anliegern im steileren Gelände. Sonst verspielt und flowig, bis er wieder im unteren Weissensee Trail mündet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da sie dort ja alle Segmente des Mountainbikens bedienen, sind natürlich viele aufstiegsorientierte Fahrer unterwegs. Ich finde das erstens gut, weil ich diese Vielfalt mag, und zweitens gibt es eine perfekt zu fahrende Forststraße mit lässigen Ausblicken, um die 400 Höhenmeter gemütlich hinaufzukurbeln und den Lift zu sparen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large wp-image-2286"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="605" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/weissensee-trail-1024x605.jpg" alt="" class="wp-image-1919" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/weissensee-trail-1024x605.jpg 1024w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/weissensee-trail-300x177.jpg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/weissensee-trail-768x454.jpg 768w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/weissensee-trail-1536x908.jpg 1536w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/weissensee-trail-2048x1211.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Der Freeridenachwuchs sieht Staub.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Miesenbach</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Schon Ende Juni waren wir bei der Eröffnung des <a href="https://www.trailland.at" target="_blank" rel="noopener">Traillands Miesenbach</a> bei Birkfeld. Im Joglland. In der Oststeiermark. Diese Initiative zeigt, wie das Mountainbiken sowas wie der Wald- und Wiesenschlepplift der Siebziger Jahre werden kann, bei dem sich einst die Dorfgemeinschaft bei Ortsmeisterschaften und Paniertem im Liftstüberl getroffen hat. Aber ich schweife ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Infrastruktur</strong><br>In Zukunft, so sagt man uns, soll man den Lift auch im Sommer zum Aufstieg nutzen können. Momentan ist er noch ein wunderschönes architektonisches Denkmal, aber da macht meine Leidenschaft für alte Schlepplifte ein wenig voreingenommen. Die Auffahrt führt zur Hälfte über die asphaltierte Straße, zur Hälfte über einen gebauten Uphill Trail. Höhendifferenz? Rund 100 Höhenmeter. Waschstation, Bikeschule und gute Kuchen gibt es beim Gasthof Wiesenhofer, der die Rolle des Liftstüberls im 21. Jahrhundert übernimmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Trails</strong><br>Beim Schlepplift haben sie zwar natürlich kurze aber erstaunlich viele Trails hingezaubert. Einen Flow Trail, der hält, was er verspricht, einen Panorama Trail zum ersten Airtime üben, eine Linie durch den Wald, die folgerichtig &#8216;Forest Trail&#8217; heißt und am ersten Tag noch sehr schottrig war. Für die Gravitationsjungs und -mädels eine Pipeline (gutes Ding) und viele, viele Möglichkeiten für den jungen und ganz jungen Nachwuchs.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full wp-image-2287"><img loading="lazy" decoding="async" width="943" height="589" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/trailland-miesenbach.jpg" alt="" class="wp-image-1909" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/trailland-miesenbach.jpg 943w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/trailland-miesenbach-300x187.jpg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/trailland-miesenbach-768x480.jpg 768w" sizes="(max-width: 943px) 100vw, 943px" /><figcaption>&#8220;Leg&#8217; dich nicht mit mir an!&#8221; Panoramacircle Miesenbach</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Trailland Miesenbach und Projekte ähnlicher &#8211; geringer &#8211; Größenordnung leben vom Engagement der ansässigen Bikeenthusiasten mit oft wenig Budget. Dafür sind solche Initiativen von starkem Lokalkolorit geprägt, das Puntigamer wird mit Stolz getrunken und die Leidenschaft fürs Radeln ist überall spürbar. Unterstützt das soweit ihr könnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sieht man sich die touristische Tendenz an, so sind in den letzten zwei Stunden, in denen dieser Text entstanden ist, in Österreich wahrscheinlich mindestens vierzehn neue Trails geschlüpft. Die Entwicklung bleibt also aus ökologischer wie ökonomischer Sicht spannend und vergesst nicht: It&#8217;s all about the bike.*</p>



<p class="wp-block-paragraph">(* Natürlich nur im Sommer. Eh klar. Schnappatmung.)</p>



<h3 class="wp-block-heading">Über den Autor</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Skrobar ist staatlich geprüfter Skilehrer und Skiführer, Alpinausbildner für den steirischen Skilehrerverband, Team Manager des&nbsp;<a href="http://pieps.com/de/freeride" target="_blank" rel="noopener">Pieps Freeride Teams</a>&nbsp;und Leiter vom ‚<a href="http://www.diebergstation.at">Die Bergstation Freeride &amp; Alpin Center</a>‘. Und seit heuer Mountainbike Guide.<br>Stephan betreibt eine <a href="http://www.creatix.at" target="_blank" rel="noopener">Kommunikationsagentur</a> und liebt Punkrock. Beide (Stephan und Punkrock) sind nicht immer ernst zu nehmen.</p>
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