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	<title>Transalp Archives - Die Bergstation</title>
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	<description>Freeride &#38; Alpin Center Dachstein</description>
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	<title>Transalp Archives - Die Bergstation</title>
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		<title>Skitourengehen – Tipps für den Anfang. Teil 2: Die Strategie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Oct 2021 05:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Adventure]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Willkommen bei Teil 2 einer vierteiligen Serie zum Thema &#8220;Ich möcht&#8217; gerne Skitourengehen, aber ich hab&#8217; da noch eine mehrere Fragen&#8221;. In Teil 1 wurde das Material besprochen, jetzt geht&#8217;s um ein paar taktische Überlegungen und die richtige Strategie. Also. &#8220;Be bold, start cold.&#8221; Neueinsteiger in diesem Sport erkennt man daran, dass sie bei moderatem [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Willkommen bei Teil 2 einer vierteiligen Serie zum Thema &#8220;Ich möcht&#8217; gerne Skitourengehen, aber ich hab&#8217; da noch <strike>eine</strike> mehrere Fragen&#8221;. In <a href="https://www.diebergstation.at/2021/10/skitourengehen-ist-einfach-ein-paar-tipps-fuer-den-anfang-teil-1-das-material/" target="_blank" aria-label="undefined (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener">Teil 1 </a>wurde das Material besprochen, jetzt geht&#8217;s um ein paar taktische Überlegungen und die richtige Strategie. Also.</p>



<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">&#8220;Be bold, start cold.&#8221;</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neueinsteiger in diesem Sport erkennt man daran, dass sie bei moderatem Wetter in die dicksten Daunenjacken und wolligsten Wollmützen gehüllt wegstarten (&#8220;Ich habe schließlich dafür gezahlt!&#8221;). Nach fünf Minuten schießen erste Wallungen durch den Körper, nach zehn Minuten der leicht erschöpfte Schnaufer: &#8220;Ich muss mir die Jacke ausziehen!&#8221;, nach dem kurzen Ausziehstopp folgt dann zehn Minuten später der ausgetrocknete Wunsch nach Trinkbarem. Solche Unterbrechungen stören den Rhythmus empfindlich, jeder Stopp und Wiederstart kostet unnötig Energie, beeinträchtigt das Gesamterlebnis und trägt unbemerkt zu Erschöpfung bei. Expertinnen starten mit einem Anflug von Frösteln, wissen aber, dass sie in zehn Minuten die perfekte Betriebstemperatur erreicht haben (auch wenn dazu ein bisschen Erfahrung gehört).</p>



<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Verpflegung während der Tour</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Grundsätzlich sind zwei Arten von Pausen empfehlenswert: Die ganz kurzen, um einen schnellen Müsliriegel einzuwerfen, an der Trinkflasche zu nuckeln, Fotos zu machen oder sich von der Begleitung die Schönheit der Bergwelt erklären zu lassen. Dauer: &lt; 5 Minuten, um nicht auszukühlen und dem Körper nicht das falsche Signal zu senden, er könne in den Couch-Füßehochlagern Modus wechseln. Und die längeren, bei denen man sich hinsetzt, gemütlich jausnet, in die Gegend schaut und den Daheimgebliebenen Fotos von der Schönheit der Bergwelt, die die Begleitung zuvor erklärt hat, schickt. Diese Art von Pause passiert nur ein, zweimal am Tag.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/skitouren_pause.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="569" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/skitouren_pause.jpg" alt="skitour pause" class="wp-image-2720" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/skitouren_pause.jpg 800w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/skitouren_pause-300x213.jpg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/skitouren_pause-768x546.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">© Fischer Sports GmbH</figcaption></figure>



<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Dauer der ersten Tour</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Tipp: Lieber ein bissl zu kurz als ein bissl zu lang. Wenn die erste Tour schön und ein wenig zu kurz war, bleibt man im Kopf hungrig nach mehr, die Vorfreude auf den nächsten Ausflug in den Schnee motiviert durch den Alltag.</p>



<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Interessant wird hoffentlich der dritte Teil der Serie. Da geht es dann um die richtige Aufstiegstechnik und passenden Bewegungsabfolgen, dass der erste Skitourentag auch wirklich ein entspannter Ausflug wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">(Geschrieben für&nbsp;<a href="https://www.sportaktiv.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sport Aktiv</a> im September 2021)</p>



<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Die anderen Teile dieser Serie</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Tipps für den Anfang. <a href="https://www.diebergstation.at/skitourengehen-ist-einfach-ein-paar-tipps-fuer-den-anfang-teil-1-das-material/">Teil 1: Das Material</a><br>Tipps für den Anfang. <a href="https://www.diebergstation.at/skitourengehen-tipps-fuer-den-anfang-teil-3-technik-und-bewegung/">Teil 3: Bewegung und Technik</a> <br>Bonustrack: <a href="https://www.diebergstation.at/skitourengehen-tipps-fuer-den-anfang-teil-4-die-abfahrt/">Hinaufgehen ist leicht. Hinunterfahren auch.</a></p>



<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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		<title>Skitourengehen &#8211; Tipps für den Anfang. Teil 1: Das Material</title>
		<link>https://www.diebergstation.at/skitourengehen-ist-einfach-ein-paar-tipps-fuer-den-anfang-teil-1-das-material/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Oct 2021 09:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Adventure]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alpine Safety]]></category>
		<category><![CDATA[Die Bergstation]]></category>
		<category><![CDATA[skitouren]]></category>
		<category><![CDATA[Transalp]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nein, der Einstieg in den Skitourensport ist nicht schwer. Ja, je mehr Skitouren man geht, desto leichter fällt es und desto mehr Spaß macht es. Denn eine grundsätzliche Strategie beim Tourengehen &#8211; und zwar egal ob im Anfänger- oder Fortgeschrittenenbereich &#8211; ist, sich so wenig wie möglich anzustrengen. Wie bitte? Lass mich kurz erläutern. Wenig [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Nein, der Einstieg in den Skitourensport ist nicht schwer. Ja, je mehr Skitouren man geht, desto leichter fällt es und desto mehr Spaß macht es.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn eine grundsätzliche Strategie beim Tourengehen &#8211; und zwar egal ob im Anfänger- oder Fortgeschrittenenbereich &#8211; ist, sich so wenig wie möglich anzustrengen.<br><br>Wie bitte?<br><br>Lass mich kurz erläutern. Wenig anstrengen heißt einerseits, die Nerven nicht zu schmeißen (was in eventuell auftretenden &#8220;haarigen&#8221; Situationen erlaubt, kühle Entscheidungen zu treffen). Andererseits heißt das auch, sich nicht mit unnötigen Bewegungen die Körner zu rauben und Kopf und Körper auszulaugen. Schließlich wollen wir die Berge genießen, ohne laktatdeppert am Hungerast zu hängen. Außerdem sind Skitourengeher tief drinnen ja faule Hunde (ich spreche nur für mich).<br><br>Also: Es folgen nun (in vier eigenständigen Artikeln) ein paar Tipps, um den ersten Tag angenehm und entspannt zu gestalten und nicht körperlich erledigt und geistig frustriert nach fünfzig Höhenmetern dem Skitourengehen lautstark auf ewig abzuschwören. Wir beginnen mit Teil 1, dem Material.</p>



<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Das passende Material fürs Skitourengehen </h2>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Die Tourenski</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Muss man nicht gleich kaufen, inzwischen kann man in so gut wie jedem Skiverleih des Landes aus einer Selektion moderner Tourenski wählen. Worauf achten? Nicht zu schmal, nicht zu fett. Ideal sind für die ersten Erfahrungen Ski mit einer Mittelbreite von rund 90 Milimetern, die Pinbindung so montiert, dass bei fersenfrei angeschnalltem, hängendem Ski die Spitze langsam nach oben kommt. Das hilft beim Gehen und im speziellen bei der Spitzkehre. Um auszutesten, ob die Bindung richtig montiert ist, reicht es, den Ski mit zwei Fingern an den Pins des Vorderbacken zu halten und zu schauen, was passiert.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/fischer_transalp_90_carbon.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" width="600" height="103" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/fischer_transalp_90_carbon.jpg" alt="" class="wp-image-2560" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/fischer_transalp_90_carbon.jpg 600w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/fischer_transalp_90_carbon-300x52.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Ein wirklich guter Ski. Also eigentlich zwei wirklich <a href="https://www.fischersports.com/transalp-90-carbon-2404?c=166" target="_blank" aria-label="undefined (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener">gute Ski.</a></figcaption></figure>



<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Der Tourenschuh</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Dass ein Tourenschuh bequem und reibungsfrei sitzen muss, hat sich herumgesprochen (Ausnahme sind Fetischisten, die ihre Füße gerne in Eigenblut baden), ein paar weitere Faktoren zeichnen einen modernen, leichten Tourenschuh aus: Die (Profil-) Sohle ist meist bis zu 2 Zentimeter kürzer als bei einem Pistenschuh, der Rist liegt fest an, der Schaft hat nach vorne und vor allem nach hinten im Gehmodus viel Bewegungsfreiheit. (Der Fischer Travers hat zum Beispiel eine Schaftrotation von 80 Grad. Warum das notwendig ist? Dazu mehr in Teil 3 der Serie, da geht es um die Technik beim Aufstieg.) Reine Tourenschuhe passen in keine herkömmliche Alpinbindung mehr.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="600" height="741" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/fischer_travers_cs_yellow.jpg" alt="" class="wp-image-2567" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/fischer_travers_cs_yellow.jpg 600w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/fischer_travers_cs_yellow-243x300.jpg 243w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption"><a aria-label="undefined (opens in a new tab)" href="//www.fischersports.com/travers-cs-1031?c=158" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lieblingsschuh</a>. (Unbezahlte, aber ehrliche Werbung.)</figcaption></figure>



<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Die Stöcke</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für die erste Tour können durchaus die eigenen Pistenstöcke verwendet werden, Voraussetzung ist ein Teller mit genug Durchmesser, um ein Einbrechen im tieferen Schnee zu vermeiden. (Grundsätzlich werden beim Tourengehen in der Länge verstellbare Stöcke (Teleskopstöcke) verwendet &#8211; beim Aufstieg meist um einige Zentimeter länger als bei der Abfahrt.)</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/kompredell_fatso.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="92" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/kompredell_fatso.jpg" alt="" class="wp-image-2595" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/kompredell_fatso.jpg 800w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/kompredell_fatso-300x35.jpg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/kompredell_fatso-768x88.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Die Bekleidung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das, was Sportmagazine und die Bekleidungsindustrie unter Verwendung hochtechnisch klingender und teilweise neu erfundener Begriffe begeistert propagieren, stimmt in diesem Falle meistens: Gute Outdoorbekleidung ist gut. Das heißt atmungsaktiv, leicht, wind- und wetterfest und lässt dich aussehen wie ein Instagrammodel, das gerade von einer mehrmonatigen Karakorumexpedition zurückkehrt, auch wenn du maximal die Maria-Theresien Straße auf und ab flaniert bist. Solches Tuch ist aber auch sauteuer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Betreibt man den Tourensport ein bisschen regelmäßiger, zahlt sich eine Investition aus, zu Beginn sollte man auch bei günstiger Gewandung darauf achten, dass man nicht zu feucht, windanfällig und zu warm gekleidet ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Soweit zum Material. Im nächsten Text geht&#8217;s dann um die richtige Strategie beim Skitourengehen, Teil 3 beschäftigt sich mit der richtigen Bewegung und Technik. Gedanken zum Tourengehen allgemein? <a href="https://www.diebergstation.at/2020/10/skitourengehen-ist-ansteckend/">Hier</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">(Geschrieben für&nbsp;<a href="https://www.sportaktiv.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sport Aktiv</a> im September 2021)</p>



<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Alle Teile dieser Serie</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Tipps für den Anfang. <a href="https://www.diebergstation.at/skitourengehen-tipps-fuer-den-anfang-teil-2-die-strategie/">Teil 2: Die Strategie</a><br>Tipps für den Anfang. <a href="https://www.diebergstation.at/skitourengehen-tipps-fuer-den-anfang-teil-3-technik-und-bewegung/">Teil 3: Bewegung und Technik</a> <br>Bonustrack: <a href="https://www.diebergstation.at/skitourengehen-tipps-fuer-den-anfang-teil-4-die-abfahrt/">Hinaufgehen ist leicht. Hinunterfahren auch.</a></p>



<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<p>The post <a href="https://www.diebergstation.at/skitourengehen-ist-einfach-ein-paar-tipps-fuer-den-anfang-teil-1-das-material/">Skitourengehen &#8211; Tipps für den Anfang. Teil 1: Das Material</a> appeared first on <a href="https://www.diebergstation.at">Die Bergstation</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Bergstation sagt Danke</title>
		<link>https://www.diebergstation.at/die-bergstation-sagt-danke-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 May 2020 17:55:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Adventure]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2020/05/peterperhab_stephanskrobar.jpg" alt="" width="400" border="0" /><br />Im Sommer 2010 saßen Peter und ich in Boardshorts und Flipflops in Ried im Innkreis bei Fischer im Büro. Die Bergstation war zu dem Zeitpunkt ein paar Monate alt und hatte noch keinen Winter erlebt. Ein Blick auf zehn Jahre Die Bergstation.</p>
<p>The post <a href="https://www.diebergstation.at/die-bergstation-sagt-danke-2/">Die Bergstation sagt Danke</a> appeared first on <a href="https://www.diebergstation.at">Die Bergstation</a>.</p>
]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Im Sommer 2010 saßen Peter und ich in Boardshorts und Flipflops in Ried im Innkreis bei Fischer im Büro. Die Bergstation war zu dem Zeitpunkt ein paar Monate alt und hatte noch keinen Winter erlebt. Der beste Skiproduzent der Welt (Mehrheitsmeinung) hatte uns eingeladen, um uns in ein geheimes Projekt einzuweihen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Christian, der damalige Marketingleiter, präsentierte uns seine Idee.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8220;Ihr sollt mit einem Team von motivierten Hobbyskitourengehern über die Alpen gehen!&#8221;<br>
&#8220;…&#8221;<br>
&#8220;Ihr sucht die Route aus. Auf Wiedersehen. Wir hören uns.&#8221;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zehn Jahre später ist Die Bergstation zehn Jahre alt.</strong> (Ich lasse diesen Satz sickern.) Inzwischen haben wir zehn Mal die Fischer Transalp geplant und geleitet und Die Bergstation als vielseitigen Anbieter im Skitouren und Freeridebereich etabliert und uns damit einen Traum erfüllt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="639" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/skitouren_strategie-e1664447562492-1024x639.jpg" alt="" class="wp-image-2604" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/skitouren_strategie-e1664447562492-1024x639.jpg 1024w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/skitouren_strategie-e1664447562492-300x187.jpg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/skitouren_strategie-e1664447562492-768x479.jpg 768w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/skitouren_strategie-e1664447562492-1536x958.jpg 1536w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/skitouren_strategie-e1664447562492.jpg 1856w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Wir machen, was wir gut können: Sitzen und schauen. (Transalp 2014)</figcaption></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>In diesem Jahrzehnt haben wir viel ausprobiert</strong>, stundenlang an vielen Hotelbars oder daheim über inhaltliche, strategische aber vor allem stilistische und emotionale Ausrichtung diskutiert. Unsere Freeride Camps, Skitouren, Techniktrainings und Vorträge machen wir vor allem weil wir Freude daran haben und diese Freude am Abenteuer abseits des Alltags hoffentlich an unsere Kundinnen und Kunden (die im Übrigen sehr oft zu richtig guten Freunden geworden sind) weitergeben können. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wir halten diese Freude auch abseits der Bergstation am Leben.</strong> Gemeinsam bilden wir jedes Jahr viele SkilehrerInnen aus, wir schulen Bergretter, Meinungsbildner und Athleten im Lawinensuchbereich und dürfen bei der Materialentwicklung bei <a href="https://www.pieps.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Pieps (opens in a new tab)">Pieps</a>, <a href="https://www.fischersports.com/at_de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Fischer (opens in a new tab)">Fischer</a> und <a href="https://www.eskagloves.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Eska (opens in a new tab)">Eska</a> mitreden. Peter ist die oberste Instanz bei allen alpinen Belangen der <a href="https://www.fischersports.com/at_de/transalp2020" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Fischer Transalp (opens in a new tab)">Fischer Transalp</a>, ich darf bei der <a href="https://www.freerideworldtour.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Freeride World Tour (opens in a new tab)">Freeride World Tour</a> die Athleten, Medien und Mitarbeiter in der Lawinensuche schulen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="691" height="450" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/peterstephanhallstaettergletscher.jpg" alt="gletscher training" class="wp-image-2220" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/peterstephanhallstaettergletscher.jpg 691w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/peterstephanhallstaettergletscher-300x195.jpg 300w" sizes="(max-width: 691px) 100vw, 691px" /><figcaption>Oder stehen und schauen. (Dachstein, 2013)</figcaption></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das lebt vor allem durch die großartigen Guides</strong>, die wir schon einladen durften, für Die Bergstation zu führen. Danke Patrick, Hans, Markus, Lachi, Lu, Rol, Georg, Sepp, Flo, Clem, Reini, Birgit, Erich, Gerhard, Holi, Simon, Oliver, Stefan, Jochen, Paz, Roman und Ranjo.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="536" height="413" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/peterstephkartenlesen2.jpg" alt="" class="wp-image-300" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/peterstephkartenlesen2.jpg 536w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/peterstephkartenlesen2-300x231.jpg 300w" sizes="(max-width: 536px) 100vw, 536px" /><figcaption>Oder in die Karte schauen. (Transalp 2012)</figcaption></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Und ihr &#8211; unsere Gäste &#8211; macht das möglich, danke dafür. Es macht Spaß und bereichert unseren Job, so viele unglaublich interessante und vielseitige Menschen aus allen Bereichen des Lebens kennenzulernen, von der Gewichtheberin bis zum Kardiologen, von der Pferdehalterin zur Biophysikerin (Sandra, Martin, Katrin, Andrea respektive). Gemeinsam Ski fahren und solche Gespräche (siehe unten) motivieren uns, weiter an unserem Angebot und der Ausrichtung von Die Bergstation zu arbeiten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8220;Und? Was machst du?&#8221;<br>
&#8220;Bin bei der UNO.&#8221;<br>
&#8220;Was machst da?&#8221;<br>
&#8220;Bin fürn Weltraum zuständig.&#8221;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sehen uns im neuen Winter!</p>



<p class="wp-block-paragraph">(Mehr zu den Camps <a href="https://www.diebergstation.at/freeride-camps/">hier</a> und ein Artikel über die Transalp 2012 <a href="https://www.diebergstation.at/2012/04/durch-die-alpen-schon-wieder/">hier</a>.)</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Es ist Schuppenzeit. Ein Blick auf das Fischer Profoil.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2015 13:06:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Material]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Opinion]]></category>
		<category><![CDATA[Transalp]]></category>
		<category><![CDATA[felle]]></category>
		<category><![CDATA[fischer]]></category>
		<category><![CDATA[materialtest]]></category>
		<category><![CDATA[profoil]]></category>
		<category><![CDATA[transalp]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im kommenden Winter wird Fischer eine neue Aufstiegshilfe auf den Markt werfen, die das traditionelle Steigfell ersetzen soll. Was steckt dahinter? Ein hoffentlich objektiver Erfahrungsbericht.<a href=" http://www.diebergstation.at/2015/03/25/es-ist-schuppenzeit-ein-blick-auf-die-fischer-profoil/"> Mehr...</a><br />
<img src="http://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2015/03/profoil_2.png" alt="" width="400" border="0" /></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Im kommenden Winter wird <a href="http://www.fischersports.com" target="_blank" rel="noopener">Fischer</a> eine neue Aufstiegshilfe auf den Markt werfen, die das traditionelle Steigfell ersetzen soll. Was steckt dahinter? Ein Blick auf die Pros und Cons. Die Fotos sind von Fischer und der Transalp.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch zuerst kommt einmal ein fetter Disclaimer: Ich fahre seit 1998 für Fischer, bin Gründungsmitglied des <a href="http://www.fischersports.com/de/Alpine/Freeski/Team" target="_blank" rel="noopener">Fischer Freeski Teams </a>und werde von den Menschen in Ried &#8211; wo Fischer zu Hause ist &#8211; extrem gut behandelt und bekomme immer mindestens einen Kaffee wenn ich auf Besuch bin. Man kann also Befangenheit attestieren und wird damit wahrscheinlich Recht behalten. Andererseits zwingt mich niemand, diesen Text zu schreiben, auch bekomme ich kein Geld dafür. Ich versuche also, meine Erfahrungen so objektiv wie möglich zu beschreiben. Trotzdem wird die Analyse positiv ausfallen. Warum, steht unten.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large wp-image-1376"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="635" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/profoil_1-1024x635.png" alt="" class="wp-image-1297" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/profoil_1-1024x635.png 1024w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/profoil_1-300x186.png 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/profoil_1-768x477.png 768w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/profoil_1-1536x953.png 1536w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/profoil_1.png 1982w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Das Profoil. Die Klapperschlange der Skibergsteigerei.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was ist das jetzt genau?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ding heißt <a href="http://www.fischersports.com/en/Alpine/ISPO-2015" target="_blank" rel="noopener">Profoil</a> und ist aus Kunststoff. Vereinfacht gesagt ist es eine Folie mit Schuppen, die ein Vorwärtsgleiten ermöglichen, und ein Rückwärtsrutschen verhindern. Man kennt das von Langlaufskiern, davon produziert Fischer ja auch das eine oder andere Paar. In der Mitte sind die Schuppen in Laufrichtung, auf der Seite sind sie schräg. Das verhindert seitliches Abrutschen bei Querungen. Bei&nbsp;den ersten Prototypen vor zwei Jahren gab es die seitlichen Schuppen noch nicht, was das Leben nicht unbedingt leichter gemacht hat. Jetzt passt es.<br>Befestigt wird das Profoil auf der Lauffläche wie ein herkömmliches Fell &#8211; geklebt und hinten mit Spange fixiert. Allerdings werden beim Profoil die Kanten nicht freigelassen, vielmehr schließt die Folie bündig mit der Seitenkante ab. Das ist ein wichtiger Punkt und ist einer der größten Produktvorteile.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><br>Und warum sollte ich das Profoil verwenden?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Fischer wirft da selbstbewusst ein paar Punkte in die Welt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>“Es gleitet besser.”</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das stimmt. Es gibt in Laufrichtung spürbar weniger Widerstand, das Ding ist einfach schneller. Vergleicht man hernach ein herkömmliches Fell wirkt das Fell in der letzten Phase des Schrittes erstaunlich bremsend. Dafür ist das Profoil nicht so spurstabil, das heißt es schmiert bei harten Bedingungen seitlich ganz leicht ab. Gleiches gilt für den Abstoß. Die Schuppen liegen ein paar Millimeter auseinander, und genau diesen Abstand rutscht man in der Vorwärtsbewegung zurück bevor das Foil greift. Das klingt irritierend und ist es anfänglich auch. Außerdem ist es bei gefrorenen Frühjahrsbedingungen am Morgen ziemlich laut. Erstaunlicherweise habe ich mich an diese Eigenschaften recht schnell gewöhnt und konnte meinen inneren Hulk besänftigen und mich mehr über die gewonnene Geschwindigkeit freuen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>“Der Grip”</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Fischer behauptet “Egal ob nass oder trocken, kalt oder warm, die spezielle PROFOIL Struktur bietet maximalen Grip bei unterschiedlichsten Schneebedingungen.” Auch hier gibt es Für und Wider und auch hier überwiegen die Pros. Beginnen wir mit den Nachteilen. Bei einer Neuschneehaut auf Harsch schmiert es, bevor es greift. Und es ist anfällig für großflächiges Stollen. Zweiteres haben wir durch Testen ziemlich gut in den Griff bekommen. Da es sich beim Profoilmaterial um normales Belags-P-Tex handelt, reicht Auftragen und Polieren mit einem guten Langlaufwachs (zum Beispiel Toko Grip &amp; Glide) um das Stollen so gut wie komplett auszuschalten.<br>Einer der gewichtigsten Vorteile liegt meiner Meinung nach im Kantengriff des Profoils. Da das Foil mit der Kante abschließt, bekommt man im Aufstieg auf einmal wirklich guten Kantengriff ohne nach hinten wegzurutschen. Das erleichtert das &#8211; auch steile &#8211; Queren bei harten Bedingungen ohne Harscheisen, auch Spitzkehren werden einfacher (vgl. Zochenpass Richtung Kerschbaumer Törl bei der Transalp 2015). Das Profoil will selbstbewusst gegangen werden, dann greift es tatsächlich sehr gut. Diesen Eindruck haben etliche Kollegen geteilt und wir finden das Wort “selbstbewusst” am passendsten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>“Nimmt kein Wasser auf”</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Naja. Stimmt natürlich. Allerdings bleibt auch ein neues Fell relativ trocken, hier spielt der Gewichtsunterschied also erst im Vergleich mit einem alten Fell eine Rolle, das ja mehr Wasser aufnimmt.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full wp-image-1377"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="387" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/skitour_technik-1.png" alt="" class="wp-image-3876" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/skitour_technik-1.png 600w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/skitour_technik-1-300x194.png 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption>Making tracks. Leaving tracks.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Profoil im täglichen Gebrauch</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist ja ziemlich lässig, dass wir (also Die Bergstation) seit fünf Jahren die <a title="Von C nach K." href="http://www.diebergstation.at/2014/03/25/von-c-nach-k/" target="_blank" rel="noopener">Fischer Transalp</a> planen und führen dürfen. Dieses Jahr waren alle Teilnehmer und natürlich auch wir Guides mit Profoils unterwegs. Bis zur Transalp im März habe ich das Profoil auf rund zehn Touren in unterschiedlichen Bedingungen getestet, und war vor dem Start der Alpenüberquerung noch ein bissl unsicher, ob mich das Profoil nicht irgendwo in den Lienzer Dolomiten im Stich lassen würde. Hat es nicht, und auch die anderen zwölf Alpenüberquerer und Innen nicht. Im Gegenteil.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine leichte Umstellung ist das Auflegen und Abnehmen des Profoils. Beim Zusammenfalten ist eine kurze Schutzfolie notwendig, da hier Kleber auf Kleber nicht funktioniert. Ich habe nie Trennfolien verwendet, weil ich das auf eine Stufe mit Haareföhnen stelle und außerdem ein fauler Hund bin. Und auch wenn mich das jetzt bei der Profoil fast ein bissl stört, ist das Zusammenfalten auch bei Wind, Schneefall und dergleichen kein Problem. Im Rucksack braucht das Profoil nicht mehr und nicht weniger Platz als ein herkömmliches Fell, ist aber weniger biegbar. Ich verwende keinen zusätzlichen Beutel, sondern ein Pieps Skifix um das Foil zu komprimieren und Platz zu sparen. Und nachdem man das Foil ja nach der Tour nicht lange trocknen muss, kann man es gleich wieder auf den Ski knallen.<br>Das &#8211; und wir haben auf der Transalp viele Begriffe gefunden &#8211; “auffoilieren”, “foilen” oder “Plastik geben” funktioniert auch bei Wind und Wetter, wichtig ist bestimmtes und Kantengenaues Anlegen des Foils, von vorne nach hinten. Die Umstellung dauert vielleicht drei Touren lang, dann sitzen auch diese Handgriffe.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large wp-image-1383"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/zumzochenpass-1024x576.jpg" alt="skitragen" class="wp-image-1314" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/zumzochenpass-1024x576.jpg 1024w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/zumzochenpass-300x169.jpg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/zumzochenpass-768x432.jpg 768w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/zumzochenpass.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Man trägt Profoil. Transalp 2015.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem schon erwähnten Kantengrip bei Querungen, der Initialreaktionen im positiv erstaunten “Dafuq?” Bereich hervorruft, spielt das Profoil noch einen Trumpf aus, an dem sich herkömmliche Felle die Zähne ausbeißen. Mit dem Ding kann man abfahren. Denn sobald man eine geringe Grundgeschwindigkeit erreicht hat, lässt sich der Ski fast normal fahren. Das sollte man ausprobiert haben.<br>Die Geschichte ist natürlich noch nicht zu Ende. Zur Zeit wird im Hause Fischer und den Bergen des Landes weiter getestet, und ja, auch im Labor wird getüftelt, hört man. Über die Langlebigkeit des Profoils kann ich noch keine Erfahrungswerte präsentieren, und auch die theoretischen Möglichkeiten bieten noch Platz nach oben. Für mich funktioniert das Profoil, ich verwende kein herkömmliches Fell mehr und selbst wenn es so wäre würde ich von Fischer nicht mit Liebesentzug bestraft werden. Mir taugt es einfach, und ich freue mich auf die weitere Entwicklung. Meinungen und Feedback sind erwünscht und willkommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><br>Über den Autor</strong><br>Stephan Skrobar ist staatlich geprüfter Skilehrer und Skiführer, fährt im Fischer Freeski Team, ist Alpinausbildner für den steirischen Skilehrerverband, Team Manager des Pieps Freeride Teams und Leiter vom ‘Die Bergstation Freeride &amp; Alpin Center’. Stephan betreibt auch eine Kommunikationsagentur und liebt gepflegten Punkrock. Beide (Stephan und Punkrock) sind nicht immer ernst zu nehmen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Von C nach K.</title>
		<link>https://www.diebergstation.at/von-c-nach-k/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Mar 2014 10:39:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Adventure]]></category>
		<category><![CDATA[Die Bergstation]]></category>
		<category><![CDATA[Transalp]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Fischer Transalp 2014. Und was dahinter steckt. An einem frühsommerlichen Nachmittag ging Mitte März die nunmehr vierte Fischer Transalp zu Ende. <a href="http://www.diebergstation.at/2014/03/25/von-c-nach-k/">Mehr...</a></p>
<p><img src="http://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2014/09/transalplogo.jpg" alt="" width="200" border="0" /></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Fischer Transalp 2014. Und was dahinter steckt.</h4>



<div class="csc-textpic csc-textpic-intext-right">An einem frühsommerlichen Nachmittag ging Mitte März die nunmehr vierte <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.fischersports.com/de/Alpine/Tour/Transalp-2014/Transalp-2014" target="_blank" rel="noopener">Fischer Transalp</a> zu Ende. Wieder war es eine spannende Reise, diesmal von Cortina durch die Dolomiten und über den Alpenhauptkamm nach Kufstein. Im jahrelangen Vergleich verlief diese Transalp verhältnismäßig problemlos, mit eher längeren Etappen, perfektem Wetter, lässigen Leuten und einem ziemlich beeindruckenden und abwechslungsreichen Panorama. Das Strahlen in den verschwitzten und gut gebräunten Gesichtern der Teilnehmer hat diesen positiven Eindruck, so denke ich, bestätigt.</div>



<div class="csc-textpic csc-textpic-intext-right">
</div>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full wp-image-427"><img loading="lazy" decoding="async" width="611" height="406" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2021/10/10_aufstieg_rosskarscharte_.jpg" alt="touren kurve" class="wp-image-7711" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2021/10/10_aufstieg_rosskarscharte_.jpg 611w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2021/10/10_aufstieg_rosskarscharte_-300x199.jpg 300w" sizes="(max-width: 611px) 100vw, 611px" /><figcaption>Typischer Transalpvormittag.</figcaption></figure>



<div id="c383" class="csc-default">
<div class="csc-textpic csc-textpic-center csc-textpic-below csc-textpic-caption-c">
<div class="csc-textpic-text">
<p class="bodytext">Ebenfalls zum vierten Mal wurden wir (also <i>Die Bergstation</i>) von Fischer mit der Planung und Durchführung der Transalp betraut, eine verantwortungsvolle und verdammt coole Aufgabe, die uns immer wieder fordert und freut. Wie kam das, und was tun wir eigentlich im Hintergrund? Das soll dieser Text ein wenig beleuchten.</p>
<p><b>Christian steht vor der Tür</b></p>
<p>2010 gründeten Peter Perhab und ich (Stephan Skrobar) <i>Die Bergstation</i>. Das 2009 wiederbelebte Fischer Freeski Team (dem ich angehören darf) ging in die zweite Saison. Und Christian Lutz übernahm mit einer Liste neuer Ansätze die Marketingleitung bei Fischer. Eine dieser Ideen war, die Alpen auf Skiern zu durchqueren, und zwar in Begleitung motivierter Skitourengeher und -innen. Mit dieser Idee stand Christian im August 2010 vor der Tür und sagte: &#8220;Macht das!&#8221; Also machten wir, und im März 2011 fand die erste Fischer Transalp statt.</p>
</div></div></div>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full wp-image-433"><img loading="lazy" decoding="async" width="563" height="344" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/stephan_u_peter_transalp_12-e1665995455200.jpg" alt="tiefschneefahren" class="wp-image-470" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/stephan_u_peter_transalp_12-e1665995455200.jpg 563w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/stephan_u_peter_transalp_12-e1665995455200-300x183.jpg 300w" sizes="(max-width: 563px) 100vw, 563px" /><figcaption>Peter und Stephan beim Arbeiten. (Malfon, Transalp 2012)</figcaption></figure>



<div id="c384" class="csc-default">
<div class="csc-textpic csc-textpic-center csc-textpic-below csc-textpic-caption-c">
<div class="csc-textpic-text">
<p class="bodytext"><b>Die Planung</b></p>
<p>Die Planung beginnt traditionellerweise in Flipflops und Boardshorts im Büro von Christian im Fischer HQ in Ried/Innkreis, meist an einem überdurchschnittlich heißen Sommertag. Eine große Übersichtskarte der Alpen wird am Boden ausgebreitet und Christian zeigt mir vage was er sich vorstellt. &#8220;Wir könnten doch dort drüber, was meinst?&#8221; Die Route soll jeweils neu sein, eventuell für Fischer marketingmässig verwertbare Punkte passieren und sicherheitsrelevante Varianten zulassen. Dann trinken wir Kaffee und ich schleich mich in die Ramsau/Dachstein zu Peter, um mir die Hände zu reiben und &#8220;Aufwachen Perhab! Es ist Transalpzeit!&#8221; zu rufen. Peter knödelt sich dann die nächsten Wochen hinter Karten, Bildbände und ans Telefon, um Information über die Geländeformen auf möglichen Etappen einzuholen. Und zwar nicht nur allgemeine Informationen, sondern genaue Details über Rinnen und Hänge, Einzugsgebiete, Start- und Zielorte. Peter ist seit vielen Jahren in der Bergführerausbildung tätig und greift auf ein Netzwerk an Freunden und Kollegen zurück, das uns jederzeit mit Informationen über regionale Bedingungen weiterhelfen kann. In den Wochen vor der Transalp gehen wir dann einzelne Etappen ab, um uns über Schneebedingungen und Zustiege zu informieren und GPS Daten abzuspeichern.</p>
</div></div></div>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full wp-image-709"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/aleitenspitzeabstieg.jpg" alt="" class="wp-image-440" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/aleitenspitzeabstieg.jpg 1000w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/aleitenspitzeabstieg-300x200.jpg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/aleitenspitzeabstieg-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption>Dort zum Beispiel. (Aleitenspitze, Transalp 2014)</figcaption></figure>



<div id="c385" class="csc-default">
<div class="csc-textpic csc-textpic-center csc-textpic-below csc-textpic-caption-c">
<div class="csc-textpic-text">
<p class="bodytext"><b>Das Casting</b></p>
<p>Im vierten Jahr der Transalp wuchs die Anzahl der Bewerbungen ins annähernd Unüberschaubare, die genaue Zahl wissen wir nicht. Wir sind in das Auswahlverfahren erst gegen Ende involviert und bekommen zu Jahresbeginn von Fischer zwanzig außerordentlich beeindruckende Teilnehmerprofile. Unsere Aufgabe ist es nun, auf einer gemeinsamen Skitour ein Team von acht Leuten auszusuchen. Nicht einfach. Gar nicht einfach. Fit sind sie nämlich alle, das fällt als Kriterium fast immer weg, vielmehr spielen Skikönnen, mentale Belastbarkeit, soziale Kompetenz und dergleichen eine Rolle. Schließlich soll hier eine Gruppe mit interessanten und unterschiedlichen Charakteren ein alpin homogenes Team bilden, das sich in anstrengenden und stressigen Situationen gut versteht. Es sind nämlich &#8211; Kameraleute, Medienvertreter und uns Berg- bzw Skiführer mitgerechnet &#8211; meist über fünfzehn Menschen unterwegs. Eine Fußballmannschaft mit Wechselspielern, sozusagen. Oder die Waltons.</p>
</div></div></div>



<div id="c386" class="csc-default">
<div class="csc-textpic csc-textpic-center csc-textpic-below csc-textpic-caption-c">
<div class="csc-textpic-text">
<p class="bodytext"><b>Am Weg</b></p>
<p>Ebenso traditionell sind die hektischen Telefonate in den Tagen vor der Transalp und dass Christian uns am ersten Transalptag die ehrlich gemeinten aber nie wahr werdenden Worte &#8220;So! Ich hab jetzt eine Woche Ruhe und brauch&#8217; mich um nix kümmern!&#8221; entgegenschmettert. Neben Christian und uns beiden war auch Sepp Schweiger bei bislang jeder Transalp dabei. Sepp gilt als Bergführerlegende, ebenfalls einst in der Ausbildung tätig und einer der erfahrensten Alpinisten zwischen Graz und Grenoble. Außerdem ist der Mann ein wandelndes alpines Lexikon.<br>So begleiten die Transalp mit Peter, Sepp und mir zwei Bergführer und ein Skiführer. Die Kompetenzen sind unausgesprochen verteilt. Peter ist der Chef, Sepp assistiert eher bei Aufstieg und ich eher bei Abfahrt. Bei kurzfristigen Notwendigkeiten hilft derjenige, der schneller dabei ist. Solche Situationen ergeben sich öfters, viele Teilnehmer werden sich sicher an solche Momente erinnern. Gefahrenabsicherung, Hilfestellung bei Übergängen, Seilsicherung, Spurarbeit undsoweiter.<br>Jeden Abend lümmeln Peter, Sepp und ich in unserem Zimmer über dem Kartenmaterial des nächsten Tages, ändern notfalls GPS Punkte, besprechen kritische Abschnitte und die Moral der Gruppe, telefonieren mit einheimischen Bergführern und diskutieren, was wir zu Abend essen werden (Schnitzel).</p>
</div></div></div>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full wp-image-149"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="665" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/sepppetersteph_trans13_sm.jpg" alt="" class="wp-image-582" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/sepppetersteph_trans13_sm.jpg 1000w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/sepppetersteph_trans13_sm-300x200.jpg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/sepppetersteph_trans13_sm-768x511.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption>“Mit Petersilkartoffeln.” (Casati Hütte, Transalp 2013)</figcaption></figure>



<div class="csc-textpic-imagewrap" style="width: 440px;">&nbsp;</div>



<div id="c387" class="csc-default">
<div class="csc-textpic csc-textpic-center csc-textpic-below csc-textpic-caption-c">
<div class="csc-textpic-text">
<p class="bodytext">Ob wir so eine Transalp dann auch noch genießen? Und wie. Gerade bei der Fischer Transalp 2014 war ziemlich viel ziemlich fein. Wir hatten Glück mit Wetter und Schnee, das Team war entspannt und bis zuletzt motiviert, wir haben vier Gipfel mitgenommen und die Tragepassagen waren bis auf den finalen Hatscher nach Kufstein kurz wie der Atem nach einem Schluck niederösterreichischem Birnenschnaps. Uns ist bewusst, dass wir hier eine privilegierte Tätigkeit ausüben dürfen, so verantwortungsvoll sie auch sein mag. Jedes Jahr eine neue Route mit gleichgesinnten Menschen, das ist schon cool. Bis nächstes Jahr, und Danke an Steffi, Astrid, Doris, Sebastian, Hias, Josef, Armin, Hermann, Sebastian, Hannes, Axel, Hansi, Hans, Alex, Martin und Christian.</p>
</div></div></div>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full wp-image-711"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/krimmlerachental.jpg" alt="" class="wp-image-465" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/krimmlerachental.jpg 1000w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/krimmlerachental-300x200.jpg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/krimmlerachental-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption>Deswegen. (Krimmler Achental, Transalp 2014)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Fotos stammen von Hannes Kirchner/Fischer und Astrid Hainz, vielen Dank.<br>Detailierte Nachlese zur Fischer Transalp 2014 gibts auf der <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.fischersports.com/de/Alpine/Tour/Transalp-2014/Transalp-2014-Blog" target="_blank" rel="noopener">Fischer</a> und <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.alpin.de/skitransalp" target="_blank" rel="noopener">Alpin</a> Website. Und noch mehr Fotos.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><i>Stephan Skrobar ist staatlich geprüfter Skilehrer und Skiführer, leitet Die Bergstation, fährt im Fischer Freeski Team und ist Alpinausbilder im steirischen Skilehrerverband.</i></p>
<p>The post <a href="https://www.diebergstation.at/von-c-nach-k/">Von C nach K.</a> appeared first on <a href="https://www.diebergstation.at">Die Bergstation</a>.</p>
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		<title>Durch die Alpen. Schon wieder.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 12:12:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Adventure]]></category>
		<category><![CDATA[Transalp]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach der ersten Transalp im März des Vorjahres war es jetzt wieder soweit: Vorhang auf für die<br />
Fischer Transalp 2012. Die ganze schöne Geschichte von Bartgeiern, Geschnetzeltem und einer langen Reise <a href="http://www.diebergstation.at/2012/04/24/durch-die-alpen-schon-wieder/">hier...</a></p>
<p><img src="http://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2014/09/portadeschazustieg.jpg" alt="" width="400"  height="" border="0" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<div class="csc-textpic-text">
<p>Nach der ersten Transalp im März des Vorjahres war es jetzt wieder soweit. Vorhang auf für die</p>
<h3>Fischer Transalp 2012 &#8211; Von Bartgeiern, Geschnetzeltem und einer langen Reise</h3>
<p class="bodytext"><i>Auf Ski von St. Moritz bis ins Kleinwalsertal (April 2012)<br></i></p>
<p class="bodytext">Die <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.fischersports.com/de/Alpine" target="_blank" rel="noopener">Fischer</a> Head Honchos geizten nicht mit Superlativen. &#8220;Die erste Transalp war ein großartiger Erfolg. Wir werden das wiederholen. Ihr werdet die zweite Fischer Transalp planen und führen, und sie wird länger, höher, gewaltiger werden. An die Arbeit!&#8221;, donnerte Marketingchef Christian letzten Sommer über uns.</p>
<p class="bodytext"><i>Die Vorbereitung</i></p>
<p class="bodytext">Wir, also das Die Bergstation Transalp Team Peter Perhab, Stephan Skrobar und Sepp Schweiger, gehorchten wie die kleinen Schulbuben die wir einst waren. Im sonnigen Herbst knieten wir uns in stundenlanges Studium von Karten und Bildbänden, endlose Telefonate und penible Rechnungen. Dann schleuderte der Winter Schneemassen herunter, und wir wählten am Transalp Testtag am Obertauern ein achtköpfiges Team nach Skikönnen und Gruppendynamik aus. Im März besuchten wir einzelne Etappen, um uns Schneebedingungen und Gelände anzusehen.</p>
</div>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full wp-image-741"><img loading="lazy" decoding="async" width="960" height="599" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/kartenstudiumnov11.jpg" alt="" class="wp-image-257" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/kartenstudiumnov11.jpg 960w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/kartenstudiumnov11-300x187.jpg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/kartenstudiumnov11-768x479.jpg 768w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /><figcaption>Nicht im Bild: Sepp beim Stirnrunzeln.</figcaption></figure>



<div class="csc-textpic csc-textpic-center csc-textpic-below csc-textpic-caption-c">&nbsp;</div>



<div id="c248" class="csc-default">
<div class="csc-textpic csc-textpic-center csc-textpic-below csc-textpic-caption-c">
<div class="csc-textpic-text">
<p class="bodytext">Mitte April war es soweit. Zu viel Schnee, zu schlechtes Wetter. Wieder stundenlange Telefonate, eine Absage stand im Raum. Letztlich wurden die ersten zwei Etappen, geplant von Sondrio/IT, gekappt und wir brachen am verregneten Sonntag Richtung St. Moritz/CH auf.</p>
<p><i>Die Tour</i></p>
<p>Die gesamte Tour gingen neben dem Team noch Fotograf Hannes Kirchner, Fischer Freeski Teamkollegin <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://meltirol.wordpress.com/" target="_blank" rel="noopener">Melissa Presslaber</a> und Fischer Marketingguru Christian Lutz mit. Schon auf der Busfahrt stellte sich heraus, dass alle Teilnehmer extrem witzig waren, gut zu harmonieren schienen und vor allem der Spaß in den nächsten acht Tagen eine Rolle spielen würde. Das würde sich bewahrheiten. Da wurden, so denken wir, alpine Freundschaften geschlossen.</p>
</div></div></div>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full wp-image-742"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/madulain.jpg" alt="" class="wp-image-275" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/madulain.jpg 640w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/madulain-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>&#8220;Willst du mein Freund sein?&#8221; &#8211; &#8220;OK.&#8221;</figcaption></figure>



<div id="c249" class="csc-default">
<div class="csc-textpic csc-textpic-center csc-textpic-below csc-textpic-caption-c">
<div class="csc-textpic-text">
<p class="bodytext">Nach abendlichem Geschnetzelten (an Spätzle) brachen wir am nächsten Tag bei Plaudereien über Familienhintergründe und Bartgeier (die unsere Reise beobachteten), zur d&#8217;Es-cha Hütte auf. Wetter eher schneeig und ungut. Die Hütte ist klein, aus Stein und gemütlich. Die Hüttenleute waren entspannt und das Geschnetzelte wurde mit Püree serviert.</p>
<p>Postkartenwetter am nächsten Morgen, der Schnee glitzerte bis wir auf der Porta d&#8217;Es-cha auf Nebel trafen. Und beim ersten Umgang mit Seil und bei leichter Kletterei stellte sich auch heraus, dass die Gruppe nicht nur sympathisch, sondern auch am Berg sehr fit ist. Vorbei am Piz Kesch übern Porchabella Gletscher hinunter und Aufstieg über Sertig Pass auf die Bergüner Furgga. Gefolgt von rund 1000 Höhenmetern feinstem Powder und einem Grinser der erst beim Studium der Schweizer Preisliste in Sertig-Dörfli endete. Das Geschnetzelte am Abend war dafür auch vom Hirsch.</p>
</div></div></div>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full wp-image-744"><img loading="lazy" decoding="async" width="960" height="540" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/deschazustieg.jpg" alt="" class="wp-image-247" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/deschazustieg.jpg 960w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/deschazustieg-300x169.jpg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/deschazustieg-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /><figcaption>Rechts oben: Der Bartgeier, der uns interessiert beobachtet.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large wp-image-745"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/deschahuette2-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-239" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/deschahuette2-1024x768.jpg 1024w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/deschahuette2-300x225.jpg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/deschahuette2-768x576.jpg 768w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/deschahuette2.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Die d&#8217;Es-cha Hütte protzt und spielt Postkartenmotiv.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;Nach einer denkwürdigen Nacht, in der es gelang, vierzehn Menschen in achtzehn Kubikmeter zu zwängen, stand ein langer Tag an. Übers Tällihorn mit seinen bezaubernden Mundharmonikamelodien bis nach Davos und seinen rustikalen Bahnhöfen. Von einem dieser Bahnhöfe (wir wissen nicht, welcher) flogen wir durch Nebel hinauf auf den Gotschnagrat und durch den Nebel hinunter nach Klosters. Dort kam es Abends zu tumultartigen Szenen, weil der Wirt offensichtlich vergessen hat, zu den Spätzle das Huhn zu schnetzeln.</p>



<div id="c251" class="csc-default">
<div class="csc-textpic csc-textpic-center csc-textpic-below csc-textpic-caption-c">
<div class="csc-textpic-text">
<p class="bodytext">Der Schneefall der Nacht wich strahlendem Morgenwetter und wir brachen Richtung Silvretta auf. Die Silvretta war bei unserer Planung einer der Knackpunkte. Hier waren gute Sicht und stabile Schneeverhältnisse Voraussetzung, um eine sichere Alpendurchquerung möglich zu machen. Guten Mutes wanderten wir, teils zu Fuß, dann auf Fellen zunächst zwölf Kilometer bis zur Sardasca Alm hinein und dann recht steil durchs Galtürtälli bis zur Silvrettahütte. Die Silvrettahütte ist sehr empfehlenswert, sympathische Hüttenleute und das Geschnetzelte war vom Schwein (Püree).</p>
</div></div></div>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large wp-image-748"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="482" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/lagersertig-1024x482.jpg" alt="" class="wp-image-267" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/lagersertig-1024x482.jpg 1024w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/lagersertig-300x141.jpg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/lagersertig-768x362.jpg 768w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/lagersertig.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Ein Bild. Nicht im Bild: Akustische und olfaktorische Elemente.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full wp-image-749"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/silvrettahuettezustieg.jpg" alt="" class="wp-image-305" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/silvrettahuettezustieg.jpg 640w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/silvrettahuettezustieg-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>Gaaanz hinten, gaaaanz oben wohnt die Silvrettahütte. In genau diesem Moment bereitet der Wirt schon das abendliche Geschnetzelte vor.</figcaption></figure>



<div id="c253" class="csc-default">
<div class="csc-textpic csc-textpic-center csc-textpic-below csc-textpic-caption-c">
<div class="csc-textpic-text">
<p class="bodytext">Auch am nächsten Tag am Weg zum Silvrettapass war das Wetter tadellos kitschig. Erst ab der Fuorcla dal Cunfin (dem Übergang nach Österreich) krallte sich der Nebel gnadenlos an den Ochsentaler Gletscher. Also Safety first am Seil und mit GPS Gerät an Gletscherbrüchen und Gespält vorbei auf die Bielerhöhe. Nass und demoralisiert von Nebel, Regen und – ohne Übertreibung – kilometerlanger Schieberei landeten wir im Paznauntal und fuhren mit dem Bus nach Kappl weiter.</p>
</div></div></div>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full wp-image-751"><img loading="lazy" decoding="async" width="536" height="413" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/peterstephkartenlesen2.jpg" alt="" class="wp-image-300" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/peterstephkartenlesen2.jpg 536w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/peterstephkartenlesen2-300x231.jpg 300w" sizes="(max-width: 536px) 100vw, 536px" /><figcaption>“Was nimmst?” – “Das Geschnetzelte. Und du?” – “Eh auch.”</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full wp-image-752"><img loading="lazy" decoding="async" width="960" height="540" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/dalcunfin.jpg" alt="" class="wp-image-234" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/dalcunfin.jpg 960w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/dalcunfin-300x169.jpg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/dalcunfin-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /><figcaption>Fuorcla dal Cunfin. Gerne auch der &#8220;Hillary Step der Silvretta&#8221; genannt.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large wp-image-753"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/ochsentalergletscher-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-280" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/ochsentalergletscher-1024x768.jpg 1024w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/ochsentalergletscher-300x225.jpg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/ochsentalergletscher-768x576.jpg 768w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/ochsentalergletscher.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>“Dafuq are we?”</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Einem lustigen Abend bei Bestellpizza und Bier in der Kellerstube folgend ging die Sonne am nächsten Tag in bewundernswerter Weise ihrer Arbeit nach und heizte unseren Weg aufs Lattejoch auf. Dennoch: Powder hinunter ins Malfon. Wieder ein Anstieg auf die Rendlscharte. Dort oben hat sich dann so richtig erfrischend etwas wie Feierstimmung und grenzenlos gute Laune breit gemacht. Die hat auf der Fahrt durchs Hintere Rendl nach St.Anton und weiter nach Lech angehalten.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full wp-image-754"><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="250" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/petershorts-400x250-1.jpg" alt="" class="wp-image-298" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/petershorts-400x250-1.jpg 400w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/petershorts-400x250-1-300x188.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption>Life’s a beach. Even in the mountains.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Lech hat dann seinen (nicht unseren, hoffen wir) letzten Saisontag tiefwinterlich eingeläutet. Das hat Bergsteigerikone (es gibt kein passenderes Wort) Hans Kammerlander nicht davon abgehalten, übers ganze Gesicht zu strahlen und uns auf der letzten Etappe zu begleiten. Die führte uns von Lech übern Saloberkopf zum Hochtannberg und weiter übern Hochalppass ins Kleinwalsertal. Zu Beginn noch Null Sicht und dementsprechend schwierige Orientierung, und dann – wie so oft diese letzten Tage – allerfeinste Sonne bei den letzten Powderschwüngen zum Endpunkt der Tour. Der donnernde Marketingchef schnetzelte ruhig an seinem Abschlußschnitzel und allgemeine Zufriedenheit machte sich breit.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full wp-image-759"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/kammerlander.jpg" alt="" class="wp-image-252" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/kammerlander.jpg 640w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/kammerlander-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>Kammerlander geht am Kammerlander Ski durchn Schneesturm. Das weckt philosophische Betrachtungen.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><br class="aligncenter size-full wp-image-759">Danke für dieses unglaubliche Team, das am Berg einfach Tip Top unterwegs war, und das uns allen viele Momente beschert hat, an die wir uns lange erinnern werden. Danke Brigitte, Andrea, Christina, Melissa, Bernd, Markus, Sepp, Otto, Volker, Hannes und Christian.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full wp-image-760"><img loading="lazy" decoding="async" width="636" height="339" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/kleinwalsertal.jpg" alt="" class="wp-image-262" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/kleinwalsertal.jpg 636w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/kleinwalsertal-300x160.jpg 300w" sizes="(max-width: 636px) 100vw, 636px" /><figcaption>“Fuuuck yeah!”</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">(Melissa hat die Reise sehr authentisch nacherzählt, und zwar <a href="http://meltirol.wordpress.com/2012/04/24/fischer-transalp-12/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die erste Fischer Transalp</title>
		<link>https://www.diebergstation.at/die-erste-fischer-transalp/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Mar 2011 12:34:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Transalp]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://wp1.diebergstation.at/?p=318</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es war August und heiß, da stand Fischer Marketing Head Honcho Christian vor uns und frug an. "Könnt ihr euch vorstellen, 8 Leute und ein Kamerateam durch die Alpen zu führen? Im Winter?" <a href="http://www.diebergstation.at/2011/03/28/die-erste-fischer-transalp/">Mehr... </a><br />
<img src="http://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2011/03/Großvenediger.jpg" alt="" width="400"  height="" border="0" /></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="csc-header csc-header-n52">
<p>Es war August und heiß, da stand Fischer Marketing Head Honcho Christian vor uns und frug an. &#8220;Könnt ihr euch vorstellen, 8 Leute und ein Kamerateam durch die Alpen zu führen? Im Winter?&#8221;</p>
<p>Sonst noch was?</p>
<p>&#8220;Ja, und Südtirol wengan Kammerlander und Kitzbühel wengan Naglich muß auf der Strecke liegen. Ihr habt eine Woche Zeit.&#8221;</p>
<p>Schaumer mal.</p>
<p>Viel später, um einiges an Informationen und Kopfzerbrechen reicher, standen wir also da &#8211; mit zusätzlicher Hilfe von Sepp Schweiger &#8211; im abgelegenen Hinterbichl/Osttirol (als wunderschöner Ersatzstart fürs lawinöse Südtirol). Mit uns sechzehn Weitere, die uns durch die Alpen bis zum Ziel am Königssee (der liegt bekanntlich im Berchtesgadener Land) begleiten würden. Sie würden in dieser Woche auch für viel Spaß sorgen und zu guten Freunden werden, aber das wußten wir da natürlich noch nicht.</p>
<p>Die Bedingungen waren nicht schlecht. Einerseits war die Schneelage zwar dürftig, und auch die Tageserwärmung würde die Lawinengefahr ansteigen lassen, andererseits legte sich gerade ein fettes Hoch über die Tauern um sichs dort eine Woche lang gemütlich zu machen.</p>
<p>Gemma. Erstes Ziel die Johannishütte, chille zweiundeinbisselwas Stunden und so 800 Höhenmeter. Kein Streß also, daher am Nachmittag nocheinmal 700 dazu um einen schönen Powderhang und vierzehn Bruchharschhänge zu fahren. Schließlich ist der morgige Großvenediger eh nur ein Spaziergang zum Laktatabbauen.</p>
<p>War er dann auch fast. Zwar absolut kein Spaziergang, aber so schön wie einer! Ein windiger, kalter, auslaugender Tag, der mit der Überschreitung des vierthöchsten Berges Österreichs (3.662m) für unglaubliche Glücksgefühle gesorgt hat. Strahlende Gesichter am Gipfel, problemfreies Gehen (und fast problemfreies Fahren) am Seil und das erste Mal schwer von der Kameracrew beeindruckt.</p>
<p>Man stelle sich vor.<br>Da gehen wir über windige Gletscher, in einer Höhe die auch hartgesottene Raucher ans Aufhören denken lässt (Herr Naglich sei als Ausnahme angeführt, der heizt sich auch in höchsten Höhen noch eine an), und diese irren Ton- und Kameraviecher von Red Bull/Servus TV zahen halbe Tonstudios durch&#8217;s Gletschergespält&#8217;. Und ihr Gepäck für eine Woche. Und ihre Alpinausrüstung. Pfff!</p>
<p>Ein langer Tag war das, knapp zehn Stunden mit wenigen Pausen unterwegs bis zur Kürsingerhütte, die am Ende des Obersulzbachtales über der Türkischen Zeltstadt (Name des Gletscherbodens) thront. Und die ganze Gruppe fängt an, ein bissel zusammenzuwachsen. Der nächste Morgen startet mit Bruchharsch down, Pulver up und dem Abbruch einer geplanten Tour, weil die Temperaturen zu hoch waren. Daher eine gemütliche Reise zu Ski und Fuß das lange Tal hinaus bis nach Neukirchen mit Dusche und Terrassenbier.</p>
<p>Wie wir schon wissen, geht die Sonne in der Woche der Transalp ihrer Bestimmung nach und heizt, was das Zeug hält. Das setzt Lebensgeister frei. Kombiniert mit den zusätzlichen roten Blutkörperchen, die wir uns in den Gletscherregionen geholt haben, lässt das die in ihrer Fitness beeindruckende Partie wie junge Gemsen von Salzburg nach Tirol hüpfen. Bis auf die armen Viecher aus der Neigungsgruppe Audio/Video. Weil. Siehe oben. Pffff!</p>
<p>Abendliche Ankunft in der Hocheckhütte am Hahnenkamm (ja, dem Hahnenkamm), eine sensationelle &#8211; weil erstaunlich authentische und vor allem hochsympathische &#8211; Hütte. Mit Hammerblick aufs abendrötliche, nächtliche und dann morgenrötliche Kitzbühel. Und dann die morgendliche Wahl zwischen dem Guten und dem Besseren. Persönlich musste ich mich aus privaten Gründen fürs Bessere entscheiden, und fuhr also gemeinsam mit der Hälfte unserer Gruppe über die Streif nach Kitzbühel. Um 8 in der Früh, in der Morgensonne. Das ist schon cool.<br>Die anderen nahmen den Paragleiter (also den Schirm), flogen ins Aurachtal und gingen mit uns weiter Richtung Leogang und die im Nebental ansässigen verwirrten Kleinbusfahrer (Insiderwitz). Marketingguru Christian kommt dann am Asitz noch zu seiner Apres Ski Stunde. Wir fühlen uns moralisch (da ungewaschen und alpin &#8211; also ehrlich vom Gehen &#8211; verschwitzt) der Handvoll Skitouristen überlegen, trotzdem schunkeln alle zu schlechter Musik mit. Bis auf Christian. Der grölt mit.</p>
<p>Zu Recht. Der letzte Tag bricht an, es geht von Lofer an den Königssee (der dann eigentlich der Hintersee werden wird). Bis jetzt haben wir etliche tausend Höhenmeter und über 100 Kilometer zurückgelegt, heute werdens nocheinmal an die 1300/30 werden. Und die Tiere der Lichtbilderei nehmen natürlich nocheinmal ihre gesamten Arbeitsplätze nebst Garage und Kinderwagenkeller mit. Kleine Wehwechen werden langsam zu Nichtmehrganzsokleinen, die Nervenstränge ein klein wenig dünner. Aber das Werkl läuft, das Wetter ist glamourös und der Grinser zieht auch bei fast jedem auf. Emotionen werden nicht mehr versteckt, wie der Kameraboss und Berufstiroler lautstark demonstriert. Die letzte halbe Stunde bis zum Gipfel des Seehorns fast an der Grenze zu Deutschland begleitet uns das Knattern des Red Bull Festhubschraubers, den Mateschitz für dieses Ereignis angeordnet hat (so geht die Mär). Wahr ist die Feierstimmung, die der Gipfelempfang vom Berchtesgadener Ranger Lenz (ja, so wie der Frühling) mit Bier und Brezen ausgelöst hat. Man klopft Schulter und busselt sich und die Umgebung ab.</p>
<p>Vorsichtig und exponiert gehts Richtung Wimbachtal wo wir überrascht werden. Und zwar gscheit! Pulverschnee, knietief, unverspurt. Die letzte Abfahrt. In Bayern. Schickt uns Karma da eine Nachricht? Dass wir belohnt werden, nach einer Woche Ausdauerquälereien und Entbehrungen? Schaut ganz so aus! Nach der langen und vor allem landschaftlich eindrucksvollen Powderrinne wandert man doch etwas länger kontemplativ das Wimbachtal bis zum Hintersee (der kleineren aber idyllischeren Alternative) hinaus. Und dort ist die Transalp dann aus. Und sie war sehr, sehr lässig.</p>
<p>Danke euch allen, Maria, Kurt, Christoph, Andreas, Antonia, Franz, Josef, Martina, Alex, Bezi, Christoph, Günther, Dieter, Alfred, Axel, Christian und natürlich Sepp.</p>
<p>Fotos gibts hier www.facebook.com/diebergstation<br>Fischer Marketingleiter Christian hat live von der Transalp berichtet. Hier die Nachlese fischersports.tumblr.com<br>Für Top Times hat Doc Alex geschrieben sport10.at<br>Weinbergverziehrer Franz hat ebenfalls die Transalp ausführlich nacherzählt: www.schittertour.at</p>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-full wp-image-1026"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="481" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/Grosvenediger.jpg" alt="" class="wp-image-221" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/Grosvenediger.jpg 640w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/Grosvenediger-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>Johannishütte und Grossvenediger</figcaption></figure>
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