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	<title>Opinion Archives - Die Bergstation</title>
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	<description>Freeride &#38; Alpin Center Dachstein</description>
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	<title>Opinion Archives - Die Bergstation</title>
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		<title>Skitourengehen ist ansteckend</title>
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		<dc:creator><![CDATA[stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2020 07:54:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Adventure]]></category>
		<category><![CDATA[Alpine Safety]]></category>
		<category><![CDATA[Opinion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Corona und was wir vom Skitourengehen lernen können. Als der Sommer 2020 so richtig gut im Saft stand, die Tage noch brütend heiß, die Seen wohlig temperiert und draußen die Menschen an Felswänden hingen oder eifrig Gedichte für Gipfelbücher fabrizierten, kam die Bitte um eine essayhafte Auseinandersetzung mit dem Thema &#8220;Skitouren und welche Auswirkungen Corona [&#8230;]</p>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Corona und was wir vom Skitourengehen lernen können.</h3>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Als der Sommer 2020 so richtig gut im Saft stand, die Tage noch brütend heiß, die Seen wohlig temperiert und draußen die Menschen an Felswänden hingen oder eifrig Gedichte für Gipfelbücher fabrizierten, kam die Bitte um eine essayhafte Auseinandersetzung mit dem Thema &#8220;Skitouren und welche Auswirkungen Corona aufs Skitourengehen haben wird&#8221;.</p>



<p>&#8220;Gerne!&#8221;</p>



<p>Denn das Thema schien klar. Die Auswirkungen waren im meinem Kopf eindeutig, und die sommerlichen Gespräche mit Vertretern der skiproduzierenden Industrie unterstützten meine Annahmen.</p>



<p>Dann wurden die Tage kürzer, die Abende kühler, die Seen kälter, die Finger beim Klettern klammer und die Gipfel einsamer. Und auf einmal war mir gar nicht mehr so klar, wie diese für uns als Gesellschaft so lebensverändernden neuen sozialen Rahmenbedingungen das Skitourengehen prägen werden?</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="549" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/dachsteinmassiv-1024x549.jpg" alt="" class="wp-image-2121" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/dachsteinmassiv-1024x549.jpg 1024w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/dachsteinmassiv-300x161.jpg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/dachsteinmassiv-768x412.jpg 768w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/dachsteinmassiv.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Oberflächlich erschien mir logisch, dass sich der Skisport eher weg von den überfüllten Pistengebieten und den Moshpits des Wintertourismus &#8211; den Apres-Ski Hütten und Liftschlangen &#8211; bewegen wird. Man wird stolz von dem anlassbezogenen &#8220;Rückzug zum Wesentlichen&#8221;, dem &#8220;Ausbrechen aus dem Hamsterrad&#8221;, der &#8220;Auseinandersetzung mit sich selbst&#8221; und vor allem &#8220;der Suche nach Ruhe&#8221; schwärmen und kann diesen Gründen auch gleich einen Hashtag voransetzen, praktisch.</p>



<p>Aber wird das wirklich so sein?</p>



<p>Ja, natürlich. Zunehmen wird die Zahl der Skitourengeherinnen und -geher schon, das hat schon der Bergsommer 2020 bewiesen. Aber bevor ich einen persönlichen Blick auf &#8220;Skitouren im Apokalypsenwinter 20/21&#8221; werfe habe ich mir überlegt warum ich das eigentlich so gerne mache?</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Skitourengehen ist geil</h2>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Erstens. Ich verdiene damit mein Geld. Es ist mein Beruf als Leiter eines Freeride und Alpincenters, mit Menschen aus allen soziodemografischen Schichten mit Ski über die Berge zu gehen. Und auch wenn ich das seit über einem Jahrzehnt mache, danke ich Ullr immer noch täglich, so einen geilen Job zu haben.</p>



<p>Zweitens. Es macht unglaublich Spaß. Es gibt wenig an dem Thema, das ich nicht als vorteilhaft für das tägliche Leben sehe. Draußen in der Natur, das Erleben von Kälte und Schnee, die langsame und schnelle Bewegung, das Ausputzen des Hirns, die weiche Ruhe einer schneebedeckten Landschaft und das Gefühl, nach einem langen Tag die Skischuhe auszuziehen. Mit den Worten des großartigen Glen Plake: &#8220;There&#8217;s no better way to waste time than a day skiing.&#8221; Und aus der Kombination von Beruf und Privatvergnügen ergeben sich regelmäßig notwendige Trainingstouren, bei denen ich alleine unterwegs bin um meine Sinne für alle alpinen Eventualitäten zu schärfen, um dann mit Kunden in Extremsituationen nicht die Nerven zu schmeißen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/dachsteinrockice-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-1635" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/dachsteinrockice-1024x576.jpg 1024w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/dachsteinrockice-300x169.jpg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/dachsteinrockice-768x432.jpg 768w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/dachsteinrockice-1536x864.jpg 1536w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/dachsteinrockice.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Wir nehmen an, dass die Zahl der Skitourengeher und -innen zunehmen wird, und zwar Corona bedingt in einem stärkeren Ausmaß, als dies die letzten Jahre eh schon geschehen ist. Was bedeutet das für die Szene?</p>



<p>Ein interessanter Aspekt an diesen Kreisen ist ja, dass Skitourengeher Individualität und Distanz zur Masse als Merkmal vor sich hertragen. Daraus resultieren &#8211; auch schon lange vor Corona &#8211; Situationen in denen eine durchaus signifikante Menge an Individuen auf einmal eine ziemlich homogene Masse ergibt, die in den gleichen Outfits, mit den gleichen Materialen die gleichen Gipfel besteigt und in gleicher Sprache darüber spricht. Ich nehme mich da in keiner Weise aus, sondern trage beruflich dazu bei.</p>



<p>Einige Skitourengeher, die sich übrigens demografisch leicht eingrenzen lassen, tun sich mit dem Schritt ihrer Sportart in den Mainstream leider etwas schwerer. Provinzialismus und Territorialismus tritt ausgeprägt auf und manifestiert sich durch schroffes, oft unfreundliches Auftreten, das gerne sozialromantisch als knorrig-berglerisch dargestellt wird. Wie gesagt, es sind nur wenige, und die lassen sich oft schon aus der Ferne ausmachen.<br>Denn insgesamt sind die Skitourengeherinnen und -geher ein offenes, freundliches Völkchen, das gerne auf seine Mitmenschen Rücksicht nimmt und die Koexistenz am Berg der einsiedlerischen Einsamkeit vorzieht. Und &#8211; ich erwähne es aus Gründen nochmal &#8211; Rücksicht aufeinander nimmt.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Rücksicht nehmen</h2>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>&#8220;Was hat das mit Corona zu tun, Skrobar?&#8221;, mag sich die Leserin, der Leser spätestens jetzt fragen. Corona verlangt wie das Skitourengehen ein Sozialverhalten, das sich in der Rücksichtnahme auf seine Mitmenschen begründet.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="1024" height="549" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2018/09/bergfuehrer-hilfe.jpg" alt="skitourenschule" class="wp-image-6193" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2018/09/bergfuehrer-hilfe.jpg 1024w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2018/09/bergfuehrer-hilfe-300x161.jpg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2018/09/bergfuehrer-hilfe-768x412.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Viele werden mit dem Skitourengehen beginnen, weil die eingangs erwähnten Hashtaggründe nicht nur klischeehaft sind, sondern vor allem auch der Realität entsprechen. Mit Ski übern Berg gehen ist für Kopf und Körper eine der schönsten Tätigkeiten. Einige wenige werden allerdings &#8211; eben eventuell Corona bedingt &#8211; mit dem Tourengehen beginnen, um dort ihre Individualität und &#8220;persönliche Freiheit&#8221; zu finden, und so die sozialen Regeln der Rücksichtnahme, die die Pandemie notwendig macht, lautstark ignorieren. Wer im täglichen Leben die absolute Erfüllung der eigenen Bedürfnisse als viel wichtiger als die Rücksicht auf seine Mitmenschen sieht, der wird sich hoffentlich in der Skitourenszene nicht wohl fühlen.</p>



<p>Es gibt beim Skitourengehen selbstregulierende Elemente, die Menschen die Einsamkeit und Distanz zu den Massen ermöglicht. Das eine ist die notwendige Technik, die für Aufstieg und vor allem Abfahrt Voraussetzung ist, und das zweite, und meist wichtigere, sind die Skills des alpinen Risikomanagements und der Tourenplanung. Beide verlangen langjährige, nie endende Lernprozesse. Die Motivation ist jedoch bei Einsteigern wie Profis die gleiche, so sollte es auch bei der Toleranz gehalten werden.</p>



<p>Wir sollten die positiven Aspekte des rücksichtsvollen Verhaltens beim Skitourengehen in den Umgang mit der Pandemie mitnehmen.</p>



<p>(Geschrieben für <a href="https://www.sportaktiv.com" target="_blank" aria-label="undefined (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener">Sport Aktiv</a>, Ende September 2020)</p>



<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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		<title>Die Bergstation sagt Danke</title>
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		<dc:creator><![CDATA[stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 May 2020 17:55:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Adventure]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2020/05/peterperhab_stephanskrobar.jpg" alt="" width="400" border="0" /><br />Im Sommer 2010 saßen Peter und ich in Boardshorts und Flipflops in Ried im Innkreis bei Fischer im Büro. Die Bergstation war zu dem Zeitpunkt ein paar Monate alt und hatte noch keinen Winter erlebt. Ein Blick auf zehn Jahre Die Bergstation.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im Sommer 2010 saßen Peter und ich in Boardshorts und Flipflops in Ried im Innkreis bei Fischer im Büro. Die Bergstation war zu dem Zeitpunkt ein paar Monate alt und hatte noch keinen Winter erlebt. Der beste Skiproduzent der Welt (Mehrheitsmeinung) hatte uns eingeladen, um uns in ein geheimes Projekt einzuweihen.</p>



<p>Christian, der damalige Marketingleiter, präsentierte uns seine Idee.</p>



<p>&#8220;Ihr sollt mit einem Team von motivierten Hobbyskitourengehern über die Alpen gehen!&#8221;<br>
&#8220;…&#8221;<br>
&#8220;Ihr sucht die Route aus. Auf Wiedersehen. Wir hören uns.&#8221;</p>



<p><strong>Zehn Jahre später ist Die Bergstation zehn Jahre alt.</strong> (Ich lasse diesen Satz sickern.) Inzwischen haben wir zehn Mal die Fischer Transalp geplant und geleitet und Die Bergstation als vielseitigen Anbieter im Skitouren und Freeridebereich etabliert und uns damit einen Traum erfüllt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="639" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/skitouren_strategie-e1664447562492-1024x639.jpg" alt="" class="wp-image-2604" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/skitouren_strategie-e1664447562492-1024x639.jpg 1024w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/skitouren_strategie-e1664447562492-300x187.jpg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/skitouren_strategie-e1664447562492-768x479.jpg 768w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/skitouren_strategie-e1664447562492-1536x958.jpg 1536w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/skitouren_strategie-e1664447562492.jpg 1856w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Wir machen, was wir gut können: Sitzen und schauen. (Transalp 2014)</figcaption></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>In diesem Jahrzehnt haben wir viel ausprobiert</strong>, stundenlang an vielen Hotelbars oder daheim über inhaltliche, strategische aber vor allem stilistische und emotionale Ausrichtung diskutiert. Unsere Freeride Camps, Skitouren, Techniktrainings und Vorträge machen wir vor allem weil wir Freude daran haben und diese Freude am Abenteuer abseits des Alltags hoffentlich an unsere Kundinnen und Kunden (die im Übrigen sehr oft zu richtig guten Freunden geworden sind) weitergeben können. </p>



<p><strong>Wir halten diese Freude auch abseits der Bergstation am Leben.</strong> Gemeinsam bilden wir jedes Jahr viele SkilehrerInnen aus, wir schulen Bergretter, Meinungsbildner und Athleten im Lawinensuchbereich und dürfen bei der Materialentwicklung bei <a href="https://www.pieps.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Pieps (opens in a new tab)">Pieps</a>, <a href="https://www.fischersports.com/at_de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Fischer (opens in a new tab)">Fischer</a> und <a href="https://www.eskagloves.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Eska (opens in a new tab)">Eska</a> mitreden. Peter ist die oberste Instanz bei allen alpinen Belangen der <a href="https://www.fischersports.com/at_de/transalp2020" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Fischer Transalp (opens in a new tab)">Fischer Transalp</a>, ich darf bei der <a href="https://www.freerideworldtour.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Freeride World Tour (opens in a new tab)">Freeride World Tour</a> die Athleten, Medien und Mitarbeiter in der Lawinensuche schulen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="691" height="450" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/peterstephanhallstaettergletscher.jpg" alt="gletscher training" class="wp-image-2220" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/peterstephanhallstaettergletscher.jpg 691w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/peterstephanhallstaettergletscher-300x195.jpg 300w" sizes="(max-width: 691px) 100vw, 691px" /><figcaption>Oder stehen und schauen. (Dachstein, 2013)</figcaption></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Das lebt vor allem durch die großartigen Guides</strong>, die wir schon einladen durften, für Die Bergstation zu führen. Danke Patrick, Hans, Markus, Lachi, Lu, Rol, Georg, Sepp, Flo, Clem, Reini, Birgit, Erich, Gerhard, Holi, Simon, Oliver, Stefan, Jochen, Paz, Roman und Ranjo.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="536" height="413" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/peterstephkartenlesen2.jpg" alt="" class="wp-image-300" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/peterstephkartenlesen2.jpg 536w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/peterstephkartenlesen2-300x231.jpg 300w" sizes="(max-width: 536px) 100vw, 536px" /><figcaption>Oder in die Karte schauen. (Transalp 2012)</figcaption></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Und ihr &#8211; unsere Gäste &#8211; macht das möglich, danke dafür. Es macht Spaß und bereichert unseren Job, so viele unglaublich interessante und vielseitige Menschen aus allen Bereichen des Lebens kennenzulernen, von der Gewichtheberin bis zum Kardiologen, von der Pferdehalterin zur Biophysikerin (Sandra, Martin, Katrin, Andrea respektive). Gemeinsam Ski fahren und solche Gespräche (siehe unten) motivieren uns, weiter an unserem Angebot und der Ausrichtung von Die Bergstation zu arbeiten. </p>



<p>&#8220;Und? Was machst du?&#8221;<br>
&#8220;Bin bei der UNO.&#8221;<br>
&#8220;Was machst da?&#8221;<br>
&#8220;Bin fürn Weltraum zuständig.&#8221;</p>



<p>Wir sehen uns im neuen Winter!</p>



<p>(Mehr zu den Camps <a href="https://www.diebergstation.at/freeride-camps/">hier</a> und ein Artikel über die Transalp 2012 <a href="https://www.diebergstation.at/2012/04/durch-die-alpen-schon-wieder/">hier</a>.)</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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		<item>
		<title>Skitouren &#8211; Es ist nicht immer nur die Lawine</title>
		<link>https://www.diebergstation.at/skitourengehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Oct 2019 10:46:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alpine Safety]]></category>
		<category><![CDATA[Die Bergstation]]></category>
		<category><![CDATA[Opinion]]></category>
		<category><![CDATA[absturz]]></category>
		<category><![CDATA[lawinen]]></category>
		<category><![CDATA[skitouren]]></category>
		<category><![CDATA[treewell]]></category>
		<category><![CDATA[verirren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2019/10/skitouren.jpg" alt="" width="400" border="0" /><br />Lawinen sind ein wichtiger Faktor beim Skitourengehen und Freeriden, das ist unbestritten, doch sind vor allem Einsteiger und Einsteigerinnen meist in lawinensicherem Gebiet unterwegs. Dieser Artikel soll die Aufmerksamkeit auch auf andere Gefahrenquellen beim Skitourengehen lenken, die Übermacht der ‚Angst vor der Lawine‘ durch Fokus auf andere Risiken abschwächen und so die Unsicherheit vor dem Skitourengehen nehmen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Viele Wintersportbegeisterte spielen mit dem Gedanken, dieses Skitourengehen, von dem alle schwärmen, einmal auszuprobieren. Klingt ja faszinierend. Allerdings ist da die stets präsente Gefahr, von der Lawine frühzeitig aus dem Leben gerissen zu werden. Das berichten jedenfalls viele Medien und die Arbeitskollegen, die auch schon einmal davon gehört haben, dass der Bekannte einer entfernten Bekannten angeblich den weißen Tod gestorben sei. Also lieber nicht. Man weiß ja nie.</p>



<p>Nun soll dieser Text zunächst mit dieser Fehleinschätzung aufräumen. Lawinen sind ein wichtiger Faktor bei Skitouren und beim Freeriden, das ist unbestritten, doch sind vor allem Einsteiger und Einsteigerinnen meist in lawinensicherem Gebiet (so etwas gibt es) unterwegs. Und außerdem soll dieser Artikel die Aufmerksamkeit mehr auf andere Gefahrenquellen beim Skitourengehen lenken. Also die Übermacht der &#8216;Angst vor der Lawine&#8217; durch Fokus auf andere Risiken abschwächen und so die Unsicherheit vor dem Skitourengehen nehmen.</p>



<p>Klingt wie ein unmögliches Unterfangen, aber probieren wir es einmal.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Winter 2018/19</h2>



<p>Der vergangene Winter war in vielen Belangen ein außergewöhnlicher. Die extremen Schneefälle der ersten Jännerhälfte haben zwei Dinge ausgelöst. Zum einen sind die Medien in eine Art hyperventilierende Schnappatmung verfallen, die mit der Realität des Alltags in einer sehr schneereichen Region des Landes wenig zu tun hat (der Autor dieses Textes lebt in einer der scheereichsten Regionen des Landes), und zweitens haben sie eine Reihe anderer Gefahren beim Tourengehen verstärkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lockerschneemassen und Treewells &#8211; Hohlräume im lichten Wald</h2>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large wp-image-2717"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="612" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/treewell-1024x612.jpg" alt="" class="wp-image-2108" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/treewell-1024x612.jpg 1024w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/treewell-300x179.jpg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/treewell-768x459.jpg 768w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/treewell.jpg 1109w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Danyo und sein Snowboard vor den Treewells. (Motherland Camp 2012, Tauplitz)</figcaption></figure>



<p>Anfang des Jahres ist in der Steiermark ein Lehrer wenige Meter neben der Piste und vor den Augen seiner Schülerinnen im Lockerschnee erstickt. Er ist ganz banal über den Pistenrand hinaus über eine Böschung geschlittert, wurde vom nachrutschenden Lockerschnee begraben und&nbsp;konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien. Diese unglaubliche Tragödie zeigt eine der größten Gefahren, die vor allem in Perioden starken Niederschlags auftreten. Bei heftigem Schneefall bleiben Skitourengeherinnen und Freerider oft in leicht bewaldetem und mäßig steilem Gelände &#8211; vor allem auch wegen schlechter Sicht im baumfreien Gebiet. Und besonders um Nadelbäume bilden sich oft metertiefe Hohlräume &#8211; sogenannte Treewells (&#8220;Baumbrunnen&#8221;), lautlose Fallen aus denen man sich nicht mehr befreien kann, zumal Ski oder Snowboard oft als zusätzliche Anker wirken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Absturz</h2>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full wp-image-2711"><img loading="lazy" decoding="async" width="945" height="630" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/LuistrenkerErnstBaumann.jpg" alt="" class="wp-image-2086" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/LuistrenkerErnstBaumann.jpg 945w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/LuistrenkerErnstBaumann-300x200.jpg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/LuistrenkerErnstBaumann-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 945px) 100vw, 945px" /><figcaption>Luis schaut. (Foto: Ernst Baumann)</figcaption></figure>



<p>Die Absturzgefahr war im schneereichen Winter nicht größer oder kleiner als sonst. Sie gilt als oft vom Wetter unabhängige Gefahr, die beim Bewegen in den Bergen naturgemäß gegeben ist. Viele Menschen stellen sich unter Absturz ein Trenkereskes, dramatisches Herabstürzen über eine mehrere tausend Meter hohe Nordwand vor, begleitet von gutturalem Schrei und entsetztem Blick der zumeist weiblichen Beobachterin. Oft bedeutet ein Absturz beim Skitourengehen allerdings ein Abrutschen über wenige (oder mehrere) Meter felsiges Gelände, das ungute Verletzungen nach sich zieht. Tatsächlich tritt dieses Gefahrenmuster gar nicht so selten auf, weil einige Faktoren mitspielen. Zum einen die Schneebedingungen (wenig Schnee und harte Schneedeckenoberfläche sind besonders brisant), zum anderen ist vor allem beim Aufstieg der Halt am Ski durch die Fersenfreiheit der Bindung reduziert. Bei der Abfahrt verstärkt fehlende Technik und Selbstüberschätzung diese Gefahr.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Verirren</h2>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full wp-image-2715"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/skitourimnebel.jpg" alt="" class="wp-image-2097" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/skitourimnebel.jpg 1000w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/skitourimnebel-300x200.jpg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/skitourimnebel-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption>Fischer Transalp 2018 (Foto: Max Kroneck/Fischer)</figcaption></figure>



<p>Bei starkem Schneefall oder einfallendem Nebel einfach verschwinden. Auch diese Gefahr war im niederschlagsreichen #Powstria des vergangenen Jänners größer als sonst. Wer gemeinsam in Skigebietsnähe unterwegs ist, und bei schlechter Sicht bei der Abfahrt kurz verloren geht, wird meistens von den Begleitern schnell wieder gefunden, Telefon sei Dank. Anders ist es, wenn das Sich-kurz-Verlieren entweder Punkt 1 oder Punkt 2 nach sich zieht, oder das Wetter so umschlägt, dass ein Wiederfinden unmöglich wird. Gerade bei schnell einsetzenden Extrembedingungen kann die Situation eskalieren, neben fehlender Sicht wird bei starkem Wind auch die akustische Kommunikation unmöglich. Anfang Februar ist ein erfahrener Tourengeher als Resultat sich rapide ändernder Bedingungen tragisch erfroren.</p>



<p>Warum waren aber die Lawinen weniger Thema? Einerseits beschleunigt das Eigengewicht der Neuschneemassen die Setzung &#8211; so war nach 15 Tagen mehr oder weniger andauerndem Schneefall und der damit verbundenen Lawinenwarnstufe 4 und 5 in der Steiermark nach einigen Tagen moderater Temperatur und Sonne die LWS wieder bei 2. Die Situation hat sich also schnell beruhigt. Und andererseits, und das macht Hoffnung, die Menschen brauchen keine geifernden Medien um zu verstehen, dass bei anhaltend starkem Schneefall, starkem Wind, und nicht mehr als einem halben Meter Sicht hochalpine Räume kein guter Platz für entspanntes Skitourengehen oder Freeriden sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Ist nun nach Lektüre dieses Textes die Hemmschwelle, mit dem Skitourengehen zu beginnen, gesunken? Wahrscheinlich nicht. Allerdings ist hoffentlich das Bewusstsein schärfer geworden, dass man beim Skitourengehen eine Vielzahl an Faktoren beachten muss. Faktoren, die eigentlich logisch erscheinen und derentwegen man nicht in Panik sondern nüchterne Aufmerksamkeit verfallen sollte. Es wird nun nicht ein altes Sprichwort, demnach zu Tode gefürchtet auch gestorben sei, bemüht, sondern darauf hingewiesen, dass vor allem im Anfängerbereich die Anreise zur Skitour gefährlicher sein kann als die Tour selbst. Skitourengehen ist wunderschön, deshalb machen es ja so viele Menschen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Über den Autor</h2>



<p>Stephan Skrobar ist staatlich geprüfter Skilehrer und Skiführer und Alpinausbildner für den<a href="http://www.skilehrerverbandsteiermark.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> steirischen Skilehrerverband</a>. Gemeinsam mit Peter Perhab leitet er das ‚<a href="http://www.diebergstation.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Bergstation Freeride &amp; Alpin Center</a>‘. Stephan betreibt nebenher eine Kommunikationsagentur. Einer seiner engsten Freunde ist vergangenen Winter bei einer Skitour ums Leben gekommen. Dieses prägende Ereignis war Motivation für diesen Text.</p>



<p>(Dieser Artikel wurde für das <a href="https://www.sportaktiv.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SportAktiv Magazin</a> geschrieben.)</p>
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		<title>Welcher Freerideski?</title>
		<link>https://www.diebergstation.at/welcher-freerideski/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Oct 2018 16:30:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Die Bergstation]]></category>
		<category><![CDATA[Material]]></category>
		<category><![CDATA[Opinion]]></category>
		<category><![CDATA[dynafit]]></category>
		<category><![CDATA[fischer]]></category>
		<category><![CDATA[freerideski]]></category>
		<category><![CDATA[freeski]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2018/10/fischer-ski2018.jpg" alt="" width="400" border="0" /><br />Eine wiederkehrende Frage ist, was wir uns gerade beim Freeriden so an die Füße schnallen (und wie). Hier ein Blick auf das Skimaterial des anstehenden Winters, und warum wir das gerne verwenden.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure class="wp-block-image"><figcaption></figcaption></figure>


<p>Wir sehen es als Auszeichnung, dass wir regelmäßig um unsere Meinung zu Material gefragt werden. Und auch wenn uns gelegentlich der Schalk im Nacken sitzt, und wir liebend gerne mit fragwürdigen Empfehlungen um uns werfen würden (&#8220;Plastikskischuhe sind überbewertet!&#8221;) so nehmen wir das in uns gesteckte Vertrauen schon ernst. Wir machen da auch kein Geheimnis aus unserem Naheverhältnis zum besten Skiproduzenten am Markt (&#8220;<a href="https://www.fischersports.com/" target="_blank" rel="noopener">Fischer</a>, warum fragst du?&#8221;), versuchen aber trotzdem so objektiv wie möglich zu bleiben.</p>



<p>Eine wiederkehrende Frage ist, was wir uns diesen Winter beim Freeriden so an die Füße schnallen (und wie). Hier unser aktuelles Skimaterial, und warum wir das gerne verwenden.</p>



<p>Wir (Kollege Peter Perhab und ich) sind beide um die 178 groß, und haben beide Schuhgröße 25.5. Zufall? Natürlich.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="221" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/a17418_ranger_fr-1024x221.jpg" alt="" class="wp-image-1972" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/a17418_ranger_fr-1024x221.jpg 1024w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/a17418_ranger_fr-300x65.jpg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/a17418_ranger_fr-768x166.jpg 768w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/a17418_ranger_fr.jpg 1500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Mein Go-to Freerideski ist seit Mitte des vergangenen Winters der <a href="https://www.fischersports.com/at_de/ranger-102-fr-166?c=485" target="_blank" rel="noopener">Fischer Ranger 102</a>, und zwar in 184 (länger gibt es ihn nicht). Darauf geschraubt ist die Fischer Tour Classic (besser bekannt als <a href="https://www.dynafit.com/equipment/bindings/tlt-radical-st-2.0-binding-105mm" target="_blank" rel="noopener">Dynafit Radical 2</a>). Noch passender wäre allerdings die Marker Kingpin. Dass ich einer Pinbindung auf meinem abfahrtsorientierten Freerideski vertraue, hat gedauert. Ich habe bei Pinbindungen zwar nie die Angst gehabt, sie könnten sich mit einem lauten &#8220;Ziiiingg!&#8221; von mir und meinem Schuh trennen, mir hat einfach die Stabilität gefehlt, die klassische Bindungen mit ihrem Gewicht gebracht haben.</p>



<p>Aber es hat sich einiges geändert. Damals (siehe historische Fotos unten) waren Freerideski entweder schwer und leblos oder instabil und leblos. Heute ist die Bauweise schon so fortgeschritten, dass sich Ski extrem leicht und trotzdem lebhaft und stabil herstellen lassen (mehr dazu vielleicht in einem folgenden Beitrag zum Thema &#8216;Tourenski&#8217;).</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="678" height="450" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/ZC02843.jpg" alt="" class="wp-image-2024" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/ZC02843.jpg 678w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/ZC02843-300x199.jpg 300w" sizes="(max-width: 678px) 100vw, 678px" /></figure>



<p>Die erwähnte Zusammenarbeit mit dem oberösterreichischen Skiproduzenten bringt auch Privilegien mit sich. Das heißt, dass ich bei sehr knusprigen Bedingungen zum <a rel="noopener" href="https://www.fischersports.com/at_de/ranger-108-ti-162?c=485" target="_blank">Fischer Ranger 108</a> in 188, und bei wirklich fetten Powdertagen zum <a rel="noopener" href="https://www.fischersports.com/at_de/ranger-115-fr-165?c=485" target="_blank">Fischer Ranger 115</a> in 196 greifen kann. Trotzdem sei gesagt, die Freeride Topmodelle aller großen Hersteller sind qualitativ hochwertig und haben mit den damaligen Latten nicht mehr viel gemeinsam.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="664" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/steph_mutestiffy1739.jpg" alt="" class="wp-image-1999" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/steph_mutestiffy1739.jpg 1000w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/steph_mutestiffy1739-300x199.jpg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/steph_mutestiffy1739-768x510.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure>



<p>(Stephan bringt den Winter über die Stadt. Wien, 2006. Ski: Fischer Kehua. Foto: <a rel="noopener" href="http://claudiaziegler.com" target="_blank">Claudia Ziegler</a>) </p>



<p>In den nächsten Beiträgen geht es dann (hoffentlich) um die passenden Schuhe und auch ein Blick auf was einen modernen Tourenski ausmacht folgt. Fragen beantworten wir weiterhin gerne, Anmeldung zum Newsletter <a href="https://www.diebergstation.at/newsletter/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.
</p>
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		<title>Die 7 Naturgesetze der Skiguides</title>
		<link>https://www.diebergstation.at/die-7-naturgesetze-der-skiguides/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Sep 2018 10:47:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Adventure]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Camps]]></category>
		<category><![CDATA[Die Bergstation]]></category>
		<category><![CDATA[Opinion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2018/08/bergfuehrer-hilfe.jpg" alt="" width="400" border="0" /><br />Bei kaum einer anderen Sportart erlebt man die Gesetze der Natur intensiver als beim Skitourengehen und Freeriden. Aber nicht nur Wind und Wetter sind draußen spürbar, auch dein Guide folgt scheinbar gewissen unabänderlichen Naturgesetzen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Bei kaum einer anderen Sportart erlebt man die Gesetze der Natur intensiver als beim Skitourengehen und Freeriden. Aber nicht nur Wind und Wetter sind draußen mit alttestamentarischer Wucht spürbar, auch dein Skiguide folgt scheinbar gewissen unabänderlichen Naturgesetzen.</p>



<p>Diesen hier zum Beispiel.</p>



<p><strong>1. &#8220;Es gibt keinen schlechten Schnee!&#8221; sagt dein Skiführer im Bruchharsch.<br></strong>Und grinst dabei.</p>



<p><strong>2. Dein Guide wird nie die Steighilfe verwenden.<br></strong>Das wäre viel zu viel Aufwand.</p>



<p><strong>3. Du wirst nie schneller auf- oder abfellen als dein Guide. Wenn doch, dann lässt dein Guide das zu, damit du dich besser fühlst.<br></strong>Wie das? Durch Übung.</p>



<p><strong>4.&nbsp;Dein Guide möchte auf der Hütte drinnen sitzen. Oder wenigstens nicht in der Sonne.</strong></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full wp-image-2172"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="400" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/skitour-huette.jpg" alt="" class="wp-image-1795" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/skitour-huette.jpg 600w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/skitour-huette-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption>&#8220;Schnell hinein&#8221;</figcaption></figure>



<p><strong><br>5. Du wirst laut deinem Guide immer besser fahren als im vergangenen Winter.<br></strong>Was meistens ja auch stimmt.</p>



<p><strong>6. Der Rucksack deines Guides sieht immer kleiner und leichter aus als deiner, hat aber immer mehr Inhalt.<br></strong>Das sind die ungelösten physikalischen Rätsel, die das Leben am Berg so interessant gestalten.</p>



<p><strong>7. Dein Guide kennt jeden Berg und weiß immer, wie das Wetter wird. Auch wenn dein Guide gerade keine Ahnung hat.</strong></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full wp-image-1340"><img loading="lazy" decoding="async" width="1003" height="647" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/gruppeselafi15.jpg" alt="wechte" class="wp-image-1427" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/gruppeselafi15.jpg 1003w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/gruppeselafi15-300x194.jpg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/gruppeselafi15-768x495.jpg 768w" sizes="(max-width: 1003px) 100vw, 1003px" /><figcaption>&#8220;Du erkennst den Guide an der Größe seiner Ski.&#8221; Eine alte Bauernregel.</figcaption></figure>



<p>Die Bergstation bietet <a href="https://www.diebergstation.at/skitouren/">Skitouren Camps</a> für Einsteiger und Fortgeschrittene. Außerdem <a href="https://www.diebergstation.at/freeride-camps/">Freeride Camps</a> und <a href="https://www.diebergstation.at/skitechnik-camps/">Skitechnik Training</a>. Alle unsere Guides sind geprüfte Skiführer und freuen sich, mit euch unvergessliche Tage zu verbringen und zu zeigen, dass die oben genannten Punkte nicht ernst gemeint sind. Jedenfalls nicht ganz.</p>
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		<title>Schnee!</title>
		<link>https://www.diebergstation.at/schnee/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2016 10:51:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alpine Safety]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Opinion]]></category>
		<category><![CDATA[downdays]]></category>
		<category><![CDATA[gefahren]]></category>
		<category><![CDATA[lawinen]]></category>
		<category><![CDATA[lawinensicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[schnee]]></category>
		<category><![CDATA[schneedecke]]></category>
		<category><![CDATA[schneemetamorphose]]></category>
		<category><![CDATA[schneeumwandlung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der ganz gewöhnliche Versuch einer oberflächlich gehaltenen Überlegung, was man als Freeskier über Schnee und seine Eigenschaften wissen muss.<a href="http://www.diebergstation.at/2016/01/06/schnee/"> Mehr...</a></p>
<p><img src="http://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2016/01/snowflakeicon.jpg" alt="" width="200" border="0" /></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em><a href="http://freeski.downdays.eu" target="_blank" rel="noopener">Downdays</a> hat in der&nbsp;zweiten Ausgabe des Winters 15/16 diesen Text schon Ende November gebracht, in der Annahme, er wäre anlaßbezogen. Heute wissen wir, der Schnee ist erst nach Jahreswechsel gekommen. Daher erst jetzt ein paar Worte über Schnee, geschrieben von einem Chionophilen.</em></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="387" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/chionophile.jpg" alt="" class="wp-image-1400" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/chionophile.jpg 640w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/chionophile-300x181.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>



<p>Ein Artikel über Schnee &#8211; noch dazu ein relativ kurzer &#8211; ist ungefähr so außergewöhnlich wie lautstarkes Beschweren, dass die fetten Skienden nicht in die Gondel passen. Aber anders als dem nervigen Skitransport gehört dem Schnee meine uneingeschränkte Liebe und Aufmerksamkeit, und das schon seit Jahrzehnten. Daher hier der gewöhnliche Versuch einer oberflächlich gehaltenen Überlegung, was man als Freeskier über Schnee und seine Eigenschaften wissen muss.</p>



<p><strong>Wie entsteht Schnee?</strong></p>



<p>Wikipedia, wieder mal: “Schnee entsteht, wenn sich in den Wolken feinste Tröpfchen unterkühlten Wassers an Kristallisationskeimen (zum Beispiel Staubteilchen) anlagern und dort gefrieren.”</p>



<p>Schnee besteht aus vielen kleinen Eiskristallen, die meist stark verzweigt sind. Die Kristalle haben eine sechseckige Plättchen- oder Sternform. Schneeflocken sind keine gefrorenen Wassertropfen, sondern bilden sich in einer Kette von physikalischen Prozessen. Können Schneeflocken auch fünf- oder achtzackig sein? Nein. Gibt es zwei Schneeflocken, die gleich aussehen? Die Wahrscheinlichkeit schreit auch hier “Nein.” Sind Schneekristalle in ihrer ursprünglichen Form komplett symmetrisch und perfekt? Ebenfalls Nein.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large wp-image-1541"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="878" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/bentleysnowflake3-1024x878.jpg" alt="" class="wp-image-2151" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/bentleysnowflake3-1024x878.jpg 1024w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/bentleysnowflake3-300x257.jpg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/bentleysnowflake3-768x659.jpg 768w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/bentleysnowflake3.jpg 1348w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Imperfect perfection. (<a href="http://snowflakebentley.com" target="_blank" rel="noopener">Snowflake Bentley</a>)</figcaption></figure>



<p><strong>Die Schneedecke, Schönmacher der Natur</strong></p>



<p>Liegt der Schnee erst mal am Boden und deckt die Unschönheiten/Unregelmäßigkeiten der Natur gnädig zu wird er für uns relevant. Dass es unterschiedliche Schneekonsistenz gibt, die sich noch dazu schnell ändern kann, ist jedem, der schon einmal mit der Zunge Schneeflocken gefangen hat, bekannt. Aber welche Einflüsse ändern den Schnee und wie betreffen sie uns als Freeskier?</p>



<ol class="wp-block-list"><li>Luftfeuchtigkeit und Temperatur. Bindet den Schnee und setzt die Schneedecke. Je nach Ausmaß der Feuchtigkeit und Temperatur kann der Schnee nun schneller werden oder bremsen.</li><li>Wind. Bindet den Schnee und macht ihn in Kombination mit Kälte spröde, bremst wenn Schneekristalle brechen und scharfkantiger werden.</li><li>Die Schwerkraft. Zieht den Schnee und dich nach unten.</li></ol>



<p>Schnee ist in einem Zustand permanenter Veränderung. Auch wenn er scheinbar still daliegt und Postkartenmotiv spielt, laufen in der Schneedecke umsetzende Prozesse ab, die die Konsistenz verändern. Zum einen folgt auch Schnee den Gesetzen der Schwerkraft und kriecht&nbsp;immer talwärts. (Daher werden Geländeformen bei größeren Schneemassen flacher.) Und zum anderen kann durch Umwelteinflüsse zum Beispiel aus einem relativ sicheren Hang in kurzer Zeit ein gefährliches Abenteuer werden.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full wp-image-1547"><img loading="lazy" decoding="async" width="538" height="540" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/donald_snow.jpg" alt="" class="wp-image-1405" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/donald_snow.jpg 538w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/donald_snow-300x300.jpg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/donald_snow-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 538px) 100vw, 538px" /><figcaption>Truer words were never spoken.</figcaption></figure>



<p><strong>Wann ist die Schneedecke gefährlich?</strong></p>



<p>Wie in so vielen Bereichen des Lebens sind Extremzustände nicht unbedingt das Entspannendste. So ist es natürlich auch beim Schneedeckenaufbau.</p>



<p>Zweierlei dazu: Erstens sind extreme Unterschiede in der Schneedecke ein Gefahrenzeichen. Zum Beispiel Temperaturunterschiede, aber natürlich auch und vor allem Unterschiede in der Konsistenz. Daraus ergibt sich nicht ein homogener <em>Snowpack</em>, sondern eine Überlagerung vieler verschiedener Schichten mit unterschiedlicher Festigkeit, Bindung, Dichte undsoweiter. Je mannigfacher sie sind, desto häufiger kann es Schichten geben, die ungut miteinander verbunden sind oder als Gleitschicht fungieren können. Die Schneedecke ist lawinengefährlich, und gerade im Frühwinter finden wir solche Eigenschaften. Temperaturunterschiede zwischen Luft und Untergrund sind groß, die Schneemächtigkeit gering. Wird ein Hang allerdings den Winter über regelmäßig befahren, so zerstört das Gleitschichten und die Lawinenwahrscheinlichkeit sinkt. Wichtig bei diesem Phänomen ist, dass das Gelände wirklich über einen längeren Zeitraum und nach allen Niederschlagsperioden befahren wird. Zu Tragen kommt dieser positive Effekt dadurch erst später in der Saison, und der Frühwinter bleibt eine nicht zu unterschätzende Zeit für Lawinengefahr.</p>



<p>Und den zweiten Extremzustand finden wir normalerweise im Frühjahr, wenn Sister Sonne ihr Werkzeug auspackt, die Schneedecke bearbeitet und Spielverderberin spielt, weil sie Hänge gefährlich macht. Je später der Winter, desto größer ist der Einfluss der Sonne und desto unterschiedlicher ist die Schneequalität in verschiedenen Expositionen, Hangneigungen und Höhenlagen. Während man im schattigen Norden noch Pulver findet, kann in Südhängen die Schneedecke durch Sonneneinstrahlung bereits komplett durchfeuchtet sein. (Südliche Hemisphäre? Andersrum.)</p>



<p>Eine solche Schneedecke weist zwar keine unterschiedlichen Schichten mehr auf, ist als gesamtes allerdings instabil und in ihrer Masse &#8211; wenn einmal in Bewegung &#8211; ein gnadenloser Frachtzug, der ziemlich alles und jedes wegräumt, das im Weg herumliegt. Es existieren genug Videos, die zeigen wie Nassschneelawinen Sessellifte, Verkehrswege oder ganze Dörfer annihilieren.</p>



<p>Da sich Schnee im Zustand einer ständigen Metamorphose befindet, bleibt er für uns jeden Tag spannend. Sich mit oder im Schnee spielen bringt Erfahrung und Wissen über die verschiedenen Formen und erlaubt außerdem, Sinnsprüche über die Vergänglichkeit von Schneekristallen zu formulieren. Wer’s mag.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="616" height="420" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/schneesinnspruch.jpg" alt="" class="wp-image-1411" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/schneesinnspruch.jpg 616w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/schneesinnspruch-300x205.jpg 300w" sizes="(max-width: 616px) 100vw, 616px" /></figure>



<p><strong><br>Über den Autor</strong><br>Stephan Skrobar ist staatlich geprüfter Skilehrer und Skiführer, fährt im Fischer Freeski Team, ist Alpinausbildner für den steirischen Skilehrerverband, Team Manager des&nbsp;Pieps Freeride Teams&nbsp;und Leiter vom ‘Die Bergstation Freeride &amp; Alpin Center’. Stephan betreibt auch eine Kommunikationsagentur und liebt gepflegten Punkrock. Beide (Stephan und Punkrock) sind nicht immer ernst zu nehmen.</p>
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		<title>Redundanz im Backcountry</title>
		<link>https://www.diebergstation.at/redundanz-im-backcountry/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2015 11:50:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alpine Safety]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Opinion]]></category>
		<category><![CDATA[alpine sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[downdays]]></category>
		<category><![CDATA[redundanz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Leben ist bekanntlich kein Streichelzoo, und oft genug muss man mit den langwierigen Konsequenzen risikobehafteten Verhaltens leben. Ja, genau. Das macht das Leben ja erst lebenswert. Was können wir also tun, um Horrorszenarien weitgehend vorbereitet entgegenzutreten?<a href="http://www.diebergstation.at/2015/11/13/redundanz-im-backcountry/"> Mehr...</a></p>
<p><img src="http://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2015/11/Redundantly_redundant_road_sign.jpg" alt="" width="400" border="0" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Weil wir ja Fans von <a href="http://freeski.downdays.eu" target="_blank" rel="noopener">Downdays</a> sind, und uns Layout und Inhalt immer wieder in leise Verzückung werfen, freuen wir uns natürlich, auch diese Saison wieder die Vielschichtigkeiten des Winters betrachten zu dürfen. Diese Expertenartikel erscheinen in der <a href="http://freeski.downdays.eu/magazine/" target="_blank" rel="noopener">Printausgabe</a> des Magazins, und hernach auch hier.</em></p>



<p>Irgendwo im vorderen Teil der ersten Downdays Ausgabe des Winters 15/16&nbsp;beschreibt <a href="https://www.facebook.com/DaneTudorShreds" target="_blank" rel="noopener">Dane Tudor</a> einen Tag, den er sich höchstwahrscheinlich anders vorgestellt hat. Und bei allem “Es gibt ja auch eine positive Seite der Medaille” muss gesagt werden, dass bis heute jeder, den ich kenne &#8211; mich inkludiert &#8211; auf jede Sportverletzung liebend gerne verzichtet hätte, hätte er oder sie die Wahl gehabt.</p>



<p>Aber das Leben ist bekanntlich kein Streichelzoo, und oft genug muss man mit den schmerzhaften und langwierigen Konsequenzen jungen und risikobehafteten Verhaltens leben. Ja, genau. Das macht das Leben ja erst lebenswert.</p>



<p>Zurück zu den nüchternen Fakten. Dass ein Ausflug ins winterliche Backcountry mehr Potential für Desaster (ich bin mir sicher, dass irgendwo in Finnland eine obskure Death Metal Band diesen Namen trägt) als ein frühlingshafter Nachmittag im Biergarten in sich birgt, liegt nahe. (Bei näherer Betrachtung vielleicht nicht. Hm.)</p>



<p>Was können wir also tun, um Horrorszenarien weitgehend vorbereitet entgegenzutreten? Gut vorbereiten.</p>



<p><em>&#8220;Redundanz ist das zusätzliche Vorhandensein funktional gleicher oder vergleichbarer Ressourcen eines […] Systems, wenn diese bei einem störungsfreien Betrieb im Normalfall nicht benötigt werden.&#8221; (sagt Wikipedia, und wir stimmen zu.)</em></p>



<p>Vor jedem Trip in den alpinen Winter, und sei es nur ein schneller nachmittäglicher Hikeausflug aus dem Skigebiet heraus, läuft im Hinterkopf ein immer gleicher Gedankengang ab: Was kann schiefgehen und wie werde ich darauf reagieren?</p>



<p>Je größer das Projekt, je mehr unsichere Faktoren ins Spiel kommen, desto aufwändiger werden die Überlegungen und die notwendigen Vorbereitungen. Ad hoc fallen mir vier Bereiche ein, die ich &#8211; mal genauer, mal oberflächlicher &#8211; überdenke.</p>



<p><strong>1. Mit wem bin ich unterwegs?</strong><br>Abgesehen von Solounternehmungen ist das Buddy System eine effektive Möglichkeit, redundant am Weg zu sein. In losen Paaren fährt man gegenverantwortlich &#8211; jeder weiß, wo der Partner gerade ist und was er oder sie gerade macht. Zusätzlich können sich Partner in ihren Kompetenzen gut ergänzen und stärken.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large wp-image-1500"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="662" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/bastisteph-1024x662.jpg" alt="" class="wp-image-1382" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/bastisteph-1024x662.jpg 1024w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/bastisteph-300x194.jpg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/bastisteph-768x497.jpg 768w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/bastisteph.jpg 1195w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>&#8220;Kompetenzen&#8221;, &#8220;ergänzen&#8221;, &#8220;stärken&#8221;. (Mit <a href="http://skibikehike.blogspot.co.at/2014/04/140406-serles-2717m-nordrinne.html" target="_blank" rel="noopener">Mel und Basti unterwegs</a>. Serles 2014)</figcaption></figure>



<p><strong>2. Wie kann ich kommunizieren?</strong><br>Die wichtigste Überlegung ist, ob und wie ich eine Rettungskette initiieren kann: Kann ich die Außenwelt kontaktieren und notwendige Informationen übermitteln? Möglichkeiten, die Rettungskette einzuleiten sind: Mobiltelefon. Geht das wegen mangelnder Netzabdeckung nicht, dann Funkgerät. Kein Funkgerät und keine Trucker-CB-HelloRubberDucky Skills? Satellitentelefon. Und bevor die leicht schnaufende Argumentation “Ja, aber wer hat denn schon ein Satellitentelefon und überhaupt, was das alles kostet?” beginnt. Das stimmt. Mit einem Satellitentelefon telefonieren ist teuer, aber muss, wenn andere Kommunikationskanäle nicht zur Verfügung stehen, eingeplant werden.</p>



<p><strong>3. Welche Verletzungen kann ich mit meinen Erste Hilfe Fähigkeiten abdecken?</strong><br>Nein, es reicht natürlich nicht, mit autoritärer Stimme laut “Lassen Sie mich durch, ich bin Arzt!” rufen zu können, um medizinische Kompetenz zu erlangen. Genauso wenig darf man sich zu wenig zutrauen. Als Guide oder alter Fuchs ist man regelmäßig bei Unfällen dabei, und erlangt über die Jahre eine gewisse Fähigkeit, die Natur und den Schweregrad einer Verletzung einzuschätzen. Aber erst bei Unfällen, die nicht in Skigebietsnähe oder in vom Helikopter leicht erreichbarem Gelände passieren, muss man selbstverantwortlich handeln. Dann hilft es, wenn man weiß wie man einen SAM Splint anlegt oder über das eigene Geschrei oder das des Verletzten entscheiden kann, ob Transport oder weitere Belastung möglich ist.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full wp-image-1493"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="315" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/sam_splint.jpg" alt="" class="wp-image-1395" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/sam_splint.jpg 600w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/sam_splint-300x158.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption>Uncle Sam wants you to use a SAM splint.</figcaption></figure>



<p><strong>4. Wie kann ich Verletzte transportieren?</strong><br>Oder kann ich sie überhaupt transportieren? Im Idealfall glüht ein grantiger Liftler die nahegelegene Piste zu mir und schleift mich mit seinem Skidoo zur bereitstehenden Rettung. Leider erlaubt das Gelände weder Pistengerät noch Skidoo. Also Helikopter rufen. Shit, kein Flugwetter. Naja, Bergrettung anrufen, die sind austrainiert und in einer guten Stunde hier. Kein Empfang. Wenn also redundante Systeme langsam dünn werden, hilft es, den Abtransportmöglichkeiten mit eigenen Mitteln, also zum Beispiel einer Biwaksackschleife, zu kennen und anwenden zu können.</p>



<p>Bleibt zuletzt die Frage, inwiefern das “Abenteuer” darunter leidet, wenn man im Vorfeld versucht, so viele Risikofaktoren wie möglich zu minimieren. Ich denke, diese Frage kann jeder erst dann leicht beantworten, wenn eine Scheisssituation wirklich eintritt und eine sehr persönliche Angelegenheit wird.</p>



<p><strong>Über den Autor</strong><br>Stephan Skrobar ist staatlich geprüfter Skilehrer und Skiführer, fährt im Fischer Freeski Team, ist Alpinausbildner für den steirischen Skilehrerverband, Team Manager des&nbsp;<a href="http://pieps.com/de/freeride" target="_blank" rel="noopener">Pieps Freeride Teams</a>&nbsp;und Leiter vom &#8216;Die Bergstation Freeride &amp; Alpin Center&#8217;. Stephan betreibt auch eine Kommunikationsagentur und liebt gepflegten Punkrock. Beide (Stephan und Punkrock) sind nicht immer ernst zu nehmen.</p>
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		<title>Es ist Schuppenzeit. Ein Blick auf das Fischer Profoil.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2015 13:06:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Material]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Opinion]]></category>
		<category><![CDATA[Transalp]]></category>
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		<category><![CDATA[transalp]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im kommenden Winter wird Fischer eine neue Aufstiegshilfe auf den Markt werfen, die das traditionelle Steigfell ersetzen soll. Was steckt dahinter? Ein hoffentlich objektiver Erfahrungsbericht.<a href=" http://www.diebergstation.at/2015/03/25/es-ist-schuppenzeit-ein-blick-auf-die-fischer-profoil/"> Mehr...</a><br />
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Im kommenden Winter wird <a href="http://www.fischersports.com" target="_blank" rel="noopener">Fischer</a> eine neue Aufstiegshilfe auf den Markt werfen, die das traditionelle Steigfell ersetzen soll. Was steckt dahinter? Ein Blick auf die Pros und Cons. Die Fotos sind von Fischer und der Transalp.</em></p>



<p>Doch zuerst kommt einmal ein fetter Disclaimer: Ich fahre seit 1998 für Fischer, bin Gründungsmitglied des <a href="http://www.fischersports.com/de/Alpine/Freeski/Team" target="_blank" rel="noopener">Fischer Freeski Teams </a>und werde von den Menschen in Ried &#8211; wo Fischer zu Hause ist &#8211; extrem gut behandelt und bekomme immer mindestens einen Kaffee wenn ich auf Besuch bin. Man kann also Befangenheit attestieren und wird damit wahrscheinlich Recht behalten. Andererseits zwingt mich niemand, diesen Text zu schreiben, auch bekomme ich kein Geld dafür. Ich versuche also, meine Erfahrungen so objektiv wie möglich zu beschreiben. Trotzdem wird die Analyse positiv ausfallen. Warum, steht unten.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large wp-image-1376"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="635" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/profoil_1-1024x635.png" alt="" class="wp-image-1297" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/profoil_1-1024x635.png 1024w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/profoil_1-300x186.png 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/profoil_1-768x477.png 768w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/profoil_1-1536x953.png 1536w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/profoil_1.png 1982w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Das Profoil. Die Klapperschlange der Skibergsteigerei.</figcaption></figure>



<p><strong>Was ist das jetzt genau?</strong></p>



<p>Das Ding heißt <a href="http://www.fischersports.com/en/Alpine/ISPO-2015" target="_blank" rel="noopener">Profoil</a> und ist aus Kunststoff. Vereinfacht gesagt ist es eine Folie mit Schuppen, die ein Vorwärtsgleiten ermöglichen, und ein Rückwärtsrutschen verhindern. Man kennt das von Langlaufskiern, davon produziert Fischer ja auch das eine oder andere Paar. In der Mitte sind die Schuppen in Laufrichtung, auf der Seite sind sie schräg. Das verhindert seitliches Abrutschen bei Querungen. Bei&nbsp;den ersten Prototypen vor zwei Jahren gab es die seitlichen Schuppen noch nicht, was das Leben nicht unbedingt leichter gemacht hat. Jetzt passt es.<br>Befestigt wird das Profoil auf der Lauffläche wie ein herkömmliches Fell &#8211; geklebt und hinten mit Spange fixiert. Allerdings werden beim Profoil die Kanten nicht freigelassen, vielmehr schließt die Folie bündig mit der Seitenkante ab. Das ist ein wichtiger Punkt und ist einer der größten Produktvorteile.</p>



<p><strong><br>Und warum sollte ich das Profoil verwenden?</strong></p>



<p>Fischer wirft da selbstbewusst ein paar Punkte in die Welt.</p>



<p><em>“Es gleitet besser.”</em></p>



<p>Das stimmt. Es gibt in Laufrichtung spürbar weniger Widerstand, das Ding ist einfach schneller. Vergleicht man hernach ein herkömmliches Fell wirkt das Fell in der letzten Phase des Schrittes erstaunlich bremsend. Dafür ist das Profoil nicht so spurstabil, das heißt es schmiert bei harten Bedingungen seitlich ganz leicht ab. Gleiches gilt für den Abstoß. Die Schuppen liegen ein paar Millimeter auseinander, und genau diesen Abstand rutscht man in der Vorwärtsbewegung zurück bevor das Foil greift. Das klingt irritierend und ist es anfänglich auch. Außerdem ist es bei gefrorenen Frühjahrsbedingungen am Morgen ziemlich laut. Erstaunlicherweise habe ich mich an diese Eigenschaften recht schnell gewöhnt und konnte meinen inneren Hulk besänftigen und mich mehr über die gewonnene Geschwindigkeit freuen.</p>



<p><em>“Der Grip”</em></p>



<p>Fischer behauptet “Egal ob nass oder trocken, kalt oder warm, die spezielle PROFOIL Struktur bietet maximalen Grip bei unterschiedlichsten Schneebedingungen.” Auch hier gibt es Für und Wider und auch hier überwiegen die Pros. Beginnen wir mit den Nachteilen. Bei einer Neuschneehaut auf Harsch schmiert es, bevor es greift. Und es ist anfällig für großflächiges Stollen. Zweiteres haben wir durch Testen ziemlich gut in den Griff bekommen. Da es sich beim Profoilmaterial um normales Belags-P-Tex handelt, reicht Auftragen und Polieren mit einem guten Langlaufwachs (zum Beispiel Toko Grip &amp; Glide) um das Stollen so gut wie komplett auszuschalten.<br>Einer der gewichtigsten Vorteile liegt meiner Meinung nach im Kantengriff des Profoils. Da das Foil mit der Kante abschließt, bekommt man im Aufstieg auf einmal wirklich guten Kantengriff ohne nach hinten wegzurutschen. Das erleichtert das &#8211; auch steile &#8211; Queren bei harten Bedingungen ohne Harscheisen, auch Spitzkehren werden einfacher (vgl. Zochenpass Richtung Kerschbaumer Törl bei der Transalp 2015). Das Profoil will selbstbewusst gegangen werden, dann greift es tatsächlich sehr gut. Diesen Eindruck haben etliche Kollegen geteilt und wir finden das Wort “selbstbewusst” am passendsten.</p>



<p><em>“Nimmt kein Wasser auf”</em></p>



<p>Naja. Stimmt natürlich. Allerdings bleibt auch ein neues Fell relativ trocken, hier spielt der Gewichtsunterschied also erst im Vergleich mit einem alten Fell eine Rolle, das ja mehr Wasser aufnimmt.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full wp-image-1377"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="387" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/skitour_technik-1.png" alt="" class="wp-image-3876" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/skitour_technik-1.png 600w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/skitour_technik-1-300x194.png 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption>Making tracks. Leaving tracks.</figcaption></figure>



<p><strong>Das Profoil im täglichen Gebrauch</strong></p>



<p>Es ist ja ziemlich lässig, dass wir (also Die Bergstation) seit fünf Jahren die <a title="Von C nach K." href="http://www.diebergstation.at/2014/03/25/von-c-nach-k/" target="_blank" rel="noopener">Fischer Transalp</a> planen und führen dürfen. Dieses Jahr waren alle Teilnehmer und natürlich auch wir Guides mit Profoils unterwegs. Bis zur Transalp im März habe ich das Profoil auf rund zehn Touren in unterschiedlichen Bedingungen getestet, und war vor dem Start der Alpenüberquerung noch ein bissl unsicher, ob mich das Profoil nicht irgendwo in den Lienzer Dolomiten im Stich lassen würde. Hat es nicht, und auch die anderen zwölf Alpenüberquerer und Innen nicht. Im Gegenteil.</p>



<p>Eine leichte Umstellung ist das Auflegen und Abnehmen des Profoils. Beim Zusammenfalten ist eine kurze Schutzfolie notwendig, da hier Kleber auf Kleber nicht funktioniert. Ich habe nie Trennfolien verwendet, weil ich das auf eine Stufe mit Haareföhnen stelle und außerdem ein fauler Hund bin. Und auch wenn mich das jetzt bei der Profoil fast ein bissl stört, ist das Zusammenfalten auch bei Wind, Schneefall und dergleichen kein Problem. Im Rucksack braucht das Profoil nicht mehr und nicht weniger Platz als ein herkömmliches Fell, ist aber weniger biegbar. Ich verwende keinen zusätzlichen Beutel, sondern ein Pieps Skifix um das Foil zu komprimieren und Platz zu sparen. Und nachdem man das Foil ja nach der Tour nicht lange trocknen muss, kann man es gleich wieder auf den Ski knallen.<br>Das &#8211; und wir haben auf der Transalp viele Begriffe gefunden &#8211; “auffoilieren”, “foilen” oder “Plastik geben” funktioniert auch bei Wind und Wetter, wichtig ist bestimmtes und Kantengenaues Anlegen des Foils, von vorne nach hinten. Die Umstellung dauert vielleicht drei Touren lang, dann sitzen auch diese Handgriffe.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large wp-image-1383"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/zumzochenpass-1024x576.jpg" alt="skitragen" class="wp-image-1314" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/zumzochenpass-1024x576.jpg 1024w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/zumzochenpass-300x169.jpg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/zumzochenpass-768x432.jpg 768w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/zumzochenpass.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Man trägt Profoil. Transalp 2015.</figcaption></figure>



<p>Neben dem schon erwähnten Kantengrip bei Querungen, der Initialreaktionen im positiv erstaunten “Dafuq?” Bereich hervorruft, spielt das Profoil noch einen Trumpf aus, an dem sich herkömmliche Felle die Zähne ausbeißen. Mit dem Ding kann man abfahren. Denn sobald man eine geringe Grundgeschwindigkeit erreicht hat, lässt sich der Ski fast normal fahren. Das sollte man ausprobiert haben.<br>Die Geschichte ist natürlich noch nicht zu Ende. Zur Zeit wird im Hause Fischer und den Bergen des Landes weiter getestet, und ja, auch im Labor wird getüftelt, hört man. Über die Langlebigkeit des Profoils kann ich noch keine Erfahrungswerte präsentieren, und auch die theoretischen Möglichkeiten bieten noch Platz nach oben. Für mich funktioniert das Profoil, ich verwende kein herkömmliches Fell mehr und selbst wenn es so wäre würde ich von Fischer nicht mit Liebesentzug bestraft werden. Mir taugt es einfach, und ich freue mich auf die weitere Entwicklung. Meinungen und Feedback sind erwünscht und willkommen.</p>



<p><strong><br>Über den Autor</strong><br>Stephan Skrobar ist staatlich geprüfter Skilehrer und Skiführer, fährt im Fischer Freeski Team, ist Alpinausbildner für den steirischen Skilehrerverband, Team Manager des Pieps Freeride Teams und Leiter vom ‘Die Bergstation Freeride &amp; Alpin Center’. Stephan betreibt auch eine Kommunikationsagentur und liebt gepflegten Punkrock. Beide (Stephan und Punkrock) sind nicht immer ernst zu nehmen.</p>
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		<title>Ein Berg ist kein Frosch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2015 16:01:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alpine Safety]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Opinion]]></category>
		<category><![CDATA[accident management]]></category>
		<category><![CDATA[avalanche accidents]]></category>
		<category><![CDATA[downdays]]></category>
		<category><![CDATA[human factor]]></category>
		<category><![CDATA[lawinen]]></category>
		<category><![CDATA[menschlicher faktor]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lawinenunfälle mit Verletzten oder gar Toten sind selten ausschließlich auf Schneedeckenaufbau, Geländeform und Wetter zurückzuführen. Vielmehr spielt ein bestimmtes Element die oft wichtigste Rolle: Wenn Menschen in Gruppen unterwegs sind, werden Entscheidungen getroffen, die nicht immer die besten sind, und im schlimmsten Fall tragisch enden können. Ein Blick auf den menschlichen Faktor beim Freeriden.<a href="http://www.diebergstation.at/2015/02/02/ein-berg-ist-kein-frosch/"> Mehr...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>(Der dritte Teil der &#8216;Brains&#8217; Trilogie ist soeben auf <a href="http://www.downdays.eu" target="_blank" rel="noopener">Downdays</a> erschienen. Zum Abschluß&nbsp;durfte ich über den menschlichen Faktor bei Lawinenabgängen schreiben und mich dabei auf die Arbeit anerkannter Lawinenforscher berufen. Mehr dazu, Gastauftritte von Freeride&nbsp;Hund <a href="http://instagram.com/oskarthevizsla/" target="_blank" rel="noopener">Oskar H</a>. plus eigene Erfahrungen im Text.)</em></p>



<p>Lawinenunfälle mit Verletzten oder gar Toten sind selten ausschließlich auf Schneedeckenaufbau, Geländeform und Wetter zurückzuführen. Vielmehr spielt ein bestimmtes Element die oft wichtigste Rolle: Wenn Menschen in Gruppen unterwegs sind, werden Entscheidungen getroffen, die nicht immer die besten sind, und im schlimmsten Fall tragisch enden können. Ein Blick auf den menschlichen Faktor beim Freeriden.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full wp-image-1310"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="450" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/amazon-horned-frog.jpg" alt="" class="wp-image-1165" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/amazon-horned-frog.jpg 600w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/amazon-horned-frog-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption>Sieht aus wie ein Berg, ist aber keiner. Der Amazon Horned Frog. (Foto <a href="http://animals.nationalgeographic.com/animals/amphibians/amazon-horned-frog/" target="_blank" rel="noopener">George Grall</a>)</figcaption></figure>



<p>Es geht um den menschlichen Faktor bei Lawinenabgängen und gefährlichen Situationen am Berg. Welche rein subjektiven Entscheidungen passieren, die mit einer objektiven Betrachtung der Gesamtsituation nichts mehr zu tun haben und können also im schlimmsten Fall tragische Konsequenzen nach sich ziehen? Lawinenforscher <a href="http://www.snowpit.com/articles/traps%20reprint.pdf" target="_blank" rel="noopener">Ian McCammon</a>[1] hat diese heuristischen Fallen – auf Erfahrung basierende, selbstauferlegte Regeln, die Warnsignale oft verblassen lassen &#8211; beschrieben. Bei einigen hat sich wohl jeder schon mal ertappt, die meisten passieren bei fast jedem gemeinsamen Tag im Schnee. Offensichtlich sind sie alle. Rufen wir sie uns in Erinnerung und spicken sie mit eigenen Erlebnissen.</p>



<p><strong>Die Vertrautheit des Geländes „Da kenn’ ich mich aus.“</strong></p>



<p>Erfahrene, gut ausgebildete und kompetente Skifahrer und Bergführer sind auf ihrem Hausberg in der Lawine gestorben. Das ist kein Klischee sondern Tatsache. Oft werden untypische Gefahrenquellen, zum Beispiel eine unübliche Windrichtung, die normal sichere Hänge giftig macht, ignoriert, weil man diesen Hang schon zu jeder Tages und Nachtzeit blind gefahren ist und nicht einmal daran denkt, dass der abgehen könnte. (Mir passiert.) Dieser Faktor ist insofern doppelt gefährlich, als er vor allem dann zu tragen kommt, wenn man allein unterwegs ist und so erst recht auf vertrauten Pfaden bleibt.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full wp-image-1319"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="434" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/oskar15_2.png" alt="" class="wp-image-1276" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/oskar15_2.png 600w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/oskar15_2-300x217.png 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption>Oskar versteht das Konzept &#8220;Entlastungsabstand&#8221; noch immer nicht. (Am Ski: Sebastian Huber)</figcaption></figure>



<p><strong>Resignation durch Gruppendruck „Die anderen fahren ja auch.“</strong></p>



<p>Ein Faktor, der mit fortschreitendem Alter und wachsender Erfahrung an Relevanz verliert. Resignation bedeutet, dass man sein vielleicht unsicheres Gefühl dem oft unabsichtlichen Druck der Gruppe “weiterzugehen”, “einzufahren” oder “das Cliff zu droppen” resignierend hingibt und gegen das Bauchgefühl handelt. Bekannt, gefährlich, wird aber mit den Jahren besser.</p>



<p><strong>Entschlossenheit „So eine Chance krieg’ ich so schnell nicht wieder.“</strong></p>



<p>Hier können einige ungünstige Umstände eine Rolle spielen. Freeriden kostet einiges an Geld und Aufwand, zudem hat man nicht immer an genau jenen seltenen freien Tagen jene epischen Verhältnisse, die laut Medien eigentlich jeden Tag herrschen. Passt dann einmal alles zusammen, ist man ungern gewillt, wegen dem bisschen Lawinengefahr kurz unterm Gipfel umzudrehen oder nicht in das gnadenlos schöne Colouir zu droppen. Also geht man oft wider besseres Wissen unnötiges Risiko ein. Geht alles gut, ist man ein harter Hund. Geht es nicht gut, ist man ein toter Hund. Es gibt zu diesem Punkt ein nicht unpassendes Sprichwort in unseren Kreisen, das so oder so betrachtet wahr ist: Ein Berg ist kein Frosch. Er wird dir nicht davonlaufen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large wp-image-1309"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="766" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/oskar15_4-1024x766.png" alt="" class="wp-image-1281" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/oskar15_4-1024x766.png 1024w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/oskar15_4-300x225.png 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/oskar15_4-768x575.png 768w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/oskar15_4.png 1212w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Vielleicht nicht weglaufen. Aber mit dem Lift davonfahren.</figcaption></figure>



<p><strong>Die Experten „Der weiß schon was er tut.“</strong></p>



<p>Hier spreche ich nicht von geführten Freeride Trips, wo man zu Recht dafür bezahlt, dass man einen Großteil der Verantwortung abgeben kann, um entspannt den besten Powder zu genießen. Dafür sind Freeride Center und gut ausgebildete Leute ja da. Bei unserem Beispiel geht es darum, dass sich in fast jeder Kleingruppe, die am Berg selbständig unterwegs ist, eine Führungspersönlichkeit herauskristallisiert. Das muss nicht absichtlich passieren, und es kann jeden treffen. Vielleicht ist es die lauteste Person, oder der Local, oder diejenige, die vor zwei Jahren eine Lawinenschulung beim Alpenverein gemacht hat und gerade eine neuen Lawinenairbag gekauft hat. In heiklen Situationen, die rasche Entscheidungen fordern, kann das alle Beteiligten in eine ungute Position bringen. Hier gilt es, vorab oder auch unterwegs offen zu diskutieren, wer &#8211; wenn überhaupt &#8211; welche Kompetenzen mitbringt und auch einsetzen kann. Ein wichtiger Punkt.</p>



<p><strong>Bestätigung „Zwei Spuren im Schnee führ&#8217;n herab aus steiler Höh&#8217; also ist alles sicher.“</strong></p>



<p>Ein Klassiker. “Da sind Spuren, da kann ich fahren.” Zum Einen sollte sich inzwischen herumgesprochen haben, dass frische Spuren kein Indikator für die Sicherheit des Hanges sind. Sicherer wird ein Hang erst, wenn er regelmäßig den ganzen Winter über befahren wird und so das Bilden von Gleitschichten verhindert wird. Zweitens und häufiger werden Spuren gerne von Geländeunkundigen als Wegweiser hergenommen. Und das kann leider dumm enden, denn niemand weiß, ob die ursprünglichen Spuren ins Nirvana oder ins Nirgendwo führen. Sehr oft passiert das an einem der berüchtigtsten Berge der Freireiterei, dem Krippenstein. Hier werden an guten Tagen verirrte Freerider im Stundentakt vom Helikopter aus Felswänden geholt, weil sie einer unbekannten Spur nachgefahren sind. (Eventuell steht dann der erste verwirrte Freerider sogar noch da, und man wartet zu zweit auf das teure Lufttaxi. Billiger und weniger blöd wird es dadurch aber auch nicht.)</p>



<p><strong>Ungeduld aufgrund einer ausgewöhnlichen Situation „Erster!“</strong></p>



<p>Und dann kommt es zu jener eher seltenen Situation, in der man sich mit seinem ganzen aufgestauten Powderfanatismus vor einem unverspurten Hang wiederfindet und zappelig so schnell wie möglich wegstarten möchte. Hinten geiern die Verfolger. Vor dir das weiße Paradies. Jetzt oder nie. In diesem Falle werden oft alle rationalen Entscheidungsstrategien ignoriert. Das ist nachvollziehbar und verständlich, ändert allerdings nichts daran, dass man gerade jetzt für wenigstens ein paar Minuten den Kopf einschalten muss, bevor man sich dem Adrenalinrausch hingibt. Das fällt schwer, ich weiß.</p>



<p>Es ist eingangs erwähnt worden. Viele, wenn nicht sogar alle Punkte dieser (durchaus erweiterbaren) Liste sind offensichtlich. Und doch ist es kein Fehler, hin und wieder drüber nachzudenken wenn man draußen unterwegs ist, und Unsicherheiten vor der Gruppe auszusprechen. Gute Freeskier und Skialpinisten entwickeln auch aus diesen psychologischen Aspekten das oft beschriebene Bauchgefühl, das ihnen hilft, zu guten alten Freeskiern und Skialpinisten zu werden.</p>



<p>[1] “Evidence of heuristic traps in recreational avalanche accidents” (Ian McCammon)</p>



<p><strong>Über den Autor</strong><br>Stephan Skrobar ist staatlich geprüfter Skilehrer und Skiführer, fährt im Fischer Freeski Team, ist Alpinausbildner für den steirischen Skilehrerverband, Team Manager des <a href="http://pieps.com/de/freeride" target="_blank" rel="noopener">Pieps Freeride Teams</a> und Leiter vom &#8216;Die Bergstation Freeride &amp; Alpin Center&#8217;. Stephan betreibt auch eine Kommunikationsagentur und liebt gepflegten Punkrock. Beide (Stephan und Punkrock) sind nicht immer ernst zu nehmen.</p>
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		<title>Die Geschichte des Freeridens und andere wahrgewordene Märchen</title>
		<link>https://www.diebergstation.at/die-geschichte-des-freeridens-und-andere-wahrgewordene-marchen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jan 2015 13:19:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Opinion]]></category>
		<category><![CDATA[freeride geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[naturfreund]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Freeriden erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Man versteht darunter das Fahren im Gelände, egal ob mit Skiern oder dem Snowboard. Der folgende Essay skizziert die Geschichte des Freeridens und die typische Entwicklung von Freeridern. Er möchte aber natürlich auch Lust darauf machen, hinaus in den Schnee und in die Berge zu gehen. <a href="http://www.diebergstation.at/2015/01/14/die-geschichte-des-freeridens-und-andere-wahrgewordene-marchen/">Mehr...</a></p>
<p><img src="http://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2015/01/naturfreund1.jpg" alt="" width="400" border="0" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Im sonnigen Spätsommer&nbsp;des letzten Jahres wurde ich also gebeten, für den <a href="http://www.naturfreunde.at/berichte/magazin-naturfreund/2015/naturfreund-12015/" target="_blank" rel="noopener">Naturfreund</a> der <a href="http://www.naturfreunde.at" target="_blank" rel="noopener">Naturfreunde</a>&nbsp;einen kurzen Überblick über die Entwicklung des Freeridens und der Freerideindustrie zu schreiben. Das Interesse am &#8216;Freeriden&#8217; nimmt scheinbar&nbsp;immer noch zu, und auch deshalb habe ich diese Bitte&nbsp;natürlich gerne erfüllt. Die Fotos stammen von <a href="http://www.andykocher-photography.com" target="_blank" rel="noopener">Andreas Kocher</a>.</em></p>



<p><strong>Freeriden erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Man versteht darunter das Fahren im Gelände, egal ob mit Skiern oder dem Snowboard. Der folgende Essay skizziert die Geschichte des Freeridens und die typische Entwicklung von Freeridern. Er möchte aber natürlich auch Lust darauf machen, hinaus in den Schnee und in die Berge zu gehen.</strong></p>



<p>Das, was heutzutage unter Freeriden verstanden wird, ist und war immer schon die ursprünglichste und selbstverständlichste Form, Berge auf Skiern zu befahren. Den natürlichen Geländeformen folgen, den besten Schnee suchen und spielerische Elemente mitnehmen. Die Schwungformen wurden der Hangneigung und dem Gelände angepasst, und wenn mal einen ganzen Hang lang kein einziger Schwung gemacht wurde, war das auch okay. Bestens dokumentiert in Arnold Fancks großartigem Werk „<a href="https://www.youtube.com/watch?v=imYw-gJAiP4&amp;list=PL28C26E6062330009" target="_blank" rel="noopener">Der weiße Rausch</a>“, einem der besten Freeride-Filme aller Zeiten, der bereits seit 85 Jahren zeigt, wie viel Spaß Skifahren macht.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full wp-image-1291"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="462" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/Fohnsturm-am-Obertauern.jpeg" alt="" class="wp-image-1150" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/Fohnsturm-am-Obertauern.jpeg 800w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/Fohnsturm-am-Obertauern-300x173.jpeg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/Fohnsturm-am-Obertauern-768x444.jpeg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Damals war die Welt noch schwarz-weiß.</figcaption></figure>



<p>Relativ neu ist hingegen der Begriff „Freeriden“. Anfänglich als Modewort für Ski- und Snowboardfahren abseits der Piste aus anderen Sportarten entlehnt, hat es heute eine genauere Bedeutung, eigene Tätigkeitsbereiche und Stilformen sowie eine eigene Sprache. Etymologisch geht dem Freeriden das Extreme Skiing voraus: Bis spät in die 1990er-Jahre wurden etwa Freeride Contests als Extreme-Skiing-Bewerbe bezeichnet.</p>



<p><strong>Bunt und laut<br></strong><br>Mit ein Grund dafür, warum seit der Jahrhundertwende immer mehr WintersportlerInnen den Schritt weg von Pisten und hinaus ins Gelände suchen, ist der damit einhergehende Lifestyle. Früher war es das Tiefschneefahren. Wegerlfahren. Daunifoan. Klingt alles so sexy wie ein kaltes Schmalzbrot. Doch ab den Achtzigern strömten das Laissez-faire-Image und das Punkrock-, Drugs-and-Funky-Colours-Feeling der Surf- und Skateszene auch in den Schnee. Zuerst angekommen, wie immer, bei den Snowboardern. Dann musste noch ein technologischer Quantensprung passieren (kürzer, taillierter, breiter), bevor sich auch ein wahrnehmbarer Teil der SkifahrerInnen von der „Das-war-immer-schon-so-und-wird-immer-so-bleiben“-Einstellung abwandte. Zu dieser Zeit war die Kluft zwischen Ski und Snowboard noch ziemlich ausgeprägt, was der Entwicklung nicht unbedingt förderlich war.</p>



<p>Dann ging es verhältnismäßig schnell. Einige Skifirmen realisierten bald, dass die neuen breiten Ski im Gelände fast nur Vorteile und nur wenige Nachteile hatten, und bauten hochwertige Produkte. Auch draußen im Schnee tat sich einiges. Der Kleidungsstil orientierte sich an den Snowboardern und Skatern, das Auftreten selbst auf den hintersten Gletschern Tirols wurde auf einmal urbaner. Es begann die Zeit, in der man sich in den Skigebieten stoisch zunickte, wenn man Kollegen mit ähnlich fetten Skiern begegnete, und man führte in den Liftschlangen lange, ebenso stoische Erklärungsversuche, warum fette Ski das neue Ding seien. (Diese Liftschlangendiskussionen gibt es heute nicht mehr; heute führt man diese Debatten in Skitourenzirkeln und erklärt sturen „Das-war-immer-schon-so-und-wird-immer-so-bleiben“-Vertretern die Vorteile breiter Tourenski. Aber auch diese Diskussionen werden bald der Vergangenheit angehören.) Innerhalb weniger Jahre gehörte es auch zum guten Ton, neben der adäquaten Kleidung auch das entsprechende Equipment zu tragen. Helm und Rückenprotektor wurden zum Standard und waren nicht mehr Symbol für verbissene Rennläufer oder hyperaktive Kinder mit Gleichgewichtsproblemen. Das Tragen eines Lawinenverschütteten-Suchgeräts (LVS) und Rucksacks mit Schaufel und Sonde sowieso. Auch wenn anfänglich viele der neuen BesitzerInnen schöner Sicherheitsausrüstungen nicht damit umgehen konnten, ist dies eine der erfreulichsten Entwicklungen im alpinen Wintersport.</p>



<p><strong>Ein ganzes Leben lang<br></strong><br>Eine weitere erfreuliche Tendenz ist, dass immer Jüngere den Weg weg von den Pisten suchen, so die Vielseitigkeit der winterlichen Berge früh kennenlernen und sich mit alpinen Gefahren spielerisch auseinandersetzen. Leider hallt oft ein entrüsteter Aufschrei durch die Gegend, wenn Zehnjährige mit voller Ausrüstung durch den Powder pflügen. „Die Fratzen haben hier nix verloren! … Zu gefährlich, verantwortungsloses Elternpack!“ Meist von jenen, die analoge Geräte noch immer für den Gipfel der LVS-Technologie halten. Tatsächlich ist es so, dass gerade junge Menschen erstaunlich wissbegierig und lernfreudig sind; sie machen weit häufiger als die 40+-Generation eine Alpinausbildung und sind somit risikobewusster am Berg unterwegs. Das zeigen Erfahrungen der letzten zehn Jahre.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full wp-image-1292"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/Rider-Robert-Maruna-Location-Reiteralm.jpeg" alt="" class="wp-image-1160" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/Rider-Robert-Maruna-Location-Reiteralm.jpeg 800w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/Rider-Robert-Maruna-Location-Reiteralm-300x200.jpeg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/Rider-Robert-Maruna-Location-Reiteralm-768x512.jpeg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Robert Maruna fliegt wissbegierig aus dem Wald.</figcaption></figure>



<p>Die Entwicklung junger FreeriderInnen verläuft meist ähnlich. Das erste große Interesse ist der Park, das Springen, der gesamte Freestyle-Bereich (seit 2014 sind übrigens auch Wettbewerbe im Slopestyle und in der Halfpipe olympisch). Mit fortlaufendem Alter verlagert sich der Fokus weg von Kickern und Rails in den Bereich abseits der Piste. Zwar noch im lifterschlossenen Gebiet, aber schon mit kurzen Aufstiegen kombiniert. Hier werden die Fähigkeiten, die in ganz jungen Jahren im Park gelernt wurden, hinaus ins Gelände getragen. Daher ist es nicht weiter verwunderlich, mit welcher Selbstverständlichkeit viele Zwanzigjährige solide Backflips über meterhohe Felsen hinausjagen. Der Großteil der jungen FreeriderInnen setzt sich sowohl theoretisch als auch praktisch mit den alpinen Gefahren auseinander. In der Szene gilt es als selbstverständlich, die richtige Ausrüstung zu tragen und sie auch anwenden zu können. Gemeinsam werden Lawinensituationen simuliert und trainiert, entweder im Freundeskreis oder von Ausbildungsinstitutionen oder von einem Freeride Center organisiert. Auch wenn noch viel Praxis fehlt, besteht doch ein sehr großes Interesse daran, wenigstens theoretisch die Risikomanagementstrategien sowie alle Definitionen der Warnstufen zu kennen, um im Notfall das Richtige machen zu können.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full wp-image-1293"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/Aufstieg-im-feinsten-Powder-Rider-Saul-Ferguson-Georg-Ladreiter-Manuela-Mandl-Location-Schladminger-Tauern.jpg" alt="" class="wp-image-1145" srcset="https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/Aufstieg-im-feinsten-Powder-Rider-Saul-Ferguson-Georg-Ladreiter-Manuela-Mandl-Location-Schladminger-Tauern.jpg 800w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/Aufstieg-im-feinsten-Powder-Rider-Saul-Ferguson-Georg-Ladreiter-Manuela-Mandl-Location-Schladminger-Tauern-300x200.jpg 300w, https://www.diebergstation.at/wp-content/uploads/2022/09/Aufstieg-im-feinsten-Powder-Rider-Saul-Ferguson-Georg-Ladreiter-Manuela-Mandl-Location-Schladminger-Tauern-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Kategorie schönes Klischee: Saul Ferguson, Georg Ladreiter und Manuela Mandl</figcaption></figure>



<p><strong>Es wird ruhiger<br></strong><br>Mit zunehmendem Alter und wachsender Erfahrung entwickeln fast alle FreeriderInnen ein steigendes Interesse an alpinen Herausforderungen. Bei freeride-orientierten Touren steht beispielsweise nicht der Gipfel im Vordergrund. Die Projekte werden nach interessanten Linien ausgewählt: Das können spannende Rinnen oder steile Wände sein. Erst dann wird der passende Aufstieg geplant. Auch wenn das Material vielleicht schwerer als das der klassischen SkitourengeherInnen ist, die Hosen weiter und die Ski oder Splitboards breiter sind, die Motivation ist eine sehr ähnliche. Ein bisschen die Ruhe der Berge suchen, sich mit der Natur und sich selbst auseinandersetzen und im Idealfall eine sensationelle Linie in wenigen Schwüngen, mit hoher Geschwindigkeit und bei perfektem Schnee fahren, sodass am Ende des Tages nur mehr der Helm den fetten Grinser im verschwitzten, aber zufriedenen Gesicht einschränkt.</p>



<p><strong>Über den Autor</strong><br>Stephan Skrobar ist staatlich geprüfter Skilehrer und Skiführer, fährt im Fischer Freeski Team, ist Alpinausbildner für den steirischen Skilehrerverband, Team Manager des Pieps Freeride Teams und Leiter vom &#8216;Die Bergstation Freeride &amp; Alpin Center&#8217;. Stephan betreibt auch eine Kommunikationsagentur und liebt gepflegten Punkrock. Beide (Stephan und Punkrock) sind nicht immer ernst zu nehmen.</p>
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